Gletscherabsturz von Blatten - Rückkehr in die verlorene Heimat
Ein Jahr nach Gletschersturz von Blatten - Rückkehr in die verlorene Heimat
Vor einem Jahr begrub ein Gletschersturz das Dorf Blatten im Schweizer Lötschental unter sich. Etwa 300 Bewohner verloren fast alles. Zum ersten Mal durften sie nun zurück - und einige wollen ihr Zuhause neu aufbauen. Von Kathrin Hondl.

Vor einem Jahr begrub ein Gletschersturz das Dorf Blatten im Schweizer Lötschental unter sich. Etwa 300 Bewohner verloren fast alles. Zum ersten Mal durften sie nun zurück - und einige wollen ihr Zuhause neu aufbauen.

Vor einem Jahr begrub ein Gletschersturz das Dorf Blatten im Schweizer Lötschental unter sich. Etwa 300 Bewohner verloren fast alles. Zum ersten Mal durften sie nun zurück - und einige wollen ihr Zuhause neu aufbauen.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) sieht einen Zusammenhang zwischen dem #Klimawandel und dem #Gletscherabbruch in #Blatten in der Schweiz.
„Das ist eine eindringliche Warnung vor der Erwärmung unserer Welt“, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo heute in Genf. Bereits zuvor hatten weitere Expertinnen und Experten nach dem gewaltigen Gletscherabbruch eine Verbindung zur Klimakrise hergestellt.
https://orf.at/stories/3395577/
Schuttberg auf Blatten teils 100 Meter hoch
Geologen haben sich nach dem Gletscherabbruch bei Blatten in der Schweiz einen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe verschafft. Demnach ist der Schuttberg mehr als 100 Meter hoch. Noch sei das Material fest - doch das könnte sich ändern.
Gletscherabbruch in der Schweiz: Aufgestautes Wasser fließt ab
Vollständige Entwarnung gibt es weiter nicht - doch nach dem Gletscherabbruch in der Schweiz hat sich die Lage noch einmal entspannt. Am gefährlich aufgestauten See konnte Wasser abfließen, der Pegelstand sank.
"Die Schreibtisch-Mapper sollten erst mal die Finger still halten."
Oder auch, wie eine (recht interessante und sachliche!) Diskussion auf #OSM zum korrekten Mapping beim #Bergsturz bzw. #Gletscherabbruch in #Blatten und wie sich über übereifrige User echauffiert wird, die jetzt schon alle Häuser als "zerstört" markieren / Straßen entfernen wollen und andere, die damit aus Respekt jenen ggü. die alles verloren haben, noch zuwarten wollen bis klar ist, wie es weiter geht.
https://community.openstreetmap.org/t/blatten-vs-gletscher-abbruch/130682/14
Wir haben das bei jedem abgebrannten oder durch Gasexplosion zerstörten Gebäude. Da hat der erste Katastrophenmapper den Bau schon umgetaggt, bevor die Flammen verloschen und die Rettungsarbeiten abgeschlossen sind. Ist zwar abstoßend, aber verhindern lässt es sich kaum.