Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim stoppt Neuinvestitionen mit einem Volumen von 900 Millionen Euro, die bis 2030 an den deutschen Standorten geplant waren. Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler reagiert auf diese Ankündigung mit einem Schreiben an die Politik. Er fordert ein Bekenntnis und politische Reformen zum Forschungsstandort Deutschland.
🧪 Für Biberach hat die Entscheidung von Boehringer Ingelheim eine erhebliche Tragweite, da Biberach der weltweit größte Forschungsstandort des Unternehmens ist. Dort sind rund 7.700 Mitarbeitende beschäftigt.
📩 OB Zeidler unterstreicht in seinem Schreiben die Bedeutung der Pharma- und Biotechnologiebranche für die Region insgesamt, die ihre Interessen im Bio Pharma Cluster South Germany bündle. Zugleich bilde diese Branche eine intakte, innovationsstarke und global erfolgreiche Leitindustrie in Deutschland. „Sie sichert hochwertige Arbeitsplätze, steht für technologische Souveränität und leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg und bundesweit.“
👉️ Vor dem Hintergrund der angekündigten Investitionszurückhaltung fordert der Oberbürgermeister verlässliche, innovationsfreundliche und investitionsfördernde Rahmenbedingungen für den Standort Deutschland. Ziel müsse sein, Zukunftsfelder wie die Forschung an virenbasierten Therapeutika zur Krebsbekämpfung dauerhaft im Land zu sichern. „Der Zug darf nicht ohne uns abfahren!“
Hier geht es zur Pressemitteilung: https://t1p.de/33ki5
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