Sexueller Missbrauch von Kindern im Netz: Ermittlungen gegen Cybergrooming
Nicht nur zum heutigen #Weltkindertag bewegen sich Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich online – beim Spielen, Chatten oder auf Social Media. Doch nicht jeder Kontakt ist harmlos. Beim #Cybergrooming versuchen Erwachsene gezielt, das Vertrauen von Kindern zu gewinnen – oft mit manipulativen oder sexuellen Absichten.
Trotzdem sprechen nur 51 % der Eltern von 6- bis 13-Jährigen mit ihrem Kind, wie sie in solchen Situationen richtig reagieren sollten.

Sie war einsam und auf der Suche nach Freunden. So gerät sie in die mörderische Onlineszene »764«. In Folge zwei des Podcasts »Menschenjagd« warnt sie vor der Szene, aus der sie schließlich selbst ausstieg.

Wie können wir Kinder und Jugendliche bei Online-Gewalt richtig schützen und begleiten? Was müssen pädagogische Fachkräfte wissen?
Darüber spricht im Podcast „Raw and Uncut – 11 Minuten Medienpädagogik“ von der @gmknet Isabell Rausch-Jarolimek, Referatsleiterin „Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendmedienschutzes“ der @BzKJ mit Moderatorin Anja Pielsticker.
Kennt jemand Helmit? Eine Offline-LLM Anwendung, die auf OSX oder Windows installiert werden kann und dort OpenClaw-like vollen Zugriff auf das Social Media Konto und Messenger bzw. alle Bildschirminhalte deines Kindes erhält und (Achtung, mangels Test und Lust am Test folgt jetzt nur meine Annahme):
Es gab gestern an unserer Schule ein kostenlosen Online Elternabend mit einer Expertin, die am Ende noch in eine dezente Werbung für das eigene Produkt Helmit abgedriftet ist (meine Frau war mit meinen Kids dabei, der letzte Teil war nur für die Eltern und hat über die Zustände und Übergriffe über die sozialen Medien berichtet).
Mein (sehr oberflächlicher) Ersteindruck:
Da ich beruflich zur Zeit auch viel mit LLM Modellen inkl. Claude verbringe, kann ich mir vorstellen, wie schnell so eine "App" zusammengestellt werden kann und die Kunst dann sein wird, die LLM Arbeitsweise so zu konfigurieren, dass es am Ende wirklich ein Win-Win wird und nicht die Eltern in falscher Sicherheit das Kind völlig unbeaufsichtigt am Handy/Computer zu lassen.
Mir etwas Vergleichbares bauen zu lassen, sollte in wenigen Tagen (bis es wirklich gut funktioniert!) möglich sein.
Die Zeit würde ich aber aktuell lieber in ein Training des Bio-LLM meines Kindes oder in ein Trainingsprogramm für mein Kind investieren, um mit guten Fallbeispielen die Maschen des Cybergroomings, Cybermobbings etc. leichter entlarvbar zu machen. Und natürlich erst dann meine Kinder in die antisozialen Medien zu lassen, wenn es alt & reif genug ist.
Jetzt für die Fachtagung Jugendmedienarbeit NRW anmelden!
Wann und wo? 10. Juni 2026, 9:45 -16:30 Uhr, in der Stadtbibliothek Bielefeld
Thema: Handlungssicher bei Cybergrooming und sexualisierter Online-Gewalt – Medienpädagogische Ansätze für die Praxis
Anmeldung und Programm sind jetzt freigeschaltet: https://www.gmk-net.de/veranstaltungen/nrw-fachtag-2026/
Weitere Infos findet ihr auf unserer Website.
#Fachtagung #Cybergrooming #Onlinegewalt #Savethedate
Reihe „Jugend im Netz“ – Heute:
Felix Paschel, Mary Schultz, Maria von Salisch und Jan Pfetsch beleuchten die zentralen Risiken, mit denen Kinder und Jugendliche bei ihren Interaktionen im Internet konfrontiert werden können: Cybermobbing, Online-Hatespeech, non-konsensuales Sexting und Cybergrooming.
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https://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=33080&pk_campaign=SocMed&pk_kwd=mastodon
#JugendImNetz #SocialMedia #Cybermobbing #Cybergrooming #Medienpaedagogik #peDOCS
@heiseonline @newsticker-heiseonline
Es gibt Studien, die ganz konkret schauen, von welchen Online-Erfahrungen der #Kinder die Eltern wissen und was die Kinder dann im Abgleich erzählen. Da offenbaren sich große Lücken. Ein Beispiel: 10 % der Eltern wussten, dass ihr Kind Bilder mit offensichtlich sexuellem Inhalt gesehen hat, 54 % der Kinder bestätigen aber genau das (EU Kids Online, Hasebrink, Lampert & Thiel 2019, S. 37).
Vieles erklärt sich z.B. durch Peinlichkeit und Scham, vor allem bei versehentlichem Kontakt mit Erwachsenen-Content oder bei #Cybergrooming. Oftmals erzählen die Kinder den Eltern auch nichts, weil sie fürchten, die Eltern könnten in der Folge des Handy wegnehmen (=Höchststrafe!).
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