Papierberge, Wartezeiten, Faxgeräte – jeder hat ein Bild von #Bürokratie. Die Konzernlobby nutzt den Begriff #Bürokratieabbau aber als #Deckmantel, um Gesetze wie das #Lieferkettengesetz zu verhindern.
Beispiel #INSM: Die Lobbyorganisation wird finanziert durch Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie. In einer PR-Kampagne macht sie Bürokratieabbau zum Kampfbegriff, unliebsame Gesetze sollen weichen, allen voran das #Lieferkettengesetz. Auch in einem PR-„Museum“ wurden Lobby-Botschaften vermittelt und Kontakt mit der Politik geknüpft.
Gegen das Lieferkettengesetz wird schon lange lobbyiert. Das #Wachstumspaket der 🚦enthält erneut eine Schwächung, die Erzählung um Bürokratie hat anscheinend verfangen. Doch „Bürokratieabbau“ darf kein Vorwand sein, Regeln zu verhindern, nur weil diese Gewinne schmälern. Wenn Konzerne sich sträuben, sich für Menschenrechte oder Nachhaltigkeit anzupassen, sollten wir die Lobby-Erzählungen hinterfragen.
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