Rente mit 63 abschaffen? Das könnte 9,5 Milliarden Euro sparen, sagt eine Bertelsmann-Studie

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Moin,
es sei noch einmal erwähnt, das föderierte Universum hat mit stiftungen.social eine neue Instanz erhalten.
"stiftungen.social ist die Adresse für Stiftungskommunikation im weltweiten Mastodon-Netzwerk, gestartet von der Initiative Save Social im Auftrag der beteiligten Stiftungen."
Diese #Fediverse-Instanz wird aktuell betrieben von der Software #Mastodon (in Version 4.5.9).
Sechzehn Stiftungen sind aktuell vertreten:
allianzfoundation
@allianzfoundation
https://stiftungen.social/@allianzfoundation
Rudolf Augstein Stiftung
@rudolfaugsteinstiftung
https://stiftungen.social/@rudolfaugsteinstiftung
Bertelsmann Stiftung
@BertelsmannStiftung
https://stiftungen.social/@BertelsmannStiftung
Robert Bosch Stiftung
@RobertBoschStiftung
https://stiftungen.social/@RobertBoschStiftung
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
@hertie_stiftung
https://stiftungen.social/@hertie_stiftung
Joachim Herz Stiftung
@joachimherzstiftung
https://stiftungen.social/@joachimherzstiftung
Karg-Stiftung
@kargstiftung
https://stiftungen.social/@kargstiftung
Körber-Stiftung
@koerberstiftung
https://stiftungen.social/@koerberstiftung
Nds. Lotto-Sport-Stiftung
@lottosport
https://stiftungen.social/@lottosport
Deutsche Nationalstiftung
@nationalstiftung
https://stiftungen.social/@nationalstiftung
MOF4S (Michael Otto Foundation for Sustainability)
@MOF4S
https://stiftungen.social/@MOF4S
Schöpflin Stiftung
@schoepflinstiftung
https://stiftungen.social/@schoepflinstiftung
taz panterstiftung
@tazpanterstiftung
https://stiftungen.social/@tazpanterstiftung
VolkswagenStiftung
@volkswagenstiftung
https://stiftungen.social/@volkswagenstiftung
Carl-Zeiss-Stiftung
@carl_zeiss_stiftung
https://stiftungen.social/@carl_zeiss_stiftung
ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
@zeitstiftungbucerius
https://stiftungen.social/@zeitstiftungbucerius
#Stiftung #Stiftungen #Stiftungskommunikation #foundation
#Allianz #Augstein #Bertelsmann #Bosch #Hertie #Herz #Karg #Körber #Lotto #Sport #Otto #Schöpflin #taz #Volkswagen
#neuhier
Das (digitale) Entertainment-Business ruiniert menschliche Zugewandtheit, Freundlichkeit und Gesundheit
Die geheimen Vorzüge von Olaf Scholz treten langsam zutage. Wenn Sie den heutigen Bundeskanzler und seinen Vorgänger vergleichen: war Olafs Schweigen nicht eine Wohltat? Und vielleicht war das Nicht-Erklären seiner Politik ein Akt innerer Verzweiflung? Als Juso hatte er noch versucht, der Öffentlichkeit den staatsmonopolistischen Kapitalismus begreiflich zu machen. Und war daran, wie fast alle, die es versuchten, fundamental gescheitert. Olaf Scholz war und ist ein lernendes System. Das würde ich bei Friedrich Merz anzweifeln. Und bei den IT-Multimilliardären der Gegenwart erst recht.
Ausser offenbar der Apple-Konzern. Ben Schwan/heise berichtet intensiv, und das lässt mich schon seit längerem aufmerken: “Apples KI-Strategie: Spielt Tim Cook ‘3D-Schach’? – Abermilliarden setzen Firmen wie Google, Meta oder Microsoft in Hyperscaler, während Apple extrem knausrig ist. Ist Tim Cooks Zurückhaltung klug?”
Sicher ist: die KI-Blase wird platzen. Eines Tages. Aber niemand weiss, wann der kommt. Auch Apple nicht. Es ist Poker. Glücksspiel. Wenn es so weit ist, haben die Multimilliardäre ihre Schäfchen selbstverständlich ins Trockene gebracht. Sie sichern sich und ihren privaten Reichtum ab, zur Not in Bunkern in Neuseeland. Auslöffeln werden das ihre Lohnabhöngigen. Und die Steuerzahler*innen.
Sie wissen ja: nur die Doofen zahlen noch Steuern. Weil ein Freund derzeit mit einem neugegründeten Fahrrad-Reinigungsservice in Aufträgen erstickt, fragte mich eine Freundin gestern, ob er “schon Milliardär” sei. Nein, versicherte ich. Sein erster Fehler war, es mit Arbeiten zu versuchen.
Die Macht über die Art unseres Zusammenlebens üben die trumphörigen Oligarchen schon lange aus. Und haben nicht die Absicht, damit aufzuhören. Die in China und Russland übrigens auch nicht. Kürzlich schrieb der befreundete Kollege Andreas v. Westphalen/telepolis das:
“Die überlebenswichtige Kraft der Freundlichkeit – Ein einfaches Gespräch mit einem Unbekannten verhinderte einen Terroranschlag. Was das über die Kraft der Freundlichkeit verrät.”
Wo mag sie also hin sein, wenn ihre evolutionäre Überlegenheit doch so klar zutage tritt? Eine der erfolgreichsten und berühmtesten Medienmacherinnen dieses jungen Jahrhunderts vermittelt in ihren neu erschienenen Memoiren eine Ahnung davon und Carolina Schwarz/taz gelang dazu eine abgewogen kritische Rezension:
“Lena Dunhams Memoir ‘Famesick’: Über den Hass erzählen – Lena Dunham möchte vieles sein und wird doch immer festgelegt und für vermeintliche Eindeutigkeiten gehasst. Ist sie eine schlechte Feministin?”
Der herausgebende Verlag gehört dem deutschen Bertelsmann-Konzern. Wenn Sie nach einer deutschen Fassung suchen, fragen Sie in Gütersloh (im Fussball: 4. Liga, wie Bonn). Übersetzer*innen sind ja sooo teuer …
Mrs. Dunhams TV-/Streaming-Serie “Girls” habe ich seinerzeit auf ZDFneo mit Interesse gesehen. Auf jeden Fall viel näher am wahren Leben dran, als dieser “Sex and the City”-Quark. Aber für mich als mitteleuropäischer Hetero-Mann irgendwann auch ermüdend. Absehbar war für mich, was Mrs. Dunham nun schreibt: Ruhm, Macht und Geld haben sie nicht glücklich gemacht. Sondern krank. Sehr krank.
Immerhin konnte sie sich mit ihrem hoffentlich angehäuften Vermögen die Patientinnen-Teilnahme am US-Gesundheitssystem hoffentlich leisten. Es ist das System. It’s the economy, stupid!
Hätte ich mit meinem Infarkt vor einem Jahr in den USA überlebt? Wahrscheinlich ja. Aber ich wäre jetzt bankrott. Das ist es, was unser Bundeskanzler anstrebt. Er wird scheitern. Wie auch immer.
BMG And Nashville-Based Concord To Combine In Major Music Merger
#News #Bertelsmann #BMG #Concord #MA
https://deadline.com/2026/04/bmg-nashville-based-concord-merging-music-powerhouse-1236874593/
Den Begriff verwendet Lukas Respondek. Den kannte ich noch nicht. Den Kerl. Den Begriff sehr wohl, schon lange. Beide vereint entdeckte ich bei einem weiteren Grimmepreis-Juror Klaus Raab/MDR-Altpapier: “Frank Elstner und die Frage: War das Fernsehen früher besser? – Fernsehen sei einfach geil, befand die Moderatorin Linda Zervakis bei der Verleihung der Grimme-Preise. Sie hat natürlich Recht. Wenn man von bestimmten Entwicklungen und den ungeilen Teilen des Programms absieht.”
Erstaunlicherweise fand ich hier ein rassistisches Mordopfer aus Dessau wieder, die chinesische Studentin Lǐ Yángjié, die ich vor acht Jahren hier erwähnte. Dass sie bei RTL2 erinnert wurde, konnte ich nicht sehen, weil ich nicht bereit bin für Werbefernsehen 70€/Jahr zusätzliche Empfangsgebühr zu zahlen (DVB-T2). Vielleicht findet der edle Bertelsmann-Konzern für dieses Werk noch einen frei zugänglichen Weg in die Öffentlichkeit. Es könnte sich um guten Journalismus gehandelt haben …
Die WDR-Intendantin hat, so melden mehrere Medienmedien, folgendes vor:
“- Portfolio-Umbau: Von den geplanten 300 Angeboten übernimmt der Sender 220 aus dem Bestand und entwickelt 80 komplett neu.
– Investitionen: Künftig sollen 45 Prozent des Programmbudgets direkt in nicht-lineare Angebote (Streaming, Apps, Online) fließen.
– Regionale Marktführerschaft: Erklärtes Ziel ist es, die führende Position für digitale regionale Informationen in Nordrhein-Westfalen einzunehmen.
– Nutzungszeiten: Der Sender konzentriert sich primär auf Kernnutzungszeiten; für Randzeiten sinkt das finanzielle Budget deutlich.”
Das ist ziemlich genau das, was ich gestern mittags im Wirtschaftsmagazin ihres Senders (WDR5) als neue “Strategie von Aldi” hörte, wo mann zur “Kern-DNA eines Discounters” zurückwolle. Frau im WDR also auch. Warum überrascht mich das nicht? Jemand, die*der es wissen muss, verglich sie unlängst mit Angela Merkel. Die wusste damals: “Sie kennen mich.” Dann reimen Sie sich das jetzt mal auf Frau Vernau zusammen.
Mediathektipp “Escort Boys”
Kein Angsthasenfernsehen ist die französische Produktion von 2023 “Escort Boys”, ZDF, keine Verfügbarkeitsdauer angegeben. Schöne Männer, schöne Frauen, schöne Landschaft (Südfrankreich, Camargue) – und eine gelungene Komödie. “Nummernrevue” meint nicht abwegig die FAZ. Entscheiden Sie selbst, ob und wann Sie auf sowas Lust haben. Ist halt französisch, nicht deutsch, also amüsant aber nicht unernst, weit weg von Klamauk, und mit diversen Schauwerten (auch Tiere, wg. Landwirtschaft). Und für Jugendliche unter 16 strengstens verboten. Die finden selbst Wege, sich das zugänglich zu machen. Sind ja nicht blöd.
Angsthasenfernsehen gestern: Fluchtursache Södermarkus
Die ARD baute dem Södermarkus gestern eine “Arena”. Das hätten sie besser seinlassen sollen. Von den bescheidenen 2,7 Mio., die zuvor Ex-Mllliardärsgattin Furtwängler durch Südafrika reisen sehen wollten, flüchtete rund eine Mio. vor Söder irgendwoandershin, mutmasslich zur anderen Blondine beim ZDF, wo “Sara Kohr” (Lisa Maria Potthoff) mit 5,5 Mio. den Quotentagessieg einfuhr. Bei dieser Konkurrenz konnte immerhin der “Barnaby” von 2001 die Söderarena knapp nicht übertreffen, obwohl er ihn immerhin beim “Marktanteil” mit 9,3%:8,7% übertraf (wg. späterer Sendezeit, der Grossteil des Publikums ging schlafen, verringerte also die 100%).
Wie mag die CSU das finden? 8,7%?