Doofrindt des tages
Der bummspolizeiminister der BRD, Alexander Doofrindt aus der umstrittenen rechtspopulistisch-korrupten CSU, lügt mit einer extraporzjon chuzpe in die mikrofone des BRD-parteienstaatsfunks [archivversjon]:
„Wenn man sich um höchste Ämter bewirbt, gewählt werden muss, dann wird man auch in der Öffentlichkeit betrachtet. Dann gibt es auch Diskussionen und Debatten dazu“, sagte er im Deutschlandfunk. Dies relativiere nicht, „dass das nicht der normale Prozess war und dass man sich einen anderen Prozess oder ein anderes Ergebnis im Prozess gewünscht hätte“
Nein, herr Doofrindt, sie scheißlügner, der schamlos das weißblaue vom himmel runterlügt, ihre darstellung entspricht nicht der wirklichkeit, und sie wissen das auch genau. Normalerweise kriegen die menschen es kaum mit, wenn neue richterys für die karlshure gewählt werden. Da ist keine „öffentlichkeit“, die das betrachtet. Die meisten menschen dürften die namen der anderen beiden designierten BVerfG-richter, die gestern ebenfalls nicht gewählt wurden, weder gut erinnern noch vorher mal ihre namen gehört und sich gemerkt haben. Sie heißen übrigens Ann-Kathrin Kaufhold und Günther Spinner. Es „bewirbt“ sich auch niemand dafür, so wie man sich etwa für den dschobb bei der müllabfuhr oder als busfahrer bewerben würde: mit anschreiben, foto, vorstellung, lebenslauf, leicht erfassbarer darlegung der fähigkeiten und bisherigen berufserfahrung für die, die eine entscheidung treffen. Herr Doofrindt, sie hätten mal an den sinnlosen gängelzwangsmaßnahmen zur menschendressur der bundesagentur für armut teilnehmen sollen, da hätte ihnen schon jemand erklärt, wie man sich in der scheiß-BRD bewerben soll, wenn man um einen miesbezahlten scheißdschobb bettelt. Der unterschied zeigt sich dann beim hingucken.
Für die wahl von richterys bei der karlshure ist eine zweidrittelmehrheit im bundestag vorgesehen, und damit das überhaupt möglich ist, müssen sich mehrere parteien (auch aus der opposizjon) irgendwie in geheimsitzungen fern der öffentlichkeit auf kandidatys einigen, die dann kollektiv pfötchenhebend im plenarsaal ins amt gesetzt werden, wissenschon, eine hand wäscht die andere. Das klappt normalerweise sehr still, und es verhindert zumindest ein bisschen, dass die karlshure eine allzustarke prägung durch eine einzige partei bekommt. Dazu kommt, dass die richterys zwar eine recht lange amtszeit haben, aber nicht wiedergewählt werden können, so dass sie keine rücksichten aus selbstversorgungserwägungen und narzisstischen selbstdarstellungswünschen heraus nehmen müssen, ganz anders als in der korrupten oligarchie, der sie ihr amt verdanken, herr Doofrindt. Deshalb, und nur deshalb hat es die karlshure als letzte instituzjon der BRD auch geschafft, immer noch ein relativ hohes ansehen in der bevölkerung zu behalten: sie wirkt in ihren urteilen unparteiisch. Das ist sie natürlich nicht wirklich, und vieles nimmt die karlshure auch gar nicht erst zur entscheidung an, aber der schein sitzt, und er sitzt gut. Anders als bei ihren scheißvereinen, herr Doofrindt, anders als in den drexparteien, beim bummstag und bei der bummsregierung, die von geschmeiß, lüge, korrupzjon und organisierter kriminalität geprägt sind.
Zu offenen diskussjonen kommt es bei so einer wahl praktisch nicht. Das wird im vorfeld in der dunkelkammer von parteioligarchen und ihren treuen schergen erledigt. Auch, wenn mal eine Susanne Baer oder eine Ute Sacksofsky ins gespräch kommt, um mal zwei andere SPD-feministys aus der immer noch zuckenden nachgeburt des längst toten feminismus, aus der von oft fanatischem männerhass mit immer schrilleren rassistischen untertönen geprägten genderhölle, zu nennen. Es gibt keine allzu offenen diskussjonen und auch keine probleme bei der wahl. Frau Sacksofsky hätte beinahe eine rote robe getragen, frau Baer trug sie dann ein paar jahre — und war zum glück für mindestens die hälfte der bevölkerung nur eine der stimmen im gericht, also von eingeschränkter schädlichkeit. Man einigt sich in irgendeiner dunkelkammer und dann läuft das, und über irgendwelche einzelheiten dieser einigung erfährt die bevölkerung einfach nix. Jedenfalls war das bislang immer so. In der BRD-dunkelkammerdemokratur.
Und sie wissen das genau, herr Doofrindt. Sie sind ja nicht irgendein hinterbänkler, der sich darauf konzentriert, rechtzeitig zur abstimmung im plenarsaal zu sein und mit seinem pfötchen das gleiche wie sein vordermensch oder sitznachbar zu tun, um sich für diesen scheindemokratischen dienst an seiner ihn aufpustenden parteioligarchie ziemlich fürstlich entlohnen zu lassen.
Nichts an diesem vorgang, den ihre frakzjon da gestern veranstaltet hat, ist in irgendeiner weise gewöhnlich oder gar normal.
Normal ist, dass das einfach läuft wie verabredet. Das kriegt ihre scheißfrakzjon unter der führung vom hochleistungsgeldverbrenner und deutschlandverzocker Jens Spahn (CDU) aber nicht mehr hin. Vielleicht sollten sie — sie sind ja der innenvermister — mal die abweichler unter ihren abgeordneten vom BRD-inlandsgeheimdienst verfassungsschutz überprüfen lassen, ob die nicht lieber eine koalizjon mit der AFD eingegangen wären, die sie selbst — mit ihrem hintergrund in der Söder-Aiwanger-partei — doch immer als „verfassungsfeindlich“ bezeichnen würden, wenn ihnen einer ein mikrofon hinhält. Oder kann es für so eine anomalie noch einen anderen grund geben, herr Doofrindt? So eine regierungskoalizjon ist ein zweckbündnis, keine liebeshochzeit, und das wissen sie auch ganz genau. So dumm sind sie nun auch wieder nicht.
Aber nein, herr Doofrindt aus der umstrittenen rechtspopulistisch-korrupten CSU, da stellen sie sich lieber voller chuzpe hin und lügen in die jornalistenmikrofone und glauben, dass sie damit etwas retten können, ohne etwas tun zu müssen. Gut, dass es nicht so viele tragende balken im reichstag gibt, sonst wäre ihnen noch die kuppel auf den kopp gefallen, wenn die sich bei ihrer lügenansage gebogen hätten. Grüße auch an ihren „lügenkanzler“ (Alice Weidel von den blaunen deutschlandauferweckern in der reichstagsbütt über Friedrich Merz, und ich würde ihr ja zu gern wiedersprechen, aber es stimmt leider)!
Damit kennen wir wenigstens einen menschen, der definitiv für das von ihm bekleidete amt karakterlich und kommunikativ völlig ungeeignet ist, nämlich sie, herr Doofrindt!
So schade, dass diese umstrittene rechtspopulistisch-korrupte CSU nix besseres zu haben scheint. Sonst würde sie doch das bessere in die regierung setzen und nicht solche fleischgewordenen blubberbläschen und unkwalifizierten sprechblasenfacharbeiter wie sie, herr Doofrindt.
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