Menschen mit vermeintlich ausländischem Aussehen werden häufiger von der #Polizei kontrolliert. Kontrollen, die aufgrund äußerlicher Merkmale & nicht verhaltensmotiviert stattfinden, verstoßen gegen das #Diskriminierungsverbot. Ergebnisse aus dem SVR-Policy Brief zu #Racial #Profiling👇

https://www.svr-migration.de/publikation/polizeikontrollen-in-deutschland/

#InternationaleWochenGegenRassismus
#IWgR25

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-tragischer-tod-der-aus-unserer-sicht-vermeidbar-war-berliner-ombudsstelle-erhebt-schwere-vorwurfe-gegen-polizei-14331950.html (€)
Medard Mutombo starb 2022 nach einem #Polizeieinsatz in #Berlin. Die zuständige Ombudsstelle sieht schweres Fehlverhalten seitens der Einsatzkräfte. Es sei dabei gegen das #Diskriminierungsverbot aufgrund von #Behinderung und Sprache verstoßen worden, heißt es in dem Bericht der nach dem #Berliner #Landesantidiskriminierungsgesetzes (#LADG) zuständigen Stelle. #psychischkranker #Polizeieinsatz
„Ein tragischer Tod, der aus unserer Sicht vermeidbar war“: Berliner Ombudsstelle erhebt schwere Vorwürfe gegen Polizei

Medard Mutombo starb 2022 nach einem Polizeieinsatz in Berlin. Die zuständige Ombudsstelle sieht schweres Fehlverhalten seitens der Einsatzkräfte.

Der Tagesspiegel

Die Nutzung von #KI birgt neben den Chancen auch Risiken: Sie kann die #Menschenwürde verletzen, in die #Privatsphäre eingreifen, die #Meinungsfreiheit einschränken, gegen das #Diskriminierungsverbot verstoßen. Deshalb ist es besonders wichtig, den Einsatz von KI so zu regulieren, dass die Risiken begrenzt werden und gleichzeitig die Potenziale für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sind und bleiben.

Unsere zentralen Anliegen:
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/themen/kuenstliche-intelligenz-und-menschenrechte

Künstliche Intelligenz und Menschenrechte

Die Nutzung von künstlicher Intelligenz kann zu Menschenrechtsverletzungen führen. Es muss daher sichergestellt werden, dass KI-Systeme menschenrechtskonform sind und alle Menschen gleichermaßen ihre Potenziale nutzen können.

Institut für Menschenrechte

Gegen Sprachverbote bei Demos: GFF verteidigt die Versammlungsfreiheit

Im Einsatz für die Versammlungsfreiheit unterstützt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) / @Freiheitsrechte die Klage eines Demonstrierenden vor dem #Verwaltungsgericht #Berlin gegen eine polizeiliche #Sprachauflage bei einem pro-palästinensischen Protest im Februar. Immer häufiger erlässt die Berliner Polizei die Auflage, dass auf #Demonstrationen Redebeiträge und das Rufen von #Parolen lediglich auf Deutsch und Englisch erlaubt sind. In dem konkreten Fall zielte die Auflage auf die Untersagung von Äußerungen auf #Arabisch ab. Diese sogenannten Sprachverbote beschneiden das Recht auf Versammlungs- und #Meinungsfreiheit von Migrant*innen unzulässig und verstoßen gegen das #Diskriminierungsverbot. Dass Protestierende sich auf #Versammlungen in ihrer Erstsprache äußern können, ist die Voraussetzung, dass Menschen von ihrem Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch machen können. Ziel der #Klage ist ein #Grundsatzurteil, das #Sprachverbote für rechtswidrig erklärt. Damit will die GFF dieser diskriminierenden Verwaltungspraxis ein Ende #setzen und die Versammlungsfreiheit verteidigen.

„Sprachverbote schaffen eine Zwei-Klassen-Versammlungsfreiheit. Sie sind nicht nur verfassungswidrig, sondern beschränken zudem die Sichtbarkeit marginalisierter Gruppen. Das verletzt klar das #Diskriminierungsverbot“, sagt Joschka Selinger, Rechtsanwalt und Verfahrenskoordinator bei der GFF.

Die Berliner #Polizei hatte dem Anmelder einer pro-palästinensischen Demonstration im Frühjahr 2025 in Berlin gegenüber eine Sprachauflage erlassen. Als Demonstrierende einen Redebeitrag auf Hebräisch hielten und Parolen auf Arabisch riefen, löste die Polizei die Demonstration auf. Dieses Vorgehen ist kein #Einzelfall: Auch bei Demonstrationen, die Frieden in der #Ukraine forderten, erließ die Berliner Polizei in der Vergangenheit Auflagen und verbot den Gebrauch der ukrainischen Sprache.

Die Berliner Polizei begründet den Erlass von Sprachauflagen damit, dass es bei pro-palästinensischen Demonstrationen in der Vergangenheit zu strafbaren antisemitischen Äußerungen kam. Zudem sollen Teilnehmer*innen Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verwendet haben. Die pauschale Beschränkung auf den Gebrauch bestimmter Sprachen ist jedoch unverhältnismäßig. Um #Äußerungsstraftaten bei Versammlungen zu erkennen, kann die Polizei sprachmittelnde Beamt*innen oder Dolmetscher*innen einsetzen.

Gegen das Vorgehen der Polizei hat der Anmelder der Demonstration eine #Fortsetzungsfeststellungsklage erhoben, an der die GFF mitwirkt. Zuletzt wurden im Mai ein Schriftsatz zur Begründung der #Rechtswidrigkeit des Sprachverbots eingereicht. Vor Gericht wird der Kläger von Rechtsanwalt Roland Meister vertreten.

Weitere Informationen zum Verfahren

Quelle: Pressemitteilung, 12. Juni 2025, via trueten.de

#Versammlungsrecht ist #Grundrecht #Antirepression

Gegen Sprachverbote bei Demos: GFF verteidigt die Versammlungsfreiheit | trueten.de

Im Einsatz für die Versammlungsfreiheit unterstützt die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) die Klage eines Demons

Es gibt ja nicht ohne Grund in unserem #GG und in den Verfassungen dieser Welt ein #Diskriminierungsverbot. Es ist haarsträubend, mit welchem Empört- und Beleidigtsein manche Leute schon darauf reagieren, dass man eine solche #Diskriminierung auch nur in Erwägung zieht.
Anlässlich der int. Tage gegen #Rassismus erinnert der wiss. Stab an Ergebnisse des SVR-Policy Briefs zu Racial Profiling. #Polizeikontrollen, die aufgrund äußerlicher Merkmale & nicht verhaltensmotiviert stattfinden, verstoßen gegen das #Diskriminierungsverbot👉 https://www.svr-migration.de/publikation/polizeikontrollen-in-deutschland/

[de] Digitalzwang: Diskussion am Europäischen Datenschutztag
"Der mündige Bürger müsse Anspruch darauf haben, essenzielle Dienstleistungen ohne Smartphone nutzen zu können".

Das im Grundgesetz [DE] normierte Diskriminierungsverbots sei zu einem Grundrecht auf analogen Zugang ... auszuweiten, sagt Kolumnist Heribert Prantl.

https://www.heise.de/news/Datenschutztag-Massive-Bedenken-gegen-Digital-only-und-Zwangsdigitalisierung-10259931.html

#digitalzwang #digitalonly #analog #datenminimierung #privacybydesign #diskriminierungsverbot #grundgesetz #verfassungswidrigkeit #deutschland

Datenschutztag: Massive Bedenken gegen "Digital only" und Zwangsdigitalisierung

Für existenzielle Bereiche des Zusammenlebens und zugehörige Dienste muss es echte analoge Alternativen geben, sind sich Daten- und Verbraucherschützer einig.

heise online

HAPPY BIRTHDAY, Grundgesetz! 🥳 🌻
Es gibt allerdings noch einiges zu tun ...

Das deutsche Grundgesetz wird dieses Jahr 75 Jahre alt, doch der Schutz von queeren Menschen ist noch immer nicht in ihm verankert. Das muss sich jetzt endlich ändern!
🏳️‍🌈 ⚧️

#Grundgesetz #Artikel3 #Diskriminierungsverbot #QueerRightsAreHumanRights

Wichtig! Hier bitte alle unbedingt unterschreiben:
⬇️✍️

https://campaigns.allout.org/de/grundgesetz-fuer-alle

Der Schutz für queere Menschen gehört ins Grundgesetz

Bis heute sind queere Menschen vom Schutz vor Diskriminierung im Grundgesetz ausgeschlossen. Gemeinsam können wir das jetzt ändern! #GrundgesetzFürAlle #Artikel3

@queerde
Anmerkung:
Auch aus anderen hochwertige Medien (Tagesschau, Spiegel, etc.) ist mir keine Berichterstattung zu dem Urteil bekannt.

Hier wird grundlegend über das Urteil berichtet:

https://www.frnrw.de/themen-a-z/die-aktuelle-lage-und-forderungen-von-lsbtiq-in-der-ukraine.html

https://www.schwulissimo.de/neuigkeiten/druck-auf-die-ukraine-homo-ehen-muessen-moeglich-werden

Aber die Bedeutung der Entscheidung in Hinblick auf das Diskriminierungsverbot in Art 14 EMRK wurde leider nicht erkannt.

Hier wird auf die Analyse oben verwiesen:
https://www.lto.de/recht/presseschau/p/presseschau-06-06-2023-eugh-polen-bgh-leitentscheidung-missbrauch-schlafwandeln/

Az. EGMR, 01.06.2023 - 75135/14
#EGMR #Urteil #Diskriminierungsverbot

Flüchtlingsrat NRW - Die aktuelle Lage und Forderungen von LSBTIQ in der Ukraine

@queerde
Entscheidender ist eigentlich das Urteil des EGMR, vom 01.06.2023.
https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=75135/14

Leider hatte queer.de da bisher nicht drüber berichtet.

Erstmalig hat der EGMR entschieden, dass das Fehlen einer rechtlichen Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren gegen das Diskriminierungsverbot §14 der EMRK verstößt.

Eine ausführliche Analyse (engl.) ist hier zu finden:
verfassungsblog.de/strasbourgs-coming-out/

Az. EGMR, 01.06.2023 - 75135/14
#EGMR #Urteil #Diskriminierungsverbot

EGMR, 01.06.2023 - 75135/14 - dejure.org

Informationen zu 75135/14: Volltextveröffentlichungen, Sonstiges

dejure.org