#Belegexemplar: Martina Caluori, Schatten der Pinus, lectorbooks.

Ein sehr lyrisches Buch – und die Autorin dankt der Lektorin »für das präzise Lektorat, das mich sowohl sprachlich als auch emotional tief berührt«. Hach! 🥰

Klappentext: »Schatten der Pinus« führt auf einen fast verlassenen Campingplatz irgendwo am Meer: Die alte Dame trägt das stille Gedächtnis vergangener Generationen; Phine ringt mit dem Tod von Mutter; Bo kämpft mit dem Erbe eines repressiven Glaubens. Jochen wiederum wurde von seiner Frau und den Kindern verlassen, S. und Vira erhalten eine Stimme für die Brüche durch Kriege und Konflikte.
Zwischen Kiefern (Pinus) und Gischt entfaltet sich ein Beziehungs- und Erinnerungsgeflecht, das nicht linear, sondern in zersplitterten Strömen erzählt wird. Caluoris Roman, in dem erzählerische Passagen raffiniert mit lyrischen und mehrsprachigen Einschüben vermengt werden, durchbricht traditionelle Erzählstrukturen und spiegelt das komplexe Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wider.
»Schatten der Pinus« spricht für ganz Europa: leise, genau, unerbittlich. In der Auseinandersetzung mit Themen wie Heimatlosigkeit, Mutterfiguren, Vatererbe, Migration und der Mehrsprachigkeit in Erinnerung und Sprache spiegelt er die globalen Umbrüche unserer Zeit.

Martina Caluori lebt als Lyrikerin und Autorin in der Schweiz. Nach einem Studium der Publizistik und Filmwissenschaften debütierte sie 2019 mit dem Lyrikband »Frag den Moment«, gefolgt von Mundartlyrik für »Öpadia: A Novella us Graubünda« (2021) und 2022 von ihrem Kurzprosadebüt »Weisswein zum Frühstück«. 2023 erschien ihr Gedichtband mit Audiowerk »Ich weine am liebsten in Klos« (beide lectorbooks). Für ihren Debütroman »Schatten der Pinus« wurde sie mit dem Literarischen Werkbeitrag der Stadt Chur sowie mit dem Grossen Werkbeitrag des Kantons Graubünden ausgezeichnet.

#Belegexemplar #Lektorat #Roman #indiebook #Buch #Bücher #Lesen

#Belegexemplar: Martina Caluori, Schatten der Pinus, lectorbooks.

Der Roman führt auf einen fast verlassenen Campingplatz irgendwo am Meer: Zwischen Kiefern (Pinus) und Gischt entfaltet sich ein Beziehungs- und Erinnerungsgeflecht, das nicht linear, sondern in zersplitterten Strömen erzählt wird.

Ein sehr lyrisches Buch – und die Autorin dankt der Lektorin »für das präzise #Lektorat, das mich sowohl sprachlich als auch emotional tief berührt«. Hach! 🥰

Mehr zum Buch: https://wengorz.de/2026/03/11/martina-caluori-schatten-der-pinus/

#Belegexemplar: Alisha Gamisch, Parasiti, Voland & Quist.

Bei diesem Frühjahrstitel von Voland & Quist hat die Lektorin das #Korrektorat übernommen.

Klappentext: Ein Brief sorgt für Aufruhr im Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia: Von einem Tag auf den anderen verstummt die Großmutter. Rina beginnt, Fragen zu stellen – und bringt gegen alle Widerstände ein Gespräch zwischen den Generationen in Gang. Denn sie ahnt, dass sie von ihrer Familie nicht nur die eckige Figur und die Vorliebe für Vorabendserien geerbt hat, sondern auch ihre Ängste und Unsicherheiten.
Zwischen Novosibirsk der 1960er-Jahre und dem Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart folgt Alisha Gamisch in ihrem Debütroman den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen.

Alisha Gamisch studierte in München und London Anglistik und Germanistik und lebt heute in Berlin. Ihr erster Gedichtband »Lustdorf« (Verlagshaus Berlin, 2020) wurde vom Haus für Poesie zu den besten Lyrikdebüts des Jahres gewählt. 2022 erhielt sie den Nora-Pfeffer-Preis für Lyrik des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland, 2023 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Sie ist Gründungsmitglied des feministischen Vereins Wepsert e. V. sowie Mitkuratorin und Moderatorin der Lesungs- und Diskussionsreihe »PostOst-Café« im Maxim Gorki Theater Berlin. Seit 2025 ist sie Teil der literarischen Girlband No Scribes.

#Belegexemplar: Alisha Gamisch, Parasiti, Voland & Quist.

Bei diesem Debütroman über drei russlanddeutsche Frauen zwischen Novosibirsk in den 1960er-Jahren und Fürstenfeldbruck heute hat die Lektorin das #Korrektorat übernommen.

Mehr zum Buch: https://wengorz.de/2026/03/05/alisha-gamisch-parasiti/

Queer*Welten 15-2025

Nachdem schon zwei, drei Mikrotexte von mir es in der Vergangenheit in Queer*Welten-Ausgaben geschafft hatten (darunter der erste Text jemals, der angenommen wurde), findet sich in Nr. 15-2025 zum ersten Mal eine ausgewachsene Kurzgeschichte von mir. Zu der habe ich schon etwas gepostet - jetzt habe ich auch alle anderen Texte der Ausgabe gelesen. Beweisfoto Wenn man nach den langen Texten und dem Essay geht, dann ist Nr. 15 eher eine scifi-ige Ausgabe: Die Kurzgeschichten 'Die Hummel' von […]

https://auntieterrorsreading.wordpress.com/2026/02/16/queerwelten-15-2025/

Trolle – Das geheime Leben der Fabelwesen 2

Im Oktober hatte ich euch mal ziemlich stolz berichtet, dass eine Kurzgeschichte von mir, "Ein letzter Fall", es mit denen von 31 (!) anderen Autor*innen in die "Trolle"-Anthologie des Independentbookworm Verlags geschafft hatte. Eigentlich hatte ich vor, die Anthologie gleich durchzulesen, sobald ich mein Exemplar hatte. Aber Dinge passieren - und nicht immer nur schöne. Naja. Ich habe das Buch dann als "verlängerten Adventskalender" den Dezember hindurch gelesen - und dann eine ganze […]

https://auntieterrorsreading.wordpress.com/2026/02/15/trolle-das-geheime-leben-der-fabelwesen-2/

Neues #Belegexemplar:
Anke Engelmann, Blender, Voland & Quist.

Die Lektorin hat das #Korrektorat übernommen.

Der Ich-Erzähler Hannes Bohn will nur eins: als Künstler leben. Doch für so einfache Wünsche ist die DDR zu eng. Hannes landet im Gefängnis, drogensüchtig und hoch verschuldet. Wenig später entdeckt die Stasi seine Begabung und bildet ihn zum Kunstfälscher aus. Erneut scheitert Hannes, diesmal an seiner Redlichkeit: Heimlich fälscht er ein Renaissance-Gemälde, um das Original vor dem Verkauf ins Ausland zu retten.

Anke Engelmann zeichnet das traurig-komische Leben eines Mannes nach, der durch die DDR-Geschichte stolpert. Er blufft sich durch Gefängnis, Psychiatrie und Untergrund, bis er selbst nicht mehr weiß, wer er wirklich ist: ein Bild, so oft übermalt, dass niemand mehr das Original erkennt. Ist Hannes ein tragisches Genie, ein Blender – oder beides zugleich?

Anke Engelmann, 1966 in Weimar geboren, wo sie heute lebt und arbeitet, hat nach ihren Erfahrungen in vielfältigen Jobs Sprachwissenschaft studiert und ist gelernte Journalistin. Seitdem ist das Schreiben ihre Profession: Unter dem Namen »Büro für angewandte Poesie« verfasst sie eigene und lektoriert fremde Texte, hält Kurse für Kreatives Schreiben und unterrichtet Menschen mit Behinderung im Lesen und Schreiben. 2021 erschien bei Edition Schwarzdruck ihr Erzählband »Eiapopeia im Prenzelberg«.

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Neues #Belegexemplar:

Anke Engelmann, Blender, Voland & Quist.

Der Ich-Erzähler Hannes Bohn will nur eins: als Künstler leben. Doch für so einfache Wünsche ist die DDR zu eng. Hannes landet im Gefängnis, drogensüchtig und hoch verschuldet. Wenig später entdeckt die Stasi seine Begabung und bildet ihn zum Kunstfälscher aus …

Mehr zum Buch: https://wengorz.de/2026/02/06/anke-engelmann-blender/

#Korrektorat

#Belegexemplar: Hilda Monte, »Die Einheit Europas« und andere Schriften, hg. v. Andreas Wilkens (Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus 7), Lukas Verlag.

Die Lektorin ist dankbar, dass sie sich im Rahmen ihrer Arbeit mit Frauen wie der Widerstandskämpferin Hilda Monte beschäftigen darf – in diesem Fall mit einem Quellenband, der parallel zu einer Biografie über sie erscheint.

Hilda Monte gehört zu den außergewöhnlichen und neu zu entdeckenden Frauen des deutschen Widerstandes und Exils. 1914 in Wien geboren, wuchs sie in Berlin-Wilmersdorf auf und engagierte sich in jungen Jahren im »Internationalen Sozialistischen Kampfbund« (ISK). Nach ersten Widerstandserfahrungen in Berlin und Köln ging sie zunächst ins Exil nach Paris (1934–1936), dann nach London. Wie viele politisch aktive Exilantinnen und Exilanten tauschte sie ihren Geburtsnamen – Hilde Meisel – gegen einen Widerstandsnamen ein: Hilda Monte.
Nach dem Ausscheiden aus dem ISK 1939 ging sie eigene Wege und entfaltete eine intensive politische Arbeit in Großbritannien. Aus dem sicheren London unternahm sie eine Reihe verdeckter Missionen in das NS-Reich zur praktischen Unterstützung von Widerstandskreisen. Die wiederholten Reisen waren für sie als Sozialistin, Jüdin und Frau mit extremem Risiko verbunden.
Ihren »doppelten Widerstand« führte Hilda Monte über die gesamte Dauer des NS-Regimes und bezahlte ihn am Ende mit ihrem Leben. Bei der Rückkehr von einer letzten Mission nach Österreich wurde sie am 17. April 1945 an der Grenze bei Feldkirch erschossen.
Im Oktober 1943 erschien ihr Hauptwerk »The Unity of Europe«, ein frühes Plädoyer für eine europäische Gemeinschaft als Bedingung für Frieden und wirtschaftliche Entwicklung. Beim Aufbau des von ihr erwarteten »besseren Deutschland«, geleitet von humanen Werten und sozialer Demokratie, sollte sie fehlen. Im deutschen Widerstand sucht er seinesgleichen als ausführliche Begründung der europäischen Einigung in der Nachkriegszeit. Ziel war die Überwindung »des alten Spiels der Souveränität«.
Ihr posthum erschienenes zweites Hauptwerk »Wo die Freiheit zerbrach« erzählt von Spuren des Widerstandes, von geschundenen Menschen in der Diktatur, von der unzerstörbaren Hoffnung auf eine humane Welt. »Wenn wir fallen, sterben wir so, wie wir gelebt haben«, lässt sie die Erzählerin am Ende ihres Dialog-Romans sagen.

Mehr zum Buch: https://wengorz.de/2026/01/12/hilda-monte-die-einheit-europas-und-andere-schriften/

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#Belegexemplar: Hilda Monte, »Die Einheit Europas« und andere Schriften, hg. v. Andreas Wilkens (Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus 7), Lukas Verlag.

Die Lektorin ist dankbar, dass sie sich im Rahmen ihrer Arbeit mit Frauen wie der Widerstandskämpferin Hilda Monte (1914–17.4.1945) beschäftigen darf.

In diesem Fall mit einem Quellenband, der parallel zu einer Biografie über sie erscheint.

Mehr zum Buch: https://wengorz.de/2026/01/12/hilda-monte-die-einheit-europas-und-andere-schriften/

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