@blag Thanks, we are happy to read that you had a good experience with #CryptPad! 🙏

digi-Tipp: Office

Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag ist fĂŒr Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet!

Wir mĂŒssen jetzt ganz stark sein, denn wir orientieren uns nicht an dem, wie es aussieht, sondern daran, wie es funktioniert. Es geht reibungslos, ist geruchs- und geschmacksneutral, es hinterlĂ€sst auch keine Streifen. Einzig die Schweißperlen auf der Stirn könnten stören, bevor wir mit einem erlösenden LĂ€cheln erkennen, es funktioniert – und selbst zu uns sprechen: wie blöd bin ich denn, dass ich das nicht gleich gesehen habe!

Neben eMails brauchen wir den Blechtrottel zumeist um etwas nieder zuschrieben, eine PrÀsentation anzulegen oder wieder einmal eine Tabellenkalkulation zu kreieren, die so breit wird, dass ich von einem Rheinufer bis zur anderen Seite komme.

Schwieriger wird es, wenn wir ein Dokument bearbeiten oder eine PrĂ€sentation in den Fingern haben, die ich mit einem Vereinskollegen zusammen herstellen will, oder eine Dokumentation schreibe, die gemeinsam erstellt werden muss. Vielleicht möchte ich auch meine Zeit am Arbeitsplatz sinnvoll nutzen, um ein paar private Briefe zu schreiben – das könnte unangenehm auffallen.

Kollaboratives Arbeiten sei das Stichwort, der eine schiebt ĂŒber die Drop-Box Dateien hin und her, der nĂ€chste schwört auf Microsoft Teams. Wer kein Teams hat, ist raus, bleibt noch Google mit den ganzen Tools, das auch nicht alle haben – oder wollen es vielleicht auch nicht.

Vor allem: jede lokal installierte Office-Version – gleich welcher Herkunft – scheidet fĂŒr ein solches Szenario komplett aus.

Grundbedingung: es muss im Netz unauffĂ€llig verfĂŒgbar sein, darf aber kein Schwein wissen. Das erste Gebot: AnonymitĂ€t und ein Zugriff wie auf meinem Rechner zu Hause, das zweite Gebot: Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung, kein Zugriff durch Dritte auf meine Daten.

Ein vollwertiges Office-Paket, online mit meinen Daten, aber ohne meinen Namen. Überall verfĂŒgbar, ob unter Windows, Mac oder Linux. Das alles Ende-zu-Ende verschlĂŒsselt, ein Grundkontingent von 1 Gigabyte Speicherplatz reicht lange. Der Kick an der Sache, kollaboratives Arbeiten inklusive.

Was kostet es? Wenn ich will, ĂŒberhaupt nichts, ich zahle noch nicht einmal mit meinen persönlichen Daten. Was aber nicht heißen muss, dass ich nicht doch etwas beitragen kann, davon spĂ€ter.

Im ersten Schritt entscheiden wir, ob die Daten in Frankreich oder in Deutschland liegen sollen.

1. CryptPad aus Frankreich (die sprechen auch deutsch)
2. CryptPad aus Deutschland

Der erste Aufruf der Seite zeigt rechts oben neben „Funktionen“ „Dokumentation“ „Einloggen“ den Button „Registrieren“. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, die- oder derjenige kann trotzdem einfach beginnen, solange ich den Browser nicht schließe, kann ich alles herunterladen oder ausdrucken.

Besonders praktisch: sobald ich mich zur Registrierung entschließe, sitzt schon ein HĂ€ckchen bei „Dokumente aus deiner Gast-Sitzung importieren” – sehr hilfreich. Sollte ich spĂ€ter einmal aus Versehen im Gastmodus gearbeitet haben, fragt mich CryptPad ebenfalls, ob ich die Dokumente aus der Gastsitzung importieren möchte, sobald ich mich einlogge. Den Haken muss ich in dem Fall allerdings selbst setzen, sonst isses weg.

Die Registrierung ist angenehm schnell und ebenso einfach, einen Benutzernamen kann ich frei wĂ€hlen. Es ist nicht notwendig irgendwelche abstrakten KĂŒrzel fĂŒr meinen Namen zu erfinden, selbst ein „Fritz” oder eine „Karin” wird genommen (egal, wie oft es den Namen schon gibt). Über Passwörter reden wir nicht, jeder sollte ein passendes Konzept zur Hand haben. Sobald Name/Passwort feststehen und der obligatorische Haken fĂŒr Zustimmung der Nutzungsbedingungen gesetzt ist, erscheint dieser Hinweis:

„Aufgrund der VerschlĂŒsselung in CryptPad können die Administratoren des Dienstes deine Daten nicht wiederherstellen, falls du deinen Benutzernamen und/oder dein Passwort vergessen solltest. Bitte speichere diese an einem sicheren Ort.”

Dieser scharfe Hinweis ist notwendig, denn ohne die Zugangsdaten gibt es auch fĂŒr das CryptPad-Team keinerlei Möglichkeiten das Passwort zurĂŒckzusetzen. Sie haben technisch den Zugriff auf nichts.

Auf der rechten Seite erscheinen die Icons, wie wir sie aus anderen Officeanwendungen kennen. Klicken wir einen Dokumententyp an, zum Beispiel das Icon „Tabelle” (das ist nur eine Tabellenkalkulation, auch wenn viele Excel dazu sagen) geht kein neues Dokument auf, sondern es kann ein „Zerstörungsdatum” festgelegt werden und zusĂ€tzlich ein Passwort hinzugefĂŒgt. Auf den ersten Blick mag es bei einer Ende-zu-Ende verschlĂŒsselten Übermittlung unsinnig erscheinen, aber kann hilfreich sein, wenn ich Dokumente teilen will.

Sobald ich „Erstellen“ wĂ€hle, öffnet sich das Office-Paket. Oben links steht, wie es gemacht wird, es ist OnlyOffice , letztlich eine online-Version von LibreOffice.

Rechts unten der Hinweis, dass das „Dokument in Deinem Ende-zu-Ende verschlĂŒsselten Crypt-Drive” gespeichert werden kann, mit dem Hinweis, wie es kĂŒnftig automatisch aktiviert wird.

Über die Bedienung eines Office-Paketes oder zu OnlyOffice  gibt es genug Anleitungen oder die Dokumentation in CryptPad selbst, sollte die eigene Vorerfahrung nicht reichen.

Wichtiger: inCryptPad gibt es ĂŒber jedem Dokument zwei Buttons und „Teilen“ und „Zugriff“. Beim „Teilen“ werden die Zugriffsrechte gesetzt, die da sind „Ansehen“, erklĂ€rt sich selbst „Bearbeiten“, kommt zum Einsatz, wenn gemeinsam daran geschrieben/geplant wird und „Einmal ansehen mit Selbstzerstörung“ erklĂ€rt sich auch von selbst, allerdings sollte der Warnhinweis „Du hast ausgewĂ€hlt, dass sich das Dokument selbst zerstören soll. Sobald der EmpfĂ€nger auf den Link klickt, wird er sich das Dokument einmal ansehen können. Anschließend wird das Dokument endgĂŒltig gelöscht.” rechtzeitig beachtet werden, weg ist eben weg, es gibt dafĂŒr keinen Papierkorb!

Wer sich registriert hat und nicht am eigenen Computer zu Hause sitzt, der muss streng darauf achten sich auszuloggen! Wer im Browser (also Arbeitskollege oder Ehefrau, dann eben auch daheim) diese Seite aufruft, dem bleibt selbst bei Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung nichts verborgen.

Alle beschriebenen und weitreichenden Funktionen sind frei verfĂŒgbar. Das Projekt lebt nicht von Liebe allein, neben der eingeschrĂ€nkten Gastversion und der hier empfohlenen kostenfreien Vollversion mit Registrierung gibt es das „Premium“-Abo fĂŒr 5 bis 15 Euro monatlich, hier nachzulesen.

NatĂŒrlich kann gespendet werden, hier klicken und eine paar Spender an dieser Stelle.

Unterm Strich bietet Google nicht mehr und ist definitiv teurer, auch wenn wir es – wie so oft – erstmal nicht direkt im Geldbeutel spĂŒren.

Bleibt der Hinweis, wer Verfassungsorganen im Inland und Ausland so wenig Vertrauen entgegenbringt wie ich, der kann CryptPad selbstverstĂ€ndlich ĂŒber eine VPN-Leitung oder ĂŒbers Darknet (ganz einfach im Browser Brave mit „Neues private Fenster mit Tor“) aufrufen.

Der eigenen Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt und wer möchte nicht mal ausprobieren, wie zum Beispiel die Funktion „Einmal ansehen mit Selbstzerstörung“ sinnvoll ĂŒbers Darknet eingesetzt werden kann.

Hoffe damit den eigenen Gedanken einen Anstoß zu geben und der Rat, mit „Control-D“ im Browser die Seite wegzuspeichern, das erspart sinnlose Suche, wenn es brennt


digi-Tipp: Office – Beueler-Extradienst

Currently on the @CryptPad seminar to learn more about the service. I'm on the hunt for an alternative to Google suite for collaboration. Right now I like what I hear. Let's see. #cryptpad
You can have both: Privacy AND Collaboration. đŸ”đŸ€
Just watched and enjoyed a great session by Ludovic Dubost at #FOSSnorth2026. The highlight? Seeing how #CryptPad shatters the myth that working together requires sacrificing your data.
By using end-to-end encryption by default, CryptPad delivers:
✅ Zero-Knowledge Collaboration
✅ Full Data Sovereignty
✅ Open Source Transparency
#PrivacyByDesign #OpenSource #FOSSnorth #DigitalSovereignty #GeekoOnTour

Jetzt habe ich #CryptPad installiert (per Docker, auf meinen kleinen 2 CPU / 2 GB #ionos Mietserver, der mein #Headscale VPN macht), weiß aber immer noch nicht, was ich eigentlich damit will.

Vielleicht Einkaufsliste, aber dafĂŒr fehlt eine praktische, mobile App (gibt wohl gar keine Third-Party-Clients).

Vielleicht die Datei mit den StromzÀhlerstÀnden von Apple Numbers umziehen?

Vorher aber erstmal ein Backup einrichten (in existierendes #Restic einbinden; SFTP zu #Hetzner Storagebox).

📣XWiki and @CryptPad will be at Devoxx France, booth A06.

If you’re there from April 22 to 24, come say hi.👋

Happy to talk about:
🔓 Open source that stays open
đŸ€ Real use cases and constraints
đŸ«” Confluence migrations, without the polished sales version

If you care about self-hosted wikis, encrypted collaboration, or digital sovereignty in practice, let’s talk.

#DevoxxFR #OpenSource #XWiki #CryptPad #France #news #tech #devops

idk if any of y'all know much about #CryptPad but I'm struggling to get it working. I'd love help or thoughts if you've got any. My issue(s) are posted on their forum here: https://forum.cryptpad.org/d/2575-stuck-on-loading-fade-in-docker-nginx-proxy-manager
Stuck on "Loading..." fade-in (Docker + Nginx Proxy Manager) - CryptPad Forum

CryptPad community forum, use it to report issues, ask for new features and submit generic questions about the project.

Irgendwie habe ich seit etwa einer Woche den Drang, #CryptPad installieren zu wollen (was ich noch nie benutzt habe). Nachgeben? Zum Arzt gehen?

If you want to see how collaboration works when your data stays private, you can join us on 28th April.

We'll host a webinar to showcase CryptPad and its capabilities.
We’ll keep it simple. Real examples, live demo, questions welcome.

📅 April 28th – 16:00 CEST
👉 Attendance is free, but registration is required: https://xwiki.com/en/webinars/CryptPad-encrypted-alternative-collaboration-suite

#cryptpad #webinar

Digitale UnabhÀngigkeit: Wie mache ich das jetzt mit Office?

Bevor ich mich digital unabhĂ€ngisiert habe (das sagt man doch so, oder?), habe ich ja alles ĂŒber Google gemacht. Also Google Drive mit der Textverarbeitung, Spreadsheets, etc.

Nur nutze ich ja jetzt nichts mehr von Google. Nicht mal die Navigation von Google Maps. Und da Microsoft Office schon seit langer Zeit nur noch mit Abo verfĂŒgbar ist, war das eh fĂŒr mich unbrauchbar. Außerdem laufen Microsoft-Produkte auf meinem Rechner einfach nicht. Liegt wohl an dem freiheitlichen Betriebssystem, das ich nutze.

Jetzt habe ich mir aber mal ein Cryptpad aufgesetzt, das in der „simplen“ Docker-Compose-Installation total easy ein OnlyOffice mitbringt. Was soll ich sagen? Es lĂ€uft einfach und frisst nahezu keine Ressourcen.

Kleiner Wermutstropfen: OnlyOffice hat einen ziemlich schlechten Ruf, weil die Finanzierungen des Projekts irgendwie zwielichtig sind und „irgendwas mit Russen“ im Raum steht. Da hoffe ich auf den EuroOffice-Fork.

HÀtte ich das vorher gewusst, hÀtte ich es vor Monaten schon eingerichtet.

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Digitale UnabhÀngigkeit: Wie mache ich das jetzt mit Office? · mthie spaces

Bevor ich mich digital unabhĂ€ngisiert habe (das sagt man doch so, oder?), habe ich ja alles ĂŒber Google gemacht. Also Google Drive mit der Textverarbeitung, Spreadsheets, etc. Nur nutze ich ja jetzt nichts mehr von Google. Nicht mal die Navigation von Google Maps. Und da Microsoft Office schon seit langer Zeit nur noch mit Abo verfĂŒgbar ist, war das eh fĂŒr mich unbrauchbar. Außerdem laufen Microsoft-Produkte auf meinem Rechner einfach nicht. Liegt wohl an dem freiheitlichen Betriebssystem, das ich nutze.

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