@StefanGaller
Das habe ich nirgends gesagt. Ich habe gesagt, dass wir (Wissenschaftler*innen) auf den „Marktplätzen“ waren. In Berlin/Brandenburg und in Leipzig. Das hat in den Medien niemanden interessiert.
Die Klimakatastrophe ist auch ein Medienversagen. Sara Schurmann, die gestern moderiert hat, hat versucht, das zu ändern. Sie hat, wenn ich mich recht erinnere, den SWR beraten.
Letztendlich sind Medien auch Unterhaltung. Wenn man jeden Tag existentielle Bedrohungen thematisieren würde, würde man Leser*innen verlieren. Das ist Teil des Problems. So verdrängen wir alle fröhlich weiter.
Um ehrlich zu sein: Nicht nur die Medien haben Researchstrejk damals ignoriert, auch von den Vorbeieilenden hat es fast niemanden interessiert. Ich kam mir schon oft vor wie einer von den Zeugen Jehovas. Mit so einer Broschüre: Erwachet! 2019! Vor sechs Jahren. Zwischendrin haben die Grünen was geschafft, aber das ist auf keine Weise der Größe des Problems angemessen.
Ab und zu hatte man interessante Gespräche, zum Beispiel war mal einer da, der beim #ClubOfRome dabei war.
Der #Klimamontag war dann das besser Konzept: Nur einmal im Monat, abends ab 18:00, am Alex, mit Musik und interessanten Vorträgen.
Ist alles hier:
https://www.flickr.com/photos/stefan-mueller-climate/albums/
Bestens verschlagwortet, so dass man suchen kann.
@researchstrejk @Berlin4Future @S4F_BeBb @klimavoracht