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In eigener Sache
CORRECTIV.Europe stellt sich neu auf, Chefredakteurin Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez verlĂ€sst CORRECTIV
Das gemeinwohlorientierte Medienhaus CORRECTIV strukturiert eines seiner Kernprojekte neu: CORRECTIV.Europe soll kĂŒnftig noch stĂ€rker als zentraler Hub fĂŒr Europas Lokalredaktionen, -journalisten und Gemeinden wachsen. Im Zuge des Umbaus von CORRECTIV.Europe verabschiedet sich Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez als Chefredakteurin von CORRECTIV.
05. September 2024
Vor dem Hintergrund der Europawahlen und den dramatischen Entwicklungen, die der russische Angriffskrieg auf die Ukraine in Europa ausgelöst hat, gewinnt die Rolle eines resilienten Netzwerks lokaler Medienschaffender mehr denn je an Bedeutung. CORRECTIV.Europe wird daher seine AktivitĂ€ten weiter ausbauen, um die Zusammenarbeit und den Austausch von Geschichten mit europĂ€ischem Kontext und Relevanz vor Ort zu vertiefen. Neue Aufgabenfelder wie Projektentwicklung, Projektmanagement und Produktion werden hinzugefĂŒgt.
CORRECTIV-Publisher David Schraven sagt: âDie jĂŒngsten Entwicklungen haben uns klar gezeigt, dass eine verstĂ€rkte Kooperation und robuste Zusammenarbeit unter lokalen Medienschaffenden in Europa unerlĂ€sslich sind. Geschichten, die lokal verankert sind und zugleich eine europĂ€ische Dimension haben, sind heute wichtiger denn je. Genau hier setzt die tiefgehende Vernetzung von CORRECTIV.Europe an, die wir in den kommenden Jahren weiter stĂ€rken werden.â
Unter der Leitung der erfahrenen Chefredakteurin Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez ist es gelungen, CORRECTIV.Europe seit seinem Start auf dem IJF in Perugia 2023 zu einem erfolgreichen Netzwerk von ĂŒber 270 lokalen diversen Medienschaffenden in ĂŒber 27 europĂ€ischen LĂ€ndern auszubauen. Das Netzwerk veröffentlicht datenbasierte und kollaborative Recherchen, baut KapazitĂ€ten zu digitalen Techniken, Storytelling sowie investigativer Recherche auf. Im Oktober 2023 veröffentlichten dutzende Lokalmedien und freien Lokaljournalisten und -journalisten europaweit zu den wirtschaftlichen Kosten industrieller Luftverschmutzung in Europa in Milliardenhöhe sowie im Mai 2024, kurz vor den Europawahlen, zu den durch Massentierhaltung ausgelösten Schadstoffemissionen.
Im Zuge des Umbaus von CORRECTIV.Europe verabschiedet sich Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez von ihrer Rolle bei CORRECTIV, um sich neuen Herausforderungen zuzuwenden. âIch bin dankbar fĂŒr die Zeit bei CORRECTIV und stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben. Es ist nun der richtige Moment fĂŒr mich, neue Wege zu gehen und mich weiteren spannenden Projekten zu widmenâ, erklĂ€rt Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez.
Bereits vor ihrer Zeit bei CORRECTIV spielte Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez eine zentrale Rolle bei den preisgekrönten Recherchen zum CumEx-Skandal und leitete spĂ€ter als CORRECTIV-Chefredakteurin ein internationales Netzwerk von ĂŒber 40 Journalistinnen und Journalisten. FĂŒr diese Leistungen wurde sie 2021 vom Medienmagazin als Teil der CORRECTIV-Doppelspitze mit Justus von Daniels zur âChefredaktion des Jahres nationalâ gewĂ€hlt. Ihre journalistische Karriere begann sie als Wirtschaftsjournalistin beim gröĂten spanischen Radiosender Cadena Ser und schrieb ab 2017 fĂŒr renommierte Medien wie El Confidencial, El PaĂs und eldiario.es. Als Expertin fĂŒr Datenjournalismus absolvierte sie 2016 das Lede Program an der Columbia University in New York und koordinierte an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid das erste Masterprogramm fĂŒr investigative Berichterstattung, Datenjournalismus und Visualisierung in Spanien.
David Schraven bedankt sich herzlich bei Olaya ArgĂŒeso PĂ©rez fĂŒr ihren unermĂŒdlichen Einsatz: âIhre Arbeit und ihr Engagement haben CORRECTIV.Europe geprĂ€gt und das Projekt zu einem unverzichtbaren Bestandteil des europĂ€ischen Journalismus gemacht. Wir danken Olaya herzlich fĂŒr ihre herausragenden Leistungen und wĂŒnschen ihr fĂŒr die Zukunft alles Guteâ.
CORRECTIV.Europe soll zu einem Motor fĂŒr unabhĂ€ngige und kollaborative Berichterstattung und Vernetzung von lokalen Gemeinschaften europaweit werden. Ziel ist es, die journalistische Vielfalt in Europa zu stĂ€rken und lokale Stimmen mit europĂ€ischer Relevanz hörbar zu machen. So können zukunftsfĂ€hige lokale AnsĂ€tze eine gröĂere informierte Ăffentlichkeit erreichen, inspirieren und eine widerstandsfĂ€hige Demokratie fördern.
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Author: Luise Lange-Letellier
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