Mythos Blogosphäre - wie war es damals wirklich, hat sich offenbar Alexander Matzkeit
@[email protected] gefragt und sich eine kleine Zeitzeugengruppe aus
@[email protected],
@[email protected] und
@[email protected] zum Talk eingeladen.
Alex hat immer mal wieder nach die "Blogosphäre-Feeling" gefragt und irgendwie fanden die drei, dass es das nicht so gegeben hat.
Mein
@[email protected] gibt es auch schon seit 2004. Mich hat das deswegen überrascht, weil ich von Kiel aus durchaus so angefühlt hat, als gebe es eine Blogosphäre: Leute, die über ihre Blogs miteinander diskutieren. Irgendwer hat einen interessanten Gedanken verbloggt - andere haben darauf geantwortet. Ich wollte davon immer gerne Teil sein. Damals aber habe ich nur selten Reaktionen auf meine Posts bekommen. Ich habe aber immer versucht, bei Freud*innen mit einem Blogpost zu antworten, wenn die über etwas geschrieben haben, für das sie offenbar Reaktionen haben wollten. Aber vielleicht habe ich das damal stärker so verstanden als das Panel.
Aber aus der Blogosphäre sind auch Organisationen entstanden wir die re:publica oder die Digitale Gesellschaft - finde ich. Das ist doch alles zwar von einzelnen gemacht, aber von vielen getragen worden.
Spannend fand ich die Frage von Greta, die sich um die Technik des Talks gekümmert hat. Die war viel jünger und fragte, was eigentlich zwischen der Zeit damals mit der offenbar sehr harmonischen Blogosphäre und den passiert ist, was wir heute im Netz sehen.
Ich finde, die Frage kann man auch für die re:publica stellen. Was ist eigentlich passiert? Gestartet ist die Bloggerkonferenz mit einem Spirit, der alle Leute ins Netz - in die digitale Gesellschaft - holen wollte. Und heute sind viele Talks vor allem ein Kampf gegen bestimmte digitale Dinge.
Was hat sich verändert? Was ist geblieben?
Ich glaube es ist die Idee der digitalen Teilhabe für alle - aber anders als US-Big-Tech das macht.
Was meinst du?
#rp26 #blogosphäre