Heute ist der #Namenstag des heiligen #Ivo – Patron der #Juristen, #Richter, #Rechtsanwälte und auch der #Datenschützer.

Der heilige Ivo Hélory (1253–1303) studierte Philosophie, Theologie und Jura in Paris und arbeitete später als kirchlicher Richter und Jurist. Bekannt wurde er jedoch vor allem durch seinen Einsatz für Arme und Benachteiligte. Als „Anwalt der Armen“ setzte er Recht und Gerechtigkeit nicht für Macht oder Vorteil ein, sondern für die Menschen.

Die Überlieferung seines Grabsteins beschreibt ihn treffend:
„Er war Anwalt, aber kein Dieb.“

Bis heute gilt der heilige Ivo als Vorbild für verantwortungsbewusstes juristisches Handeln und als Schutzpatron der Datenschützer. Deshalb findet sich sein Bild auch im Siegel des Katholischen Datenschutzzentrums Bayern.

Gerade im #Datenschutz bleibt sein Anliegen aktuell: Recht soll dem Menschen dienen – besonders dort, wo Schutzbedürftige auf faire und verantwortungsvolle Entscheidungen angewiesen sind.

https://bistum-regensburg.de/termine/details/ivo-heiliger-anwalt

IVO: ein heiliger Anwalt

Er vertrat Arme und Bedürftige vor Gericht – und setzte sich damit für die Gerechtigkeit Gottes schon auf Erden nachdrücklich ein: der Jurist Ivo Hélroy. Das hätte er nicht tun müssen, aber er tat es – um Gottes willen. Ivo Hélroy hatte Karriere gemacht. 1253 war er in eine wohlhabende und adlige Familie geboren worden. Dementsprechend konnte er zunächst in Paris Philosophie, Theologie und Jurisprudenz studieren. Als begabter und gebildeter Jurist wurde er Offizial des Bischofs zunächst von Rennes, dann in Tréguier. Ivo aber kümmerte sich immeer vorrangig um Bedürftige als um die, die bereits viel hatten. Er hatte deswegen schon bald bei den Menschen einen hervorragenden Ruf, galt als der „Anwalt der Armen“. 1284 wurde Ivo Hélroy zum Priester geweiht und wurde Pfarrer. Doch auch das sollte nicht seine wahre Berufung sein: 13 Jahre später zog er sich als Einsiedler auf den Landsitz seiner Eltern zurück, wo er in strenger Askese lebte. Gleichzeitig wurde er aber weiter seinem Ruf als „Anwalt der Armen“ gerecht: Noch immer half er Mittellosen, Unterdrückten, Witwen und Waisen, indem er sie vor den Gerichten juristisch vertrat. 1303 starb Ivo. Auf Ivos Grabstein steht, er sei ein Anwalt gewesen, aber kein Dieb – bezeichnend für sein ganzes Leben. Schon in der Bergpredigt sagt Jesus: „Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,10).  Der Einsatz für alle, denen ihr Recht abgesprochen wird, gehört daher zur Berufung der Christen. Auf der ganzen Welt, durch alle Zeiten hindurch, leiden Menschen, weil sie ungerecht behandelt werden – durch Mächtigere, Stärkere, Einflussreichere. Der Einsatz für das Reich Gottes bedeutet auch den Einsatz für eine gerechtere Welt. Diesem Einsatz hat sich Ivo Hélroy gewidmet. Als Jurist handelte er gerecht. Aber auch, als er bereits Priester war und als er zurückgezogen in Askese lebte, setzte er sich für die ein, die sich einen Anwalt nicht leisten konnten. Vorbild – nicht nur für Anwälte Für die katholische Kirche sind Heilige Vorbilder, Menschen, die den Glauben an Jesus Christus vorbildlich gelebt haben. „Jeder Heilige ist eine Sendung; er ist ein Entwurf des Vaters, um zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte einen Aspekt des Evangeliums widerzuspiegeln und ihm konkrete Gestalt zu verleihen“, schreibt Papst Franziskus in „Gaudete et exsultate“ (GE 19). Auch Ivo Hélroy war eine solche Sendung. Er kann dabei nicht nur Vorbild für alle sein, die juristisch arbeiten – für Staatsangestellte, Anwälte oder Richter. Aus seinem Handeln wird vielmehr eine grundsätzliche Haltung deutlich: Ivo nahm das Leid der Menschen und die Ungerechtigkeiten der Welt nicht einfach hin. Auch erschöpfte sich seine Anteilnahme nicht im bloßen Mitleid. Er trat vielmehr aktiv für die ungerecht Behandelten ein. Ivo ist daher der Patron von Juristen, Richter, Rechtsanwälten und Notaren. Ihnen kann er im täglichen Arbeiten Vorbild sein. Aber auch alle anderen Christen können sich an ihm orientieren. Für Gerechtigkeit kann man nicht nur vor Gericht kämpfen – sondern im ganzen Leben: Wo Strukturen benachteiligen, wo Menschen ausgegrenzt werden, wo das Recht des Stärkeren gilt. Text: Joachim Schäfer - Ökumenisches Heiligenlexikon (sig)

Das #Rechtsgutachten der #UniKöln zum Datenzugriff von #USBehörden bei #CloudDiensten von März 2025 hatte ich gar nicht mitbekommen. Sieh an, erzählen wir #Datenschützer tatsächlich nicht den ganzen Tag Müll /sarcasm 😉 Jetzt kann das #BMI jedenfalls nicht behaupten, das wäre doch nur #Verschwörungstheorie 😁
Danke @fragdenstaat

https://fragdenstaat.de/dokumente/273689-rechtsgutachten-zur-us-rechtslage_geschwaerzt/

rechtsgutachten-zur-us-rechtslage_geschwaerzt

FragDenStaat

Na ihr #Datenschützer Habt ihr da auch noch eine Gegenargument?

Polizei Frankfurt findet vermisstes Mädchen mithilfe von KI-System

https://www.golem.de/news/frankfurt-am-main-polizei-findet-vermisstes-maedchen-mithilfe-von-ki-system-2510-201283.html

Frankfurt am Main: Polizei findet vermisstes Mädchen mithilfe von KI-System - Golem.de

Die Polizei Frankfurt am Main hat mit einem KI-gestützten Videosystem eine vermisste Jugendliche ausfindig machen können.

Golem.de

#Geldschein-Verfolgung: Zunehmendes #Bargeld-Tracking besorgt #Datenschützer

Wenn #Seriennummern von #Scheinen mit Zeit und Ort der Erfassung gespeichert und diese Daten verstärkt gesammelt werden, geht die #Anonymität des #Bargelds flöten.

#Datenschützer warnen vor einer neuen Form der #Massenüberwachung und immensen #Grundrechtseingriffen durch Bargeld-Tracking. Die schleswig-holsteinische #Datenschutzbeauftragte Marit Hansen betont:

https://www.heise.de/news/Geldschein-Verfolgung-Zunehmendes-Bargeld-Tracking-besorgt-Datenschuetzer-10481677.html

Geldschein-Verfolgung: Zunehmendes Bargeld-Tracking besorgt Datenschützer

Wenn Seriennummern von Scheinen mit Zeit und Ort der Erfassung gespeichert und diese Daten verstärkt gesammelt werden, geht die Anonymität des Bargelds flöten.

heise online

DeepSeek soll aus den App Stores fliegen!

#DeepSeek im Visier der #Datenschützer 🕵️‍♂️ Die Berliner Datenschutzbeauftragte fordert #Apple und #Google auf, die chinesische KI-#App DeepSeek aus deutschen #AppStores zu entfernen.

Datenabfluss nach China 🚨 Grund: DeepSeek überträgt Nutzerdaten nach #China und kann laut Behörde keinen #EU-konformen #Datenschutz garantieren. (1/2)

"#Time to say goodbye", liebe #Whatsapp-Nutzer. Es kommt eine #Zeit nach #Trump, da wird die #EU #Meta hoffentlich in den #Häcksler des Vergessens werfen.

WhatsApp zeigt neu #Werbung an – #Datenschützer laufen Sturm
https://www.watson.ch/digital/facebook/157420959-whatsapp-zeigt-neu-werbung-an-datenschuetzer-laufen-sturm

WhatsApp zeigt neu Werbung an – Datenschützer laufen Sturm

Der zum Facebook-Konzern gehörende Messenger will mit Werbeanzeigen in der App zusätzliche Milliarden verdienen. Europäische Datenschutz-Fachleute kritisieren den Schritt als illegal.

watson

Noch einmal zu #Palantir in Deutschland

#Datenschutzer warnen vor Polizei-Software aus den #USA

Terroristische Gefahren und Netzwerke mit Hilfe von Software erkennen und Straftaten verhindern: Das ist die Grundidee, die hinter den Programmen der US-Firma Palantir steht. Datenschützer und Bürgerrechtler warnen aber vor dem Einsatz.

https://www.deutschlandfunk.de/palantir-deutschland-polizei-software-datenschutz-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

Palantir: Warum die Polizei-Software umstritten ist

Terroristische Gefahren und Netzwerke mit Hilfe von Software erkennen und Straftaten verhindern, das will Palantir. Datenschützer warnen.

Deutschlandfunk
System von Palantir - Datenschützer warnen vor US-Polizeisoftware

Die Polizei-Analysesoftware der US-Firma Palantir soll bei der Ermittlung von Terroristen helfen. Datenschützer bewerten das Tool jedoch extrem krtisch.

Deutschlandfunk
Palantir: Warum die Polizei-Software umstritten ist

Terroristische Gefahren und Netzwerke mit Hilfe von Software erkennen und Straftaten verhindern, das will Palantir. Datenschützer warnen.

Deutschlandfunk