🎉 Birthday tribute — Claire Maurier
27 March 1929

French actress Claire Maurier, born Odette-Michelle-Suzanne Agramon in Céret, captivated audiences with her nuanced and enduring performances. Known for her roles in "Elevator to the Gallows" (1958) and "The Things of Life" (1970), she remains a beloved and influential figure in French cinema.

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Jean-Pierre Jeunet – „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (2001)

Die (westliche) Welt hat diesen Film geliebt. Er war ja auch ein globales Wohlfühlversprechen: Montmartre als begehbares Diorama, Paris als innerer Zustand, Einsamkeit als verspieltes Rätsel. Doch unter all dem Zuckerguss bleibt bei mir ein Unbehagen, das sich nicht einfach wegwischen lässt. Denn Amélie mischt sich ein. Systematisch. Heimlich. Mit Methoden, die wir heute Stalking nennen würden – wären sie nur nicht so umwerfend hübsch ausgeleuchtet. Mit Audrey Tautou und Mathieu Kassovitz. (ARTE, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/jean-pierre-jeunet-die-fabelhafte-welt-der-amelie-2001/
A ★★★★½ review of The 400 Blows (1959)

Es ist so großartig und ansteckend, wie Truffaut diesem kindlichen Spieldrang, dem Freiheitsstreben, der unschuldigen Träumerei von einem unbeschwerteren Leben einen Resonanzraum öffnet und gleichzeitig dieser vom Autoritären durchzogenen, gar zerfressenen Gesellschaft, in der Unbarmherzigkeit nach wie vor mit erzieherischer Disziplin verwechselt wird, ein bitteres Zeugnis ausstellt. Aber er verkennt auch nicht die ökonomische Realität in Frankreich. Nach Besatzung und Ausbeutung durch die Nazis und den entbehrungsreichen Nachkriegsjahren standen unterm Strich Generationen, denen kaum noch Raum zum Menschsein, zum Kindsein blieb. Überleben um jeden Preis. Das ist Teil der Erklärung dieser gesellschaftlichen Zustände, aber keine Entschuldigung. Truffaut opfert dem deshalb

Gesehen: Les Quatre Cents Coups (1959)

https://www.youtube.com/watch?v=ICGZfU-9Yl0

FR, R: François Truffaut, D: Jean-Pierre Léaud, Claire Maurier, Albert Rémy, Wikipedia

Es ist so großartig und ansteckend, wie Truffaut diesem kindlichen Spieldrang, dem Freiheitsstreben, der unschuldigen Träumerei von einem unbeschwerteren Leben einen Resonanzraum öffnet und gleichzeitig dieser vom Autoritären durchzogenen, gar zerfressenen Gesellschaft, in der Unbarmherzigkeit nach wie vor mit erzieherischer Disziplin verwechselt wird, ein bitteres Zeugnis ausstellt.

Aber er verkennt auch nicht die ökonomische Realität in Frankreich. Nach Besatzung und Ausbeutung durch die Nazis und den entbehrungsreichen Nachkriegsjahren standen unterm Strich Generationen, denen kaum noch Raum zum Menschsein, zum Kindsein blieb. Überleben um jeden Preis.

Das ist Teil der Erklärung dieser gesellschaftlichen Zustände, aber keine Entschuldigung. Truffaut opfert dem deshalb niemals die kindliche Perspektive oder relativiert die Träume, Wünsche und Bedürfnisse seiner Hauptfigur. Ein herausragendes Werk.

★★★★½

https://andrepitz.de/2024/07/22/gesehen-les-quatre-cents-coups-1959/

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New trailer for The 400 Blows - in cinemas from 7 January 2022 | BFI

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