Tallasin-Print-Vorbestellung: Nur noch zwei Tage!

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, gibt es ganz frisch einen prall gefüllten Setting-Band für Gassenhunde, der sich aber auch gut in andere Rollenspiele integrieren lässt (ich denke da an D&D, aber auch verschiedene OSR-Spiele). Eine Großstadt am Ende des Mittelalters mit verschiedenen Stadtteilen, dutzenden Fraktionen und jeder Menge Story Hooks und Schauplätzen. Von gemütlich-nobel über dezenten Steampunk bis zu Loevcraft’schem Horror bietet die Stadt jede Menge Platz für eure lieblings-Atmosphäre.

Das 64-Seitige Heft gibt’s kostenlos als PDF, ebenso wie die handgemachte Stadtkarte von Frau Knurrkater. Wer das Ganze aber auf Papier und zum Anfassen und durchblättern und am Tisch rumzeigen haben möchte, hat noch bis zum Ende des 14.06.26 die Gelegenheit, ein Exemplar mit Karte als Poster für voraussichtlich 10€ vorzubestellen. Warum “voraussichtlich”? Wenn über die Vorbestellung mindestens 50 Exemplare zusammenkommen, können wir die Kosten für alle Vorbestellenden auf 8€ pro Heft senken! Die Poster-Karte wird es nur in dieser Aktion geben, das Heft geht nach Ausverkauf dieser ersten Auflage an einen Print-on-Demand-Service und wird dann auch höher bepreist sein.

Aktuell (13.06., 13:37 Uhr) steht der Zähler bei 21 Exemplaren. Ob wir die 50 Stück für die Preissenkung knacken, liegt an euch!

Und wer dieses Wochenende auf der Nordcon vorbeischaut, kann mit Seba und Frau Knurrkater sogar persönlich ins Gespräch kommen.

-kiki

#Gassenhunde #pnpde #Rollenspiel #Tallasin #vorbestellung
Tallasin – Setting für Gassenhunde und andere Urban Fantasy jetzt als Download

Wir haben ein ganz besonderes Projekt abgeschlossen. Eines mit vielen Beteiligten, Ideen und Reiterationen. Und nun ist es da. Einfach so. Tallasin, die Stadt der Tränen.

Kritischer Fehlschlag

Teil zwei des making of von #Tallasin, dem Settingband für #Gassenhunde , ist jetzt online!

Das Heft (64 Seiten, A5) mit Stadtkarte als Poster (A3), kann noch bis zum 14.06. vorbestellt werden! Link dazu im Beitrag:

https://kritischerfehlschlag.de/2026/06/08/tallasin-das-making-of-teil-2/

#pnpde #makingof #layout #indie #ttrpg #dnd #kritischerfehlschlag

Tallasin – das Making-Of (Teil 2)

Der kürzlich hier erschienene Setting-Band zu Sebas Rollenspiel „Gassenhunde“ war mein erstes größeres Layout-Projekt. In Teil 1 des Making-Ofs habe ich beschrieben, wie ich bei der Kon…

Kritischer Fehlschlag

Tallasin – das Making-Of (Teil 2)

Der kürzlich hier erschienene Setting-Band zu Sebas Rollenspiel „Gassenhunde“ war mein erstes größeres Layout-Projekt. In Teil 1 des Making-Ofs habe ich beschrieben, wie ich bei der Konzeption und Vorbereitung des Layouts für das Heft vorgegangen bin. In diesem, zweiten und abschließenden Teil geht es darum, die eigentlichen Inhalte ins Layout zu bringen.

Wer das Heft (und die Karte als Poster!) selbst in den Händen halten möchte, kann noch bis zum 14.06.26 eine Vorbestellung aufgeben. Ab insgesamt 50 vorbestellten Exemplaren wird es für Alle nochmal günstiger!

Textübertrag

Bisher hatte ich viel Detailarbeit in die Masterseiten gesteckt und nur einzelne Tests mit Blindtexten durchgeführt. Das war ehrlich gesagt relativ zäh, was vielleicht aber auch an meinem Lernprozess und -Tempo lag. Nun begann jedoch der befriedigende Teil der Arbeit. Das Projekt wuchs schnell zu einem richtigen Buch an. Die Stadtviertel sind grob nach ihrer Entfernung zum Kern der Stadt angeordnet. Das Inhaltsverzeichnis, wie es hier zu sehen ist, füllte sich übrigens dank korrekter Überschriftenstile am Ende automatisch. Zu den Atmosphäre-Anmerkungen in der Randspalte komme ich später noch.

Die Formatierung der Kapitel ist relativ unaufgeregt, mit den nach links versetzen Kapitelüberschriften wollte ich bewusst die Randspalte einbeziehen, um visuelle Abwechslung einzubringen und den Eindruck einer Korrekturspalte wie damals bei Klassenarbeiten zu vermeiden. Für die Info-Tabellen habe ich dann nochmal mit meiner ursprünglichen Überlegung zur Typografie gebrochen. Eigentlich sollte sich die serifenlose Alegreya nur in der schmalen Spalte finden, aber die Tabellen wirken mit ihr viel aufgeräumter und übersichtlicher. So wurde diese Schrift schließlich zum Symbol für alles, das etwas strukturierter und mehr nach Meta-Information aussehen sollte. Der in IM Fell gesetzte Teil des Textkörpers repräsentiert im Gegenzug den „fluffigeren“, atmosphärischen Inhalt.

Vielleicht ist es euch beim Lesen bereits aufgefallen: IM Fell besitzt keine Fettschrift. Wie bei Schriftarten dieser Epoche üblich, sind hier Hervorhebungen nur über Kapitälchen oder Kursiv-Setzung möglich. Ich finde das persönlich nicht optimal für die Lesbarkeit, bin hier allerdings einen Kompromiss zugunsten meiner gestalterischen Vision eingegangen. Außerdem ist die kurive Variante schon echt hübsch.

A propos Tabellen: Ich bin ausgesprochener Gegner von den typischen Office-Umkästelungen und gleichzeitig Freund*in von visueller Struktur zur Aufbereitung von Informationen. Jede Tabellenlinie, die weg konnte, flog also raus. Geblieben ist eine vertikale Trennlinie zwischen Zeilenüberschriften und jeweils eine Leerzeile zwischen den Zeilen, die sich dank der Führungslinien fast von selbst ergaben. Die Tabelle habe ich in Affinity als Asset hinterlegt, um so nicht jedes Mal von Neuem frimeln zu müssen.

Marginalien und Karten

Nach dem Textübertrag machte ich mich an die Marginalien. Hier finden sich hauptsächlich zwei Dinge: Verweise auf andere Textstellen, beispielsweise zu im Text erwähnten Fraktionen, und Portraits von für das Stadtviertel relevanten NSCs wie Geschäftsleute oder Fraktionsanführer*innen. Die Portraits hat Frau Knurrkater wunderbar aus einem Guss gezeichnet, sie sind auch Teil ihres Portrait-Pakets auf itch. Die Kombination von Bildrahmen und -Unterschrift habe ich mir ebenfalls als Asset in Affinity hinterlegt.

Jeder Stadtteil hat eine Übersichtskarte zu Beginn des Kapitels, die im Text erwähnten markanten Orte sind dort mit einem Kürzel versehen. Diese Kürzel sitzen ebenfalls in der Marginalienspalte und sind so schneller beim Überfliegen des Textes zu erfassen, als wenn sie – wie beispielsweise bei vielen DSA-Publikationen üblich – in Klammern im Fließtext aufgeführt würden.

An drei Stellen im Startviertel Sonnenhafen (das ich auch selbst verfasst habe) habe ich Zufallstabellen eingebaut, um beispielsweise den Namen einer Hafenkneipe auszuwürfeln. Eine der drei Tabellen konnte ich sogar in der schmalen Spalte überbringen. Für die anderen beiden brauchte ich dank ausladender Inhalte sogar die komplette Seitenbreite. Auch bei den Stadtteilkarten musste ich teils kreativ mit dem Layout umgehen und habe mich auch sogar in den gefährlichen Bereich der Mitte zwischen zwei Seiten gewagt. Zu diesem Zeitpunkt stand die Gesamtzahl der Seiten und wir wussten, dass wir die Hefte sehr wahrscheinlich mit Klammerheftung (also getackert) ordern würden. Bei dieser Form der Bindung besteht ein vergleichsweise kleines Risiko, dass Inhalte in der Bindung verschwinden.

Für das Inhaltsverzeichnis habe ich mir noch eine feine Kleinigkeit für die Randspalte überlegt. Uns ist aufgefallen, dass jedes der Startviertel einen sehr eigenen Vibe aufweist. Um den Lesenden dies gleich zu Beginn und ohne große redaktionelle Einleitung deutlich zu machen, habe ich durch zusätzliche Leerzeilen im Verzeichnis etwas Luft gemacht und dann in jeweils zwei Marginalienzeilen die jeweilige Stimmung mit ein paar Schlagworten und einer Medienreferenz umrissen (siehe oben).

Spot Art

Der Text und alle Illustrationen mit inhaltlicher Relevanz waren nun im Layout und hier und dort fanden sich noch ein paar Lücken. Also entstand der Bedarf nach ein paar kleinen Illustrationen. Der schnellste Weg, das zu lösen, lag für mich in der Suche nach Bildmaterial über Städte und urbane Szenen aus dem Spätmittelalter und der frühen Neuzeit. Da schlich sich eine blasse Erinnerung an einen Kunstdruck im Keller meiner Eltern ins Gedächtnis…

Vorhang auf für Matthäus Merian den Älteren. Ein Kupferstecher aus dem 17. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf Stadtansichten und Landkarten. Wikimedia Commons hat eine umfangreiche Sammlung seiner Werke. Diese habe ich durchsucht und mir notiert, welche (Ausschnitte) wohl gut zu welchem Stadtteil und welche allgemein gut zu Tallasin passen würden. Dann flogen diejenigen mit unzureichender Auflösung wieder raus und schließlich nahm ich mir eine Handvoll Illustrationen zur Nachbereitung vor.

Mit mehr ziellosem Ausprobieren als handwerklich-fundiertem Abruf von Wissen habe ich es schließlich irgendwie geschafft, alle Bilder freizustellen und farblich anzugleichen. Wenn man genau schaut, kann man wahrscheinlich nachvollziehen, welche der Illustrationen ich zu Beginn dieses Prozesses bearbeitet hatte und bei welchen ich schon einen Trick mehr gelernt hatte. Für eine Szene musste ich außerdem auf einen Kollegen von Merian zurückgreifen, Johann Alexander Böner.

Titelei

Zu diesem Zeitpunkt steuerte das Projekt auf die 64 Seiten zu. Eine gute Zahl für Druck und Bindung, daher habe ich mich entschieden, keinen Nachsatz ans Ende des Dokuments zu setzen. Stattdessen gibt es vor dem eigentlichen Inhalt eine Doppelseite mit Impressum und Innencover und danach eine Doppelseite mit Vorwort und Inhaltsverzeichnis.

Impressum und Innencover gehen jeweils über die gesamte Seitenbreite. Das Impressum ist zweckmäßig in Alegreya gesetzt, da es ja Meta-Informationen enthält. Beim Innencover hingegen habe ich wieder ganz der historischen Inspiration hingegeben und alles aus meinen Textsatz-Skills herausgeholt, was ging. Ich mag diese Seite sehr, aber wie schon in Teil 1 erwähnt, ist so ein Titelblatt nicht mehr zeitgemäß, wenn es um das Vermarkten eines Buches geht.

Ich prokrastinierte das Thema „Cover“ also weiterhin und widmete mich zunächst dem Inhaltsverzeichnis (siehe oben) und fragte Seba noch nach einem kleinen Vorwort, das dieser prompt lieferte.

Cover

Schließlich blieb mir dann nichts weiter übrig, als doch noch das Cover zu gestalten. Als erstes schaute ich wieder bei Texturelabs nach passenden Stoff- und Ledertexturen und holte mir Feedback der anderen dazu. Dann schaute ich mir noch mehr alte Bücher an und entwickelte die Idee, die zeitgenössischen Ornamente zu einem zentralen Gestaltungselement zu machen. Nach Sichtung einiger Tutorials, um Gold-Effekte in Affinity abzubilden, strich ich die Idee mit der künstlichen Vergoldung ganz schnell wieder, meine Suche nach Gestaltungselementen wandelte sich in Richtung Prägungen oder Kupferstiche.

Openclipart erwies sich als große Fundgrube, sobald ich die richtigen Suchbegriffe raus hatte (die ich mir natürlich nicht notiert habe, somit ging dieses arkane Wissen alsbald wieder verloren). Ich habe mit verschiedenen ornamentalen Rahmen experimentiert und war zunächst bei Blackwood Castle als Schriftart, die zugunsten der kursiven IM Fell schließlich wieder verworfen wurde. Eine Illustration sollte für die Schaufenster-Attraktivität auch noch drauf, die ich aus einer farbigen Zeichnung Merians provisorisch herausgeschnitten hatte. Unten seht ihr ein paar verworfene Entwürfe.

Beim letztendlich verwendeten Rahmen schnitt ich das Bild rund zu und erhielt sofort positive Rückmeldungen. Blieb noch das Thema der Leserlichkeit. Der Lederhintergrund war sehr dunkel und die Schrift sollte schwarz bleiben, wenn ich schon keinen hübschen Goldeffekt zustande bringen würde.

Es folgte eine Phase des wilden Herumprobierens mit Filtern und Effekten, die ich im Nachhinein leider nicht genauer beschreiben kann. Das Meiste bekam „Kanteneffekte“ als Ebenenfilter in Affinity spendiert, die Schrift zusätzlich einen leichten Schein nach außen. Den Lederhintergrund habe ich ganz leicht aufgehellt, um dem entgegen zu kommen. Die Illustration habe ich außerdem ein klein wenig verrauscht, um dem Vintage-Thema gerecht zu werden. Heraus kam das Coverbild, das heute das Tallasin-PDF ziert.

Fazit

Ich könnte hier noch über die Untiefen des PDF-Exports lamentieren, aber das sind eher langweilige technische Themen. Letztendlich habe ich durch dieses Projekt eine Menge über Layout in Theorie und Praxis gelernt und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wer weiß, vielleicht bastele ich aus der verworfenen Idee des 2-in-1-Buchs mit Setting und Abenteuer noch ein Layout-Template für Community-Publikationen rund um Gassenhunde bzw. Tallasin. Aber zunächst läuft die Vorbereitung für den Druck des Heftes.

-kiki

#Design #Gassenhunde #Knurrkater #Layout #pnpde #Spielmaterial #Tallasin #Werkstatt

Guten Morgen, #pnpde ! Den Setting-Band über die (low-mid) Fantasy-Großstadt #Tallasin gibt's jetzt auch bei itch:

https://kikithegecko.itch.io/tallasin-stadt-der-traenen

Außerdem läuft die Vorbestellung weiterhin, Annahmeschluss ist der 14.06.26
Update: 19/50 Vorbestellungen, bis das Heft mit Stadtkarte als Poster (10€) für alle Vorbestellenden günstiger wird (dann 8€)!  

#ttrpg #pnp #dnd #crowdfunding #Gassenhunde

Tallasin - Stadt der Tränen by kikithegecko

Ein Settingband für Gassenhunde und andere Rollenspiele

itch.io

Tallasin – das Making-Of (Teil 1)

Der kürzlich hier erschienene Setting-Band zu Sebas Rollenspiel „Gassenhunde“ war mein erstes größeres Layout-Projekt. Sprich, das erste Ding, das ich nicht auch in ein oder zwei PowerPoint-Folien hätte layouten können. In diesem zweiteiligen Making-Of möchte ich darstellen, wie ich vorgegangen bin, welche Ressourcen ich genutzt habe und warum das Heft so aussieht wie es aussieht.

Wer das Heft (mit Karte als Poster!) zum Preis von 10€ selbst in den Händen halten möchte, kann noch bis zum 14.06.26 eine Vorbestellung aufgeben. Ab insgesamt 50 vorbestellten Exemplaren wird es für Alle günstiger!

Das Ausgangsmaterial

Der Text entstand losgelöst vom Design in Textdokumenten, eins pro Kapitel. Die Gliederung für alle Stadtviertel ist ähnlich, und durch häufigen Austausch von Arbeitsständen ist auch der Stil weitgehend einheitlich.

Da Gassenhunde von Haus aus Schießpulver-Waffen an Bord hat, war schon zu Beginn klar, dass es kein typisches Fantasy-Mittelalter werden wird. Mit der beginnenden Industrialisierung im Stadtteil Rauch und der Eisenbahn habe ich mich gedanklich grob ab der Epoche der frühen Neuzeit orientiert. Je nachdem, wen man fragt, liegt die Epoche grob zwischen dem Beginn des 16. und dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Um mir den Aufbau der Stadt mit ihren verschiedenen Vierteln rund um den Kern besser vorstellen zu können, hab ich ziemlich schnell eine Karte skizziert. Eine kurze Recherche, wie Städte über die Zeit gewachsen sind, hat mir dabei eine Richtung gegeben. Aus dieser ersten Skizze hat die grandiose Frau Knurrkater dann schließlich die große Stadtkarte gezeichnet.

Wie funktioniert eigentlich Layout?

Für kleinere Projekte hatte ich bisher Scribus genutzt. Bisher war mir aber noch nicht klar, was so ein spezielles Tool nun gegenüber PowerPoint oder Impress hervorhebt. Also bin ich auf die Suche gegangen um mehr über die Disziplin „Layout“ herauszufinden. Explorers Design hat dazu einen exzellenten Einstiegsartikel. Außerdem habe ich mir eine Menge Beispiel-Seiten von anderen Settingbüchern angeschaut und fand den Seitenaufbau von Ptolus, das sich wiederum an echten Reiseführern orientiert hat, sehr inspirierend. Die Verweise und Ergänzungen in der Marginalienspalte wollte ich direkt übernehmen und so stand schnell die Entscheidung für zwei ungleich breite Spalten pro Seite. Die breitere für den Textkörper, die schmale für Verweise und kleine Extras.

Als grobes Konzept für das Layout und die allgemeine Aufmachung habe ich mir Bücher des 17. und 18. Jahrhunderts zur Vorlage genommen. Diese setzen ihren Text in der Regel ein- oder zweispaltig, die Seitenzahlen sind mittig auf dem Blatt gesetzt und vor allem das Innencover hat einen sehr charakteristische Aufmachung.

Die Außencover waren hingegen meist schlicht in Leder oder Stoff gebunden, bei späteren Exemplaren finden sich eingeprägte ornamentale Muster. Das war für mich eher eine harte Nuss, werden moderne Publikationen doch maßgeblich nach dem Cover beurteilt. Ich habe das Cover daher erstmal so weit geschoben, wie möglich.

Seba hatte mir seine angefangene Affinity-Projektdatei überlassen, also war das meine Gelegenheit, das Tool mal auszuprobieren. Als ersten Schritt richtete ich mir drei Master-Doppelseiten ein: Eine für den Anfang eines Kapitels, eine für Fließtext und eine unbefüllte, nur mit den eingerichteten Hilfslinien für Spalten und Ränder. Die Hintergrundtextur habe ich bei Texturelabs gefunden und leicht nachbereitet.

Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht ganz klar, ob die parallel in Entwicklung befindlichen Abenteuer in Tallasin auch Teil des Setting-Bands werden sollten. Aus dieser Zeit stammt noch die Entscheidung für laufende Überschriften auf jeder Seite. Dadurch sollten Lesende jederzeit sehen können, in welchem Teil und Kapitel sie sich befinden.

Schriftarten

Dann fiel ich erstmal in den Kaninchenbau der Typografie. Ich las ein bisschen über Familien und die Kunst des Kombinierens von Schriftarten und natürlich über wie die Typografie im 17. und 18. Jahrhundert aussah.

Der deutsch-niederländische Typograf Joan Michaël Fleischmann war eigentlich meine erste Wahl, weil er als Person sowohl vom Namen, geografisch als auch optisch perfekt zu Tallasin passen würde und mir die restaurierte Schriftart der Dutch Type Library, DTL Fleischmann, sehr zusagte. Leider ist die jedoch nicht ganz günstig und daher fand ich schließlich zu IM Fell, eine etwas ältere Schrift aus England, die vom Typografen Igino Marini freundlicherweise quelloffen zur Verfügung gestellt wurde.

In der Zwischenzeit hatte Frau Knurrkater eifrig an der Karte gearbeitet und sich dort für Blackwood Castle entschieden, also übernahm ich die für meine Überschriften.

Dann fehlte mit noch eine Schriftart für die Marginalien in den schmalen Spalten. Hier wollte ich bewusst mit dem historischen Fluff brechen, um auch optisch deutlich zu machen, dass sich hier Inhalte für die Meta-Ebene finden. Es sollte also also eine seifenlose Schrift werden. Dann wurde ich von der Vielfalt der Auswahl erschlagen. Ich trug meine Ratlosigkeit und ein paar Referenzbilder zum Barcosa-Server und siehe da, Philipp hatte die zündende Idee mit Alegreya Sans. Die Schriftart des Kollektivs HT Fonts orientiert sich an humanistischen Schriftarten, also denen der Renaissance. Genau die passende Ära für das Projekt! Die italic Variante gefiel mir am besten, die Auswahl war getroffen.

Mit dem vollständigen Ensemble der Typografie konnte ich die Führungslinien in Affinity einsetzen. Außerdem habe ich mir Textstil-Vorlagen für alle wichtigen Textelemente angelegt: Die verschiedenen Überschriften, Textkörper, Inhalte der Randspalte und der Tabellen.

Mit diesem Schritt war alles bereit, um den Text einzufügen. Bisher hatte ich nur mit Platzhaltertexten gearbeitet, um ein Gefühl für die fertigen Seiten und ihre Proportionen zu erhalten. Im zweiten Teil des Making-Ofs wird es also darum gehen, die Inhalte aus den Arbeitsdokumenten ins Layout zu übertragen.

-kiki

#DIY #Gassenhunde #Layout #PenPaper #penandpaper #pnpde #Rollenspiel #Tallasin #Werkstatt

Hallo #pnpde! Mein Projekt der letzten Monate ist abgeschlossen, ich freue mich sehr!

#Tallasin ist ein Setting-Band für das Spiel in der namensgebenden Großstadt am Übergang von Mittelalter zur Neuzeit. 64 Seiten, 7 Stadtteile mit eigener Atmosphäre, Fraktionen, Treffpunkten und #noAI .
Ursprünglich für #Gassenhunde entworfen, passt aber auch super für #DnD und andere Systeme.

PDF gratis hier https://kritischerfehlschlag.de/2026/05/26/tallasin-setting-fur-gassenhunde-und-andere-urban-fantasy-jetzt-als-download/

Print-Ausgabe mit Stadtkarten-Poster vorbestellen: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSeeJAvrU76FHFB4sXkvQR-KY32RguasRoDUrdIEvM5UgSCjlA/viewform

Tallasin – Setting für Gassenhunde und andere Urban Fantasy jetzt als Download

Was lange währt: Wir haben ein ganz besonderes Projekt abgeschlossen. Eines mit vielen Beteiligten, Ideen und Reiterationen. Und nun ist es da. Einfach so. Runterladen, aufmachen, reinwerfen in die eigene Runde und gucken, was passiert:
Das Setting „Tallasin – Stadt der Tränen“ ist ab sofort kostenlos als PDF verfügbar!
Mit supercoolem Layout von Kiki!

Eine Stadt, die dich zerkaut und ausspuckt

Tallasin ist als Setting für das Rollenspiel Gassenhunde konzipiert. So wie das Spiel selbst, ist das Setting also mehr oder weniger Cyberpunk – aber in Fantasy. Aufmerksame Leser des kritischen Fehlschlags dürften auch mitbekommen haben, dass seit einigen Wochen die Novelle Dreckstag als Download verfügbar ist. Dreckstag spielt in Tallasin und ist damit quasi direkt eine prosaische Ergänzung.

Tallasin ist eine Stadt, die um eine gefangene Göttin herumgebaut wurde. Um die Macht dieser Göttin für sich allein zu besitzen, hat die Oberschicht den inneren Ring zur Festung ausgebaut und alles andere sich selbst und dem Chaos überlassen. Jedes Stadtviertel ging mit dieser neuen Führungslosigkeit anders um.

Systemneutrale Story-Engine

Eigentlich wollten wir Tallasin viel stärker mit dem Spiel Gassenhunde verzahnen. Im Entstehungsprozess kristallisierte sich heraus, dass es genauso gut systemneutral funktioniert. Also ist es das jetzt. Wenn du also mal ein hochkompaktes Fantasy-Setting mit Dutzenden von Story-Hooks und Fraktionen brauchst: schau mal bei Tallasin rein.

Das war nämlich das Designziel: minimale Prosa, maximale Spielbarkeit.

Tallasin und die Stadtkarte gedruckt? Jetzt bestellen!

Das Setting und die zugehörige Stadtkarte (gemalt von Frau Knurrkater) wird es auch in einer kleinen Auflage gedruckt werden. Und diesmal gibt es was Neues: Je mehr Leute bestellen, desto günstiger wird es.
HIER zur Vorbestellung
Also bitte besorgt euch, all euren Freunden und euren Familien jetzt eine Ausgabe von Tallasin!

Denn wenn ihr Interesse an einer dreckigen Stadt voller Geschichten habt, dann ist Tallasin vielleicht genau das richtige für euch.

Immer dreckig bleiben,
-Seba

#DND #Fantasy #Gassenhunde #pnp #pnpde #Rollenspiel #rpg #Setting #ttrpg #Worldbuilding
Es ist vollbracht! Mein erstes großes Layout-Projekt. Setting-Band für #Gassenhunde. Coming soon!
#pnpde

Dreckstag – eine Kurzgeschichte für Gassenhunde

„Das Blöde an einem ernstzunehmenden Drogenproblem ist, dass es wirklich sauteuer ist.“

Mit diesem Wissen stolpert Karn, einer der Protagonisten meiner Kurzgeschichte, mitten hinein in den Schlamassel. Ich freue mich, euch heute „Dreckstag“ präsentieren zu können. Eine Geschichte, die euch direkt in die Gassen von Tallasin, einem bald erscheinenden Setting für das Rollenspiel Gassenhunde, entführt. Dieses Projekt hat mich deutlich mehr Zeit gekostet als erwartet. Hoffentlich hat es sich gelohnt.

Cover von Carl

Worum geht es in „Dreckstag“?

Karn ist kein strahlender Held. Er hat Schulden, ein Suchtproblem und eine Nase, die im Laufe der Geschichte mehr als einmal Bekanntschaft mit harten Gegenständen macht. In Tallasin, der Stadt der Tränen, überlebt man nicht durch Ehre, sondern durch Zähigkeit und die richtigen Freunde.

Die Geschichte ist dreckig, direkt und fängt genau das Gefühl ein, das ich mit meinem Rollenspiel Gassenhunde vermitteln möchte.

Ein Blick in die Zukunft: Das Tallasin-Setting

Viele von euch kennen bereits „Gassenhunde“ (falls nicht: [HIER LANG]), mein Regelsystem für Abenteuer in der Gosse. Während das Regelwerk schon eine Weile verfügbar ist, arbeitet ein tolles Team hinter den Kulissen mit Hochdruck an der Ausarbeitung der Welt: Tallasin – Stadt der Tränen.

„Dreckstag“ dient als erster offizieller Teaser für dieses Setting. Ihr bekommt einen Vorgeschmack auf:

  • Die gnadenlosen Machtstrukturen der Banden.
  • Die verzweifelte Atmosphäre in den äußeren Stadtteilen.
  • Den Humor und die Härte, die eure künftigen Kampagnen prägen könnten.

Das komplette Setting-Material wird in Kürze veröffentlicht, aber mit dieser Geschichte könnt ihr schon heute die erste Dosis Tallasin-Luft schnuppern.

Jetzt lesen

Die Geschichte gibt es ab sofort als kostenlosen Download. Schaut sie euch an, bekommt ein Gefühl für die Welt und bereitet euch darauf vor, bald selbst eure Gassenhunde durch diese Straßen zu jagen.

  • Titel: Dreckstag (#1 der Geschichten aus Tallasin)
  • Autor: Sebastian „Seba“ Hahn
  • Cover: Carl Apostle

[HIER KLICKEN ZUM DOWNLOAD DES PDFS]

Wie gefallen euch Karn und Fidea? Und was erhofft ihr euch vom kommenden Tallasin-Setting?

Bis bald in der Gosse,

Seba

#Download #Fantasy #Gassenhunde #kritischerfehlschlag #Noir #pnpde #Rollenspiel

Gestern hatten wir eine tolle Runde #Myranor5e mit meinem Abenteuer "Der Viehtrieb" aus der Abenteuer in Koromanthia Sammlung. Es freut mich das meine Spielrunde viel Spaß an diesem Reiseabenteuer hat.

Ich merke aber, ich muss auch wieder mehr #DragonBane machen.

Heute Abend geht es mit #Gassenhunde bei @Seba weiter.

Wie läuft eure Woche #pnpde