Barry Levinson – „Banditen!“ (2001)

Ein Relikt aus einer Zeit, in der Hollywood sich noch getraut hat, einfach alles gleichzeitig zu wollen: Action, Romantik, Komik, Existenzialismus. Ein Produkt, in denem das Studio auf Stars gesetzt hat, nicht auf den Stoff. Zwei Bankräuber, die niemandem weh tun wollen, und eine Frau, die sich zwischen ihnen nicht entscheiden muss. Kein klassischer Heist-Film, keine Liebeskomödie, kein konventionelles Roadmovie – und genau das ist (k)ein Problem. Mit Bruce Willis, Billy Bob Thornton und Cate Blanchett. (3Sat, Wh.)

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Michael Mann – „Der letzte Mohikaner“ (1992)

Ein Kino von Männern, die an Codes glauben, an Ehre, an Professionalität und an Konsequenz. Ob in der Großstadt oder der Wildnis, bei Michael Mann geht es immer um Figuren, die sich zuerst über ihre Haltung definieren. Auch hier. Die Arena ist ein kolonisiertes Land. Der Wald wird zur Projektionsfläche für Moral. Und für einen kolonialen Mythos. Mit Daniel Day-Lewis, Madeleine Stowe, Russell Means und Wes Study. (3Sat, Wh.)

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Curtis Hanson – „L.A. Confidential“ (1997)

Ein Film über Macht, nicht über Moral. Über Strukturen, nicht über Einzelfiguren. Curtis Hansons Blick auf das Los Angeles der 1950er Jahre verweigert jede nostalgische Verklärung und legt stattdessen offen, wie Gewalt, Medien, Polizei und Kapital ineinandergreifen. Das sonnige Kalifornien als Bühne der alten weißen, vor allem männlichen Ordnung, die sich selbst bestätigt und zugleich zerstört. Ein Film, präzise, kühl und ohne jede Erlösungsfantasie. Für mich, ganz sicher einer der besten Filme der Neunziger. (3Sat, Neu)

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Levinson, Willis, Thornton, Blanchett – „Banditen!“ (2001)

Ein Relikt aus einer Zeit, in der Hollywood sich noch getraut hat, einfach alles gleichzeitig zu wollen: Action, Romantik, Komik, Existenzialismus. Ein Produkt, in denem das Studio auf Stars gesetzt hat, nicht auf den Stoff. Zwei Bankräuber, die niemandem weh tun wollen, und eine Frau, die sich zwischen ihnen nicht entscheiden muss. Kein klassischer Heist-Film, keine Liebeskomödie, kein konventionelles Roadmovie – und genau das ist (k)ein Problem. (ARD, Wh.)

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Levinson, Willis, Thornton, Blanchett – „Banditen!“ (2001)

Ein Relikt aus einer Zeit, in der Hollywood sich noch getraut hat, einfach alles gleichzeitig zu wollen: Action, Romantik, Komik, Existenzialismus. Ein Produkt, in denem das Studio auf Stars gesetzt hat, nicht auf den Stoff. Zwei Bankräuber, die niemandem weh tun wollen, und eine Frau, die sich zwischen ihnen nicht entscheiden muss. Kein klassischer Heist-Film, keine Liebeskomödie, kein Roadmovie – und genau das ist (k)ein Problem. (ARD, Wh.)

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Levinson, Willis, Thornton, Blanchett - "Banditen!" (2001)

Ein Relikt aus einer Zeit, in der Hollywood sich noch getraut hat, einfach alles gleichzeitig zu wollen: Action, Romantik, Komik, Existenzialismus. Ein Produkt, in denem das Studio auf Stars gesetzt hat, nicht auf den Stoff. Zwei Bankräuber, die niemandem weh tun wollen, und eine Frau, die sich zwischen ihnen nicht entscheiden muss. Kein klassischer Heist-Film, keine Liebeskomödie, kein Roadmovie

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Michael Mann – „Manhunter“ (1986)

Die Achtziger waren eine Ära der grellen Bilder und der durchkalkulierten Oberflächen. Michael Mann schnitt in diese Epoche hinein wie ein Präzisionsskalpell. Was hier auf den ersten Blick wie ein Thriller über einen Serienkiller wirkt, ist in Wahrheit ein stilles Lehrstück darüber, wie Gewalt in Farben, Flächen und Geräusche übersetzt wird. Keine überbordenden Splattereffekte, keine hysterischen Schockmomente – stattdessen sterile Blau- und Grüntöne, lange Flure, kühle Schatten. Es ist der Film, in dem Architektur den Ton angibt und der Mensch sich als zerbrechliches Fragment darin verfängt. (ARD)

Michael Mann - "Manhunter" (1986)

Die Achtziger waren eine Ära der grellen Bilder und der durchkalkulierten Oberflächen. Michael Mann schnitt in diese Epoche hinein wie ein Präzisionsskalpell. Was hier auf den ersten Blick wie ein Thriller über einen Serienkiller wirkt, ist in Wahrheit ein stilles Lehrstück darüber, wie Gewalt in Farben, Flächen und Geräusche übersetzt wird. Keine überbordenden Splattereffekte, keine hysterischen

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Michael Mann, Al Pacino, Robert De Niro – „Heat“ (1995)

Es gab diese Zeit, in der das amerikanische Kino noch erwachsen wirken wollte. Die 90er Jahre waren ein Übergang: Blockbuster als Industrienorm, Independent als Gegenbewegung, und irgendwo dazwischen diese großen, ernsten Studiofilme, die sich weigerten, infantilisiert zu werden. „Heat“ erschien 1995 genau in dieser Grauzone. Drei Stunden, getragen von einem Plot, der keine Superhelden kannte, nur Profis, die ihre Arbeit zu ernst nehmen. Heute sind diese Typen einfach ausgestorben.

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Michael Mann, Al Pacino, Robert De Niro - "Heat" (1995)

Es gab diese Zeit, in der das amerikanische Kino noch erwachsen wirken wollte. Die 90er Jahre waren ein Übergang: Blockbuster als Industrienorm, Independent als Gegenbewegung, und irgendwo dazwischen diese großen, ernsten Studiofilme, die sich weigerten, infantilisiert zu werden. "Heat" erschien 1995 genau in dieser Grauzone. Drei Stunden, getragen von einem Plot, der keine Superhelden k

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Happy Birthday, Bruce Willis – „Blow Up“ & „Banditen!“ (2001)

Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich gerne das Abendprogramm eines unserer haushaltsabgabenfinanzierten TV Sender programmieren. Und wenn ich das für heute gekonnt hätte, dann würden wir einen Bruce Willis Themenabend sehen. Mit mindestens einem, vielleicht zwei Filmen und einer Biographie, um diesen Schauspieler zu würdigen, der über Jahrzehnte zwar nicht (immer) für hohe Kunst, aber doch für eine Menge Spaß am Kino stand. (ARD)

Mediathekperlen | Happy Birthday, Bruce Willis - „Blow Up“ & „Banditen!“ (2001)

Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich gerne das Abendprogramm eines unserer haushaltsabgabenfinanzierten TV Sender programmieren. Und wenn ich das für heute gekonnt hätte…

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The Alto Knights – FRIMOULUX.COM