Eine Kritik der Strategie der Massenmobilisierung

In der Literatur zu sozialen Bewegungen geht es bei der Strategie der #Massenmobilisierung um eine Reihe von Strategien, die auf riesigen #Versammlungen, massiver physischer Präsenz und symbolisch-materiellem Druck der #Bevölkerung basieren, um die politische Ordnung zu knacken. Bei dieser Strategie wird die Ansammlung von Menschen mit der Ansammlung von Macht gleichgesetzt, und man geht davon aus, dass die Unterdrückungskräfte angesichts einer sehr großen Menschenmenge machtlos oder zögerlich werden.

Diese Annahmen werden aber mittlerweile stark kritisiert. Es ist klar, dass eine große Menschenmenge eine symbolische Funktion haben kann, um die Moral der #Demonstranten zu stärken, aber eine große Menschenmenge bedeutet nicht automatisch mehr Macht. Politische #Macht braucht eine effektive und flexible #Organisation und #Struktur, Taktiken und Strategien; eine große #Menschenmenge lässt sich nicht so einfach lenken, und die Umstände können unerwartete und unkontrollierbare Auswirkungen auf sie haben.

Da diese Taktik mit minimaler Ordnung funktioniert und sich auf die Anzahl der Menschen sowie kollektive Emotionen und Gedanken stützt, können selbst kleine Störungen (informativ, kommunikativ, physisch-psychologisch usw.) einen Dominoeffekt auslösen, den Zusammenhalt zerstören und letztendlich zum Scheitern der gesamten Taktik führen. Andererseits teilen viele Menschen kein klares gemeinsames Ziel, keine einheitliche Vorstellung vom nächsten Schritt und keine gleiche Risikobereitschaft.

In #Krisenzeiten führt diese #Heterogenität zu Verwirrung und Uneinigkeit. Aus strategischer Sicht muss eine effektive Kraft in der Lage sein, rechtzeitig die Richtung zu ändern, anzuhalten, voranzukommen und sich zurückzuziehen. Eine Massenbewegung ist jedoch in unterschiedlichem Maße zustimmungsabhängig, die Entscheidungsfindung verläuft langsam, emotionale Reaktionen werden verstärkt, sodass diese Strategie nur eine geringe Flexibilität aufweist und nur einmal angewendet werden kann.

(...)

Weiterlesen in meiner Übersetzung des englischsprachigen Reposting: "A Critique of the Mass Mobilization Strategy" des persischen Textes «نقد استراتژی میدان میلیونی von Daikatuo.

Mit Dank an @gorekhaa G.R.K. für die Information.

#Anarchismus #Kritik #Iran #massenmobilisierung

@anarchism

🏫 An der #Grundschule Aue-Fallstein im Osterwiecker Ortsteil Hessen war Bildungsminister Jan Riedel im Austausch mit Schulleiterin Anja Dill und dem Kollegium.

👥 Gesprächsthemen waren die #Heterogenität der Schülerschaft, der #demografischeWandel und die Stärkung des #Lehrkräfteberufs im ländlichen Raum.

📚 Auch der selbst entwickelte Förder- und Forderunterricht der Schule war Thema – als schuleigener Ansatz im Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen

17 Personen haben bei der kleinen Umfrage zu #FutureSkills in der #Hochschule mitgemacht - vielen Dank!
Mit 41% an der Spitze würden #Hochschullehrkräfte gerne einen größeren Schwerpunkt auf #Heterogenität und #Partizipation legen.
Das @che hat untersucht, welche #FutureSkills bereits in der #Hochschullehre (differenziert nach Studienfächern) in den Blick genommen werden. Hier kann man die Studie finden: https://www.bildungsserver.de/onlineressource.html?onlineressourcen_id=66480
#DBSAktionswochen #FediCampus
Zum Thema #DaZ und #Berufssprachkurse empfehlen wir an dieser Stelle zwei Folgen unseres Podcasts #BildungAufDieOhren:
- Interview zu Job-Berufssprachkursen, die als Teil des vom #BMAS aufgesetzten Job-Turbos #Geflüchtete schneller in den Arbeitsmarkt bringen soll.
- Interview mit Susan Zerwinsky, Leiterin des GI Mannheim über Sprach- und Orientierungskurse für #Pflegefachkräfte und den Umgang mit #Heterogenität in Sprach-/ Integrationskursen
https://blog.bildungsserver.de/daz-kurse-fuer-auslaendisches-pflegepersonal/
#DaZ #Weiterbildung

Auf unserem Partnerportal schule-mal-digital.de wurde ein neuer Themenschwerpunkt veröffentlicht: „Heterogenität im Klassenzimmer − Lernwege individuell und adaptiv gestalten“.
Die Themenschwerpunktseite bietet Informationen zum anstehenden Community Call und Beiträge, die sich damit befassen, wie mit digitalen Medien Lernwege gestaltet werden können, die Benachteiligungen ausgleichen und Vielfalt positiv in den Unterricht einbeziehen.

https://www.e-teaching.org/news/eteaching_blog/neuer-themenschwerpunkt-auf-schule-mal-digital-de-online

#vielfalt #heterogenität #schule

Neuer Themenschwerpunkt auf schule-mal-digital.de

Auf unserem Partnerportal schule-mal-digital.de wurde ein neuer Themenschwerpunkt veröffentlicht: „Heterogenität im Klassenzimmer − Lernwege individuell und adaptiv gestalten“. Die Themenschwerpunktseite bietet Informationen zum anstehenden Community Call und Beiträge, die sich damit befassen, wie mit digitalen Medien Lernwege gestaltet werden können, die Benachteiligungen ausgleichen und Vielfalt positiv in den Unterricht einbeziehen.

»Dem Volk auf's Maul schauen! #Heterogenität und #Solidarität als wichtige Navigationskoordinaten des ›synodalen Weges‹« – Habilitationsvorlesung von Prof. Dr. Jan Loffeld (@KThF_Erfurt): http://bit.ly/2y0x8iA #Theologie #Kirchenreform

Dem Volk auf`s Maul schauen!
Bluesky

Bluesky Social

Wie beeinflussen Vermutungen über das Elternhaus den Unterricht? Eine Studie zeigt die Ambivalenz der Anerkennung und Dilemmata in der Förderung von Erstklässlern.

#Musikpädagogik #JeKiProgramm #Heterogenität #Bildungsforschung #Diversität #Anerkennung #Grundschule
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https://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=15341

Musikpädagogische Perspektiven auf Heterogenität und die Ambivalenz der Anerkennung. Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie mit Lehrenden des Programms "Jedem Kind ein Instrument" - pedocs

Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung 4 (2015) 1, S. 106-118 Pädagogische Teildisziplin: Allgemeine Erziehungswissenschaft; Fachdidaktik/musisch-künstlerische Fächer;

Wie erleben Lehrkräfte die Vielfalt in Erstklassen? Der Beitrag zeigt, wie Differenzierungspraktiken im JeKi-Programm unbewusste Zuschreibungen fördern können.

#Musikpädagogik #Grundschule #Heterogenität #JeKiProgramm #DiversitätImUnterricht #Bildungsforschung #Differenzierung
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https://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=8203

Die Heterogenität von Erstklässlern aus Sicht der Lehrenden in dem Programm "Jedem Kind ein Instrument" - pedocs

Knigge, Jens [Hrsg.]; Mautner-Obst, Hendrikje [Hrsg.]: Responses to Diversity. Musikunterricht und -vermittlung im Spannungsfeld globaler und lokaler Veränderungen. Stuttgart 2013, S. 171-194 Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik; Fachdidaktik/musisch-künstlerische Fächer;

Dieser Beitrag beleuchtet, wie Lehrkräfte im JeKi-Programm Heterogenität als Balance zwischen Bereicherung und Belastung erleben. Empirische Erkenntnisse bieten Einblicke in pädagogische Differenzierungspraktiken.

#Bildungsforschung #Heterogenität #Grundschule #Musikpädagogik #peDOCS

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https://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=8203

Die Heterogenität von Erstklässlern aus Sicht der Lehrenden in dem Programm "Jedem Kind ein Instrument" - pedocs

Knigge, Jens [Hrsg.]; Mautner-Obst, Hendrikje [Hrsg.]: Responses to Diversity. Musikunterricht und -vermittlung im Spannungsfeld globaler und lokaler Veränderungen. Stuttgart 2013, S. 171-194 Pädagogische Teildisziplin: Schulpädagogik; Fachdidaktik/musisch-künstlerische Fächer;

"In Wirklichkeit sind wir gar nicht so getrennt, wie es in der Öffentlichkeit erscheint"- Falsch! 😉

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