Kennt das Lied sein Ende? – Interview mit Christopher Maltman
Lynn Sophie Guldin

Gäbe es Christopher Maltman nicht, müsste man ihn erfinden. Würde man Christopher Maltman jedoch erfinden, würde die Konzeption dieses Baritons sicher augenzwinkernd weggewischt werden – ach was; wer, bitte, wandelt denn von Rossini zu Wagner, von Barbier und Billy Budd zu Wotan und Wanderer? Na, dieser! Angekommen bei den zwielichtigen Götterfiguren und Kult-Bösewichten der Oper profiliert sich der Brite soeben vor allem im Londoner Ring des Nibelungen, in dem er bald seine Reise als (versuchter) Weltenlenker Wotan im Siegfried beenden wird. Aber wie lebt es sich, wenn man nun die dramatischen Schwergewichte der Oper mit der eigenen Stimme stemmt – und wie kommt man überhaupt dort an? (Das Interview führte Lynn Sophie Guldin)  […]

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Kennt das Lied sein Ende? – Interview mit Christopher Maltman

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LADY MACBETH VON MZENSK
von Schostakowitsch in der Komischen Oper im Schillertheater

Eigentlich kann man sich alles von Regisseur #BarrieKosky ansehen, gut ist es immer, egal was er anfasst. Und wenn sein Einfallsreichtum auf so geniales Stück und Musik trifft, haut einen so ein Abend echt vom Sitz. Unfassbar gute Hauptdarsteller:innen, sowohl stimmlich als auch darstellerisch... Ich bin ganz außer mir.

#Oper #Schostakowitsch #KomischeOper #Schillertheater

Heute geht's ins Schillertheater (Komische Oper)
LADY MACBETH VON MZENSK
von Schostakowitsch

Diese Oper gab den Anlass, dass der Komponist 1936 bei Stalin in Ungnade fiel, was Berufsverbot hieß. Was der Regisseur #BarrieKosky daraus gemacht hat, darauf bin ich gespannt.

#Oper #Schostakowitsch #KomischeOper #Schillertheater

Bayerische Staatsoper: „Die Nacht vor Weihnachten“ – Früher war mehr Lametta
Adele Bernhard

 

Weihnachten bedeutet für viele Opernfans La Bohème, Die Zauberflöte und Hänsel und Gretel in Dauerschleife. Dem beliebten Winterrepertoire versucht die Bayerische Staatsoper nun ein weiteres Werk hinzuzufügen; pünktlich am Abend vor dem ersten Advent feiert Rimski-Korsakows Oper Die Nacht vor Weihnachten Premiere. Auf der Bühne fällt reichlich Kunstschnee, der große Weihnachtszauber bleibt aber aus. (Rezension der Vorstellung v. 29. November 2025) […]

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Bayerische Staatsoper: "Die Nacht vor Weihnachten" - Früher war mehr Lametta

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Barocke Sichtbarmachung von Herrschaft – Händels „Saul“ in der Oper Köln gefeiert
Ursula Hartlapp-Lindemeyer

Die Produktion, deren Premiere am 23. Juli 2015 in der Regie von Barrie Kosky in Glyndebourne bewies, dass Händels „Saul“ ein Meisterwerk mit Tiefgang ist, hat am 23. November 2025 auch das Kölner Premierenpublikum hingerissen. Unter der musikalischen Leitung von Rubén Dubrovsky entfaltete das Gürzenich-Orchester mit dem Chor der Kölner Oper und hochkarätigen Solistinnen und Solisten ein Barockspektakel der Sonderklasse. Die Inszenierung hat nichts von ihrer Frische verloren, und man kann Intendant Hein Mulders nur dankbar sein, dass er dieses Beispiel spannenden Musiktheaters nach Köln geholt hat. (Rezension der Premiere v. 23. November 2025) […]

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Barocke Sichtbarmachung von Herrschaft – Händels „Saul“ in der Oper Köln gefeiert

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Heute war ich im Berliner Ensemble in der öffentlichen Generalprobe von

K.
über DER PROZESS von Franz Kafka

Barrie Kosky hat hier wieder mal einen Geniestreich hingelegt. Sein "Tingeltangel" führt tief ins Labyrinth des Talmud.

Fantastisch auch die Verwendung von Schumanns Liederzyklus DICHTERLIEBE auf jiddisch...

Großes Bravo für alle. 👏👏👏 Und Toi Toi Toi für die morgige Premiere.

@blnensemble #Berlinerensemble #BE #Theater #Berlin #Schauspiel #Kafka #BarrieKosky #Schumann

Heute probiere ich mal was aus:
Das Berliner Ensemble bietet seit dieser Spielzeit vor der jeweiligen Premiere Voraufführungen (öffentliche Proben) an. Morgen hat das Stück „K.“ über DER PROZESS von Franz Kafka Premiere und ich schaue mir heute die Generalprobe an.

Der Regisseur Barrie Kosky hat zu der Inszenierung und zu Kafka im Radio ein Interview gegeben (sehr interessant):
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https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_nachmittag/archiv/20250924_1600/radio3_aktuell_1710.html

@blnensemble #Berlinerensemble #BE #Theater #Berlin #Schauspiel #Kafka #BarrieKosky

Barrie Kosky zu seiner Inszenierung "K." nach Franz Kafkas "Der Prozess"

Ein Gespräch mit dem Regisseur Barrie Kosky

Mein lieber Herr Gesangsverein – „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen
Adele Bernhard
[caption id="attachment_30934" align="alignleft" width="300"] Bayreuther Festspiele 2025 / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG/Ensemble und Chor der Bayreuther Festspiele/Foto © Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath[/caption]

Mit seiner Neuinszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen 2025 tritt Matthias Davids in große Fußstapfen: Davon abgesehen, dass das Werk bis ins 21. Jahrhundert hinein strikt Familien- und Chefsache war, steht Davids auch vor der Herausforderung, Barrie Koskys meisterhafter Inszenierung von 2017 nachzufolgen. Die Aufgabe bewältigt Davids spielerisch leicht, mit einem Händchen für die Komödie und viel Inspiration aus dem echten Leben. (Rezension der Vorstellung v. 14. August 2025)

[…]

https://opernmagazin.de/mein-lieber-herr-gesangsverein-die-meistersinger-von-nuernberg-bei-den-bayreuther-festspielen/

Mein lieber Herr Gesangsverein - "Die Meistersinger von Nürnberg" bei den Bayreuther Festspielen – DAS OPERNMAGAZIN

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DAS OPERNMAGAZIN

"Ich finde 'Meistersinger' ein furchtbares Stück. Unerträglich. Es ist mein Albtraum, in den 'Meistersingern' zu sitzen. Für mich ist das das deutsche Dorf mit all den Assoziationen dieser Menschen, dieses Volkes, dieser Gesellschaft, mit all den Regeln und dem, wie sie reden: Blablablabla!" Barrie Kosky

Die Nachtkritik zur #BarrieKosky-Inszenierung von 2017 kann man hier nachlesen:
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https://nachtkritik.de/nachtkritiken/deutschland/bayern/bayreuth/bayreuther-festspiele/die-meistersinger-von-nuernberg-bei-den-bayreuther-festspielen-geht-barrie-kosky-mit-richard-wagner-ins-gericht

#Wagner #Bayreuth #Meistersinger #Oper

Die Meistersinger von Nürnberg – Bei den Bayreuther Festspielen geht Barrie Kosky mit Richard Wagner ins Gericht

nachtkritik.de - das unabhängige Theaterportal

Kinder von Blut und Asche – Premiere der „Walküre“ am Royal Ballet and Opera
Lynn Sophie Guldin
[caption id="attachment_30430" align="alignleft" width="300"] Royal Ballet & Opera/DIE WALKÜRE/ Foto: ©2025 Monika Rittershaus[/caption]

Wer hat Angst vor Erda? Das Publikum des Royal Ballet and Opera (ehemals Royal Opera House) hoffentlich nicht. Die Mutter der Erde steht dem Londoner Publikum selbstverständlich unbekleidet gegenüber, bevor aus dem Graben überhaupt ein Ton kommt. Barrie Kosky, Schmiedemeister des hiesigen Rings des Nibelungen, beweist: Kontinuität kann er, leider zum Preis einer konzeptionellen Weiterentwicklung. Die Inszenierung frustriert und erfreut gleichermaßen, ist die Besetzung zwar nicht fehlerlos und dennoch dem Konzept vollends gewachsen, und Antonio Pappano heimst für das Orchester des Hauses viel Jubel ein. (Besuchte Vorstellung: 1. Mai 2025) […]

https://opernmagazin.de/kinder-von-blut-und-asche-premiere-der-walkuere-am-royal-ballet-and-opera/

Kinder von Blut und Asche – Premiere der „Walküre“ am Royal Ballet and Opera – DAS OPERNMAGAZIN

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