A ★★ review of Elaha (2023)

ELAHA gibt sich nicht mit schwarz-weißen Erzählungen zufrieden und lässt sich nicht auf blinde Dämonisierung ein. Einerseits übt er scharfe Kritik an denjenigen, die patriarchale Gewalt ausüben, zeigt aber auch auf, dass diejenigen oft auch Gefangene dieser Strukturen sind, sie nicht richtig aus ihrer Haut können und auch in ihnen Gewissenskonflikte wüten. Der Film entschuldet nicht, aber er lässt Ambivalenzen in der Debatte zu und das ist für mich interessant. Deshalb ist es umso bitterer zu sehen und vor allem zu hören, wie sehr sich der Film selbst im Weg steht – und zwar mit einem desaströsen Dialogbuch. Szenen fühlen

Gesehen: Elaha (2023)

https://www.youtube.com/watch?v=AQGoTB6eHT4

DE, R: Milena Aboyan, D: Bayan Layla, Armin Wahedi Yeganeh, Derya Durmaz, Derya Dilber, Cansu Leyan, Beritan Balcı, Slavko Popadic, Nazmi Kırık, Réber Ibrahim, Homa Faghiri, Hadnet Tesfai, Wikipedia

ELAHA gibt sich nicht mit schwarz-weißen Erzählungen zufrieden und lässt sich nicht auf blinde Dämonisierung ein. Einerseits übt er scharfe Kritik an denjenigen, die patriarchale Gewalt ausüben, zeigt aber auch auf, dass diejenigen oft auch Gefangene dieser Strukturen sind, sie nicht richtig aus ihrer Haut können und auch in ihnen Gewissenskonflikte wüten. Der Film entschuldet nicht, aber er lässt Ambivalenzen in der Debatte zu und das ist für mich interessant.

Deshalb ist es umso bitterer zu sehen und vor allem zu hören, wie sehr sich der Film selbst im Weg steht – und zwar mit einem desaströsen Dialogbuch. Szenen fühlen sich weitestgehend danach an, als ob sie im Drehbuch mit einem gut klingenden Satz überschrieben und mit Stichpunkten unterfüttert wurden, das alles jedoch nie in einen Revisionsprozess überführt wurde. Dort sprechen keine Menschen miteinander, sondern grobe Ideen. Natürlich will ich gar nicht abstreiten, dass das Thema des Films und bestimmte Szenen berühren, gar an die Substanz gehen. Aber das passiert auf einer rein intellektuellen Ebene, weil den Dialogen die emotionale Tiefe meist fehlt. ELAHA ist leider einfach zu spröde und hölzern.

★★☆☆☆

https://andrepitz.de/2024/06/15/gesehen-elaha-2023/

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"Elaha" | Trailer | Berlinale 2023

YouTube

Gestern haben wir in #Hannover im Raschplatzkino den Gewinnerfilm unseres DGB-Filmpreises "Elaha" präsentiert. Er ist ein Plädoyer für #Freiheit und #Selbstbestimmung.
Im Anschluss stand die Regissuerin, Milena Aboyan, dem hausverkauften Haus für ein Gespräch zur Verfügung. Es war ein wundervoller Abend! Danke!

Weitere Infos unter: https://niedersachsen.dgb.de/-/8ft

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DGB-Filmfenster "Elaha"

Seit 1998 vergibt der DGB seinen mit 7.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme. 2023 gewann der Film "Elaha" von Milena Aboyan. Der Film wird hier im DGB-Filmfenster vorgestellt.

Unser DGB-Filmpreisgewinnerfilm "Elaha" kommt nach #Hannover. Und die prämierte Regisseurin Milena Aboyan auch.

In ihrem Langfilmdebüt portraitiert die 1992 in Armenien geborene Regisseurin eine junge Frau, die zerrissen ist zwischen sexueller Selbstbestimmung und dem Herrschaftssystem des Patriarchats. Der Film ist eine psychologische Reise über Emanzipation.

Wir verlosen Freikarten: [email protected]

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Ein Filmtipp für euch: #ELAHA läuft ab sofort in den Kinos, im Juni hat der Film auf dem Internationalen Filmfest Emden-Norderney unseren DGB-Filmpreis gewonnen. Die Auftaktveranstaltung in Bremen war gut besucht, hier seht ihr einige Eindrücke. Geht fleißig ins Kino, es lohnt sich!

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