One last ride đŸ„Č #europapark

Neuer Beitrag beim Quadruvium Club: "Europa-Park und ESA unterzeichnen Memorandum of Understanding"

Der Europa-Park und die European Space Agency (ESA) haben am 8. Juni ein Memorandum of [
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https://quadruvium.club/2026/06/europa-park-und-esa-unterzeichnen-memorandum-of-understanding/ #BadenWĂŒrttemberg #ESA #EuropaPark #EuropeanSpaceAgency #Rust #Schwarzwald

Emotion trifft Orbit

Noch drehen sich die Gondeln der Euro-Mir vorbei an ihren markanten SpiegeltĂŒrme in schwindeliger Höhe. Ende des Jahres 2026 ist damit Schluss. Der russische Themenbereich im Europapark wird sich ab 2028 in ein neues Weltraum-Areal verwandeln, das auf europĂ€ische Errungenschaften in der Raumfahrt fokussiert.

Als kompetenter Partener fungiert dabei Europas Raumfahrtagentur ESA. Die Kooperation soll Astronautik, europÀische Forschung, Bildung und Freizeitpark-Erlebnis zusammenbringen.

Clever. Denn wie man Menschen ĂŒber Emotionen erreicht und begeistert, wissen und setzten die Macher des Europaparks (die Familie(n) Mack) seit Jahrzehnten perfekt um. Und die ESA, die so oft hinter der NASA in der Außenwirkung zurĂŒcksteckt („Wir haben so viel beteiligte MitgliedslĂ€nder in den VertrĂ€gen, da mĂŒssen immer erst alle gefragt werden und zustimmen“) kommt damit direkt ans Publikum.

Seit 1997 drehen die Euro-Mir-Gondeln im Europa-Park ihre Runden und stĂŒrzen verkehrt herum per Schussfahrt in die Tiefe. Fast drei Jahrzehnte lang war die Bahn und das große MIR-Modell davor eine der prĂ€genden Attraktionen im russischen Themenbereich: rotierende Gondeln, spiralförmige Auffahrt, futuristische TĂŒrme, ein Soundtrack mit hohem Wiedererkennungswert.

Die letzte Schussfahrt

FĂŒr viele Besucher ist sie nicht einfach irgendeine Achterbahn, sondern ein StĂŒck Parkgeschichte. Doch nach der laufenden Saison soll nun Schluss sein.

Roland Mack kĂŒndigt vor der Unterzeichnung der Zusammenarbeit mit der ESA an, dass die markanten TĂŒrme bleiben sollen. Er erwĂ€hnt auch zwei neue Bahnen. Aber obwohl die IdeentĂŒftler und Ingenieure nach Europapark-Manier sicher schon eifrig ĂŒberlegen und werkeln, dringt noch wenig an Details ĂŒber den neuen europĂ€ischen Weltraumbereich an die Öffentlichkeit.

Dass die Familien Mack fĂŒr Innovation und Perfektion stehen, ist Teil des jahrzehntelangen Erfolges des Parks. Dass jeder, der in der Öffentlichkeit steht, irgendwie und irgendwann im Europapark landet, ist nur eine Folge davon.

Das betrifft nicht nur prominente KĂŒnstler sondern auch die Politprominenz. So funktioniert erfolgreiche Zusammenarbeit.

Im Bild mit Bundesministerin BĂ€r ist Peter Franz, Mitglied des Hessischen Landtags fĂŒr den Wahlkreis Darmstadt und Sprecher fĂŒr Raumfahrtpolitik.

Erfrischend war die Anwesenheit und Rede von Dorothee BĂ€r, der Bundesministerin fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Zudem ist sie stellvertretende Parteivorsitzende der CSU und Mitglied des Deutschen Bundestages. Ihr starkes Auftreten mit charmantem Humor (ja, ihre Reden schreibt sie wie alle Politiker nicht selbst, trotzdem!) ĂŒberzeugt. Wer sich als Frau in der bayerischen (politischen) MĂ€nnerwelt durchsetzen und hocharbeiten kann, verdient Respekt. Das gilt in Berlin erst recht.

Und weil das ĂŒblicherweise gerne untergeht: Auch alle Frauen in den Mack-Familien sind mehr als nur schönes „Beiwerk“ auf den Fotos. Ohne sie wĂŒrde der Erfolg nicht funktionieren. Abgesehen davon, dass viele in Verantwortung eigene Bereiche aufgebaut und zum Erfolg gefĂŒhrt haben.

Nur um drei von den jĂŒngeren Generationen zum nennen: Katja Mack mit zahlreichen Funktionen (u.a. GrĂŒnderin der Talent-Academy) oder die Architektin Ann-Kathrin Mack, die den Bereich Marketing & Communications sowie die bauliche Entwicklung und architektonische Gestaltung des gesamten Resorts verantwortet; neuestes fertiggestelltes Projekt ist die Silver Lake City. Und Miriam Mack, ohne die es den Themenbereich Kroatien nicht gĂ€be – dem Zuhause von Voltron, der bisher letzten neuen Achterbahn im Park.


Bild 1: v.l.n.r. Katja Mack, Mauritia Mack, (halb verdeckt JĂŒrgen Mack), rechts neben Roland Mack: Marianne Mack und Bundesministerin BĂ€r.
Bild 2: Katja und Mauritia Mack
Bild 3: Katja Mack, Roland Mack, Marianne Mack, Ministerin BĂ€r (v.l.n.r.)
Bild 4: Ann-Kathrin Mack, Mauritia Mack (im Hintergrund JĂŒrgen Mack), Bundesministerin BĂ€r.
Alle Bilder: @FlugundZeit

Die Partnerschaft zwischen ESA und Europapark soll mehr werden als nur ein Logo an einer neuen Attraktion.

Im Mittelpunkt steht das Ziel, die europĂ€ische Raumfahrt fĂŒr Besucherinnen und Besucher verstĂ€ndlich, emotional und erlebbar zu machen.

Geplant sind Bildungsangebote, Events, interaktive Formate und Erlebnisangebote, die besonders Kinder und Familien ansprechen sollen. Auch originalgetreue Exponate und Inhalte der ESA sind fĂŒr den kĂŒnftigen Themenbereich vorgesehen.

Links am Tisch Dr. Rolf Densing (ESA) mit dem studierten Maschinenbauer, Raumfahrtfan und Europapark-Chef Roland Mack. Alle Bilder (gibt es auch hochaufgelöst): @FlugundZeit

Der entscheidende Schritt fĂŒr die Kooperation zwischen ESA und Europapark erfolgte am 8. Juni 2026 offiziell in einem Memorandum of Understanding. Mit dieser AbsichtserklĂ€rung bekrĂ€ftigten beide Seiten ihre Zusammenarbeit. FĂŒr den Europa-Park unterschrieb Inhaber Roland Mack, fĂŒr die ESA Dr. Rolf Densing, ESA-Direktor fĂŒr Missionsbetrieb und Leiter des EuropĂ€ischen Raumfahrtkontrollzentrums ESOC in Darmstadt.

Die Win-win Situation

Roland Mack sieht in der Kooperation eine Chance, Wissenschaft aus dem Lehrbuch herauszuholen und in ein Erlebnis zu verwandeln. Technik, Physik und Raumfahrt sollen nicht abstrakt bleiben, sondern anfassbar werden. Sein Ziel ist es, jungen Menschen Begeisterung fĂŒr MINT-FĂ€cher und Zukunftstechnologien zu vermitteln. Der Europa-Park bringt dafĂŒr seine Erfahrung im ErzĂ€hlen von Geschichten und im Inszenieren emotionaler Erlebnisse ein; die ESA ihre wissenschaftliche Kompetenz, ihre Missionen und den direkten Bezug zur europĂ€ischen Spitzenforschung.

Das sieht auch die ESA so. Rolf Densing hob in seiner Rede hervor, dass Raumfahrt nicht fern und abstrakt bleiben soll, sondern (mit Hilfe des Europaparks) viele Menschen erreichen wird. Die Zusammenarbeit mit dem Europa-Park bringt der ESA die Chance, sichtbarer zu werden — gerade bei einem Publikum, das sich vielleicht nicht tĂ€glich mit Satellitentechnik, Erdbeobachtung oder astronautischer Raumfahrt beschĂ€ftigt.

Damit kĂŒnftig, wenn es um das Thema Raumfahrt geht, nicht so oft die NASA an erster Stelle in der Berichterstattung steht. Deren wesentlich grĂ¶ĂŸere PR-Abteilung vergisst so manchmal, die Leistungen aus Europa, die zum Gelingen einer Mission Voraussetzung waren, prominent zu erwĂ€hnen.

Wo Missionen lebendig werden

Dass auch Bundesministerin Dorothee BĂ€r, zustĂ€ndig fĂŒr Forschung, Technologie und Raumfahrt, zur Unterzeichnung nach Rust kam, zeigt die politische Bedeutung des Projekts. Sie sprach von einer Verbindung aus Bildung und Unterhaltung, aus Wissenschaft und Nervenkitzel. Gerade bei Kindern könne so Begeisterung fĂŒr Raumfahrt und MINT-FĂ€cher geweckt werden. Ihr Hinweis ist klar: Deutschland und Europa brauchen kĂŒnftig FachkrĂ€fte, die sich fĂŒr Raumfahrt, Technik und Forschung interessieren.

Neu ist die Verbindung zwischen Europa-Park und ESA nicht. Schon in der Vergangenheit gab es BerĂŒhrungspunkte, etwa bei den Science Days und bei den ESA Open Days. Im JubilĂ€umsjahr 2025, als sowohl der Europa-Park als auch die ESA ihren 50. Geburtstag feierten, kamen beide Seiten erneut miteinander in Kontakt. Die nun unterzeichnete Vereinbarung schafft dafĂŒr einen offiziellen Rahmen und soll die Zusammenarbeit langfristig stĂ€rken.

Stillstand gibt es beim Europa-Park nicht. Das Projekt ist nur ein weiterer Schritt in der Entwicklung als Erlebnis-Resort. Neben Deutschlands grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark gehören unter anderem die Wasserwelt Rulantica, sechs parkeigene 4-Sterne-Superior-Hotels, Eatrenalin und seit 2026 die Silver Lake City dazu.

Der Park zĂ€hlt mehr als sieben Millionen Besucherinnen und Besucher und gilt als meistbesuchter saisonaler Freizeitpark weltweit. Bisher vermitteln 18 europĂ€ische Themenbereiche Geschichten ĂŒber LĂ€nder, Kulturen und Regionen. Nun soll das All hinzukommen — nicht als Land, sondern als europĂ€ische Zukunftsvision.

Von der Kult-Achterbahn zum Raumfahrt-Erlebnis

Auch wenn noch nicht offiziell ist, welche Attraktionen genau entstehen, wie die neue Achterbahn aussehen wird und welche Elemente der Euro-Mir tatsĂ€chlich wiederzuerkennen sein werden. Das ist bekannt: Die zwei geplanten Attraktionen, sollen in einen großen Weltraum-Shop mĂŒnden. Eine der Attraktionen dĂŒrfte die neue Bahn sein, die die Euro-Mir ersetzt. Sicher ist nur: Die alte Anlage wird nach 29 Jahren abgebaut und als neue Bahn mit neuer Technik neu aufgebaut.

Letzte Runde, neuer Orbit

Also an alle MIR-Fanatiker: Ran ans FahrgeschĂ€ft. Solange die (Achterbahn) MIR noch in ihrer jetzigen Form besteht und fĂ€hrt. Siehe SatellitenschĂŒssel auf einem der Bilder: Auch die gibt es schon lange nicht mehr


Perfekter BrĂŒckenschlag

Auf der einen Seite stehen Raketen, Satelliten, Forschung, Erdbeobachtung und astronautische Missionen. Auf der anderen Seite Familien, Ferien, Achterbahnen, Emotionen und Unterhaltung. Genau diese Verbindung ist eine Win-win Situation fĂŒr beide. Erfolgversprechend fĂŒr den Park und seine Besucher.

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Das holt die Sterne auf die Erde: Die European Space Agency und der #Europapark kooperieren! Das ist ganz im Sinne von Bundesraumfahrtministerin Dorothee BĂ€r: Die #ESA und ihr Können werden bekannter, junge Menschen erleben Raumfahrt und Wissenschaft im Park hautnah und werden dafĂŒr begeistert!

© Fotos: Europa-Park

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🎱 Willkommen zu meinem neuen Europa Park Vlog 2026! Im Mai 2026 war ich endlich wieder im [
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