Hat ein Schneider ein tolles Kleid gefertigt, eine Tischlerin die paßgenaue Kommode beim Kunden aufgestellt, das Furry die Netzkonfiguration optimiert, identifizieren sie sich mit ihrer Arbeit und dem Produkt. Klar, die wollen anständig Geld für ihre Leistung, aber der erste Gedanke ist nicht Gewinnmaximierung.
Auch der alte Siemens war stolz auf seine Maschinen, und gelegentlich sieht sich sogar ein Direktor einer Raiffeisenbank als Vertreter seiner Kunden.¹
Manchmal scheint mir der kulturelle Schaden, der durch die BWL- oder Jura-studierte² Erben-Generation hervorgerufen wurde, noch gar nicht verstanden.
#Familienbetrieb heißt häufig nur vererbtes Geldmachen.
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¹und seine Gesellschaftys sind vielleicht sogar Kunden, die eine lokale Bank vor Ort haben wollen
²ok, und ein paar MBA








