đ€©đDr. Juliana Gras erhielt fĂŒr ihren Vortrag âDemokratie(bildung) fĂŒr alleâ den Maria GrĂ€fin von Linden-Preis 2025 in der Kategorie Geistes- / Sozialwissenschaften.
âIch freue mich sehr ĂŒber die Anerkennung meiner Arbeit und die damit verbundene Sichtbarmachungâ, sagt sie. Juliana Gras lehrt im Fach Erziehungswissenschaft an der PH Weingarten und ist im PH-Forschungszentrum fĂŒr Bildungsinnovation und Professionalisierung tĂ€tig. Ausgehend von ihrer Dissertation zur âDemokratiepĂ€dagogik im Kontext von Integrationâ forscht und lehrt sie zu zentralen Fragen der Demokratiebildung, Partizipation und Inklusion in pluralen Gesellschaften. Vor dem Hintergrund einer von DiversitĂ€t geprĂ€gten demokratischen Gesellschaft, die zunehmend mit gesellschaftlichen Polarisierungsprozessen und demokratiebezogenen Herausforderungen konfrontiert ist, rĂŒcke die Notwendigkeit der Demokratiebildung zunehmend in den Blick, betont die PreistrĂ€gerin.
ErgĂ€nzend zu ihrer wissenschaftlichen TĂ€tigkeit verfĂŒgt Juliana Gras ĂŒber mehrjĂ€hrige Erfahrung im schulischen Kontext sowie in der Beratung zur Unterrichtsentwicklung. Schule sei diejenige Institution, die (fast) alle Kinder und Jugendlichen erreiche, sagt sie. Umso dringlicher sei der Auftrag der Schule, demokratisches Wissen und demokratische ErfahrungsrĂ€ume zu eröffnen. âZiel demokratiepĂ€dagogischer AnsĂ€tze ist es, alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler systematisch in demokratische Lern- und Erfahrungsprozesse einzubeziehen.â DemokratiepĂ€dagogische Formate seien hierfĂŒr unerlĂ€sslich, zugleich stellten sie ânurâ einen Teil einer demokratischen Schul- und Unterrichtskultur dar.
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