Anne Pumperla: Beten ist wie aufs Handy schauen
Anne Pumperla ist promovierte Theologin, selbständige Pastorin, praktiziert Kung Fu und Yoga — und bewegt sich in ihrer Spiritualität nahe an der Nondualität. Nondualität meint die Erfahrung, dass die Dinge zwar getrennt erscheinen, in Wirklichkeit aber verbunden sind. Oder anders gesagt: dass alles eins ist.
Gleichzeitig ist Anne ihr Christin-Sein wichtig. Sie hat sich wissenschaftlich intensiv mit den Grenzen des Christentums auseinandergesetzt — und darüber promoviert. Was bedeutet es eigentlich, sich heute Christ:in zu nennen? Wo verlaufen die ethischen Grenzen eines Christentums, das Menschen ausgrenzt? Und wie kann Spiritualität ehrlich bleiben — ohne grosses Tamtam, ohne religiöse Performance?
Für Anne ist Gebet deshalb oft etwas ganz Einfaches: ein kurzes Einchecken. So selbstverständlich wie der Blick aufs Handy. Kein besonderer Zustand, sondern ein Sich-Erinnern an das, was gerade da ist. An den eigenen Körper. An den Moment. An Gott — der für sie keine abstrakte Idee, sondern eine zutiefst körperliche Erfahrung ist.
Wir sprechen über Annes spirituellen Weg, über Mystik ohne Esoterik, über Meditation und Verkörperung — und darüber, wie all das in ihre Arbeit («Ganz da») einfliesst.
Mehr zu Leela und ihrer Arbeit: https://www.leelasyoga.com
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