"Neben der Verteilung des Wohlstandes hätten Finnen eine hohe Lebenserwartung und einen guten Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung, so De Neve. Und: ein starkes soziales Netz. »Sie vertrauen einander und dem Staat. Genau diese Dinge unterscheiden Finnland etwa von Deutschland."
So heißt es im Weltglücksbericht.
Ein Satzbestandteil fällt sofort ins Auge. "... und dem Staat. Genau diese Dinge unterscheiden Finnland etwa von Deutschland." Stimmt.
Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, dessen Regierung von Lobbyismus und Korruption zerfressen ist? In dem hochrangige Politiker tun und lassen können, was sie wollen - ohne Konsequenzen befürchten zu müssen?
Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, dessen Bundeskanzler Menschen beleidigt, die auf die Straße gehen, um gegen den Rechtsruck zu protestieren? Der Bauern mit Treckern ernster nimmt als junge Menschen, die für mehr Klimaschutz eintreten wollen?
Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, der nach oben buckelt und nach unten tritt? Bei dem ich mir nicht sicher sein kann, dass ich auch weiterhin ein soziales Netz habe, das mich im Notfall auffängt? Einem Staat, dessen Menschlichkeit nur für Deutsche gilt?
Dem Staat vertrauen.
Mit einer Wirtschaftsministerin, die inkompetenter nicht sein könnte und der die Zukunft egal ist? Mit einem Bundeskanzler, der die Menschen in diesem Land als faul beschimpft und der die sozialen Errungenschaften am liebsten sofort komplett aufheben möchte?
Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, der zulässt, dass sich ein Ministerpräsident als Foodblogger betätigt und damit Steuergelder verschwendet? Einem Staat, der kein Problem damit hat, dass der CDU-Vorsitzende Steuergelder in Milliardenhöhe verschwendet hat?
Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, der es nicht auf die Reihe bringt, die AfD endlich zu verbieten? Einem Staat, der lieber gegen die Antifa hetzt und angebliche gefährliche Linksradikale, und der NGOs abschaffen will?
Dem Staat vertrauen.
Einem Staat, dessen Politik vor allem aus Arschkriecherei bei den Konzernen besteht, oder aus Hetze gegen die Grünen, die versucht haben, das Ruder herumzureißen? Einem Staat, dem die Wirtschaft wichtiger ist als alles andere, die Reichen müssen noch reicher, die Armen noch ärmer werden?
Dem Staat vertrauen.
Ja, das wäre schön. Würde ich gern tun, wenn ich denn wüsste, dass dieser Staat alles tut, damit es mir gut geht. Mir, und allen anderen hier. Egal, welche Hautfarbe, egal, welcher Herkunft.
Admina J
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