RollerCoaster Tycoon: Das Leben ist eine Achterbahn von Kevin Puschak
Ein eigener VergnĂŒgungspark â ein VergnĂŒgen, dabei zuzuschauen, aber keines, eins zu managen. Nur ein kleines Team schickte âTheme Parkâ im Jahr 1999 in Rente. Ein RĂŒckblick auf das Originalspiel, welches vor 25 Jahren die Herzen der Liebhaber wuseliger Managementspiele gewonnen hat.
Wenn man weiĂ, wie viele Leute an der Entwicklung beteiligt waren, könnte man es glatt fĂŒr ein frĂŒhes Indie-Spiel halten: die VergnĂŒgungspark-Wirtschaftssimulation âRollerCoaster Tycoonâ, die hierzulande am 12. April 1999 fĂŒr Windows-PCs unter dem Publisher âMicroProseâ erschienen ist, wurde von zwei Leuten gemacht: Chris Sawyer und Simon Foster. Sawyer programmierte das komplette Spiel alleine. WĂ€hrend der allergröĂte Teil in Assembler geschrieben wurde, ist auch ein kleines StĂŒckchen C drin. Foster kĂŒmmerte sich um die Grafiken.
Ein kleines Team, welches einen beachtlichen Erfolg einheimste â in den USA zĂ€hlte âRollerCoaster Tycoonâ zu den meistverkauften PC-Spielen des Jahres 1999, bis zum Release des Nachfolgers 2002 wurden vier Millionen Kopien verkauft. Auch die Rezensionen der Spielezeitschriften sprachen von einem spaĂigen Spielerlebnis und einem einfachen Einstieg. Auch mich hat das Spiel damals in seinen Bann gezogen und zĂ€hlt inzwischen zu meinen Favoriten.
Dieser Park ist wirklich sauber und ordentlich
Die Vorderseite der Packung der deutschen Erstauflage
In âRollerCoaster Tycoonâ ist man Herr ĂŒber einen eigenen VergnĂŒgungspark. Unter BerĂŒcksichtigung der eigenen Finanzen wird die vorhandene ParkflĂ€che ausgenutzt, um diese mit Attraktionen wie Karussells, Schiffschaukeln, RiesenrĂ€der, Mini-Eisenbahnen & Co. vollzustopfen. Ziel des Spiels ist es, bei den 21 Szenarien entweder bis zum Ende eines Monats eine bestimmte Anzahl an Besuchern unter BerĂŒcksichtigung einer Parkbewertung oder einem definierten Verkehrswert zu erreichen. Und fĂŒr all das hat man genĂŒgend Zeit.
Bei den verschiedenen Szenarien gibt es unterschiedliche EinstiegszustĂ€nde. Entweder beginnt man mit nichts, mit ein bisschen Landschaftsgestaltung oder mit mindestens einer bereits laufenden Attraktion. In allen FĂ€llen gibt es aber nicht nichts zu tun, ĂŒberall gibt es Potenzial, den Park auszubauen. Und je mehr man ausbaut, desto mehr Besucher kommen zur bunten Schau.
Bei den Attraktionen gibt es insgesamt sechs Kategorien. Hauptaugenmerk dĂŒrften â wie der Spieltitel es vermuten mag â die Achterbahnen sein, die es in unterschiedlichen Bauweisen gibt. Holz, Lore, Stahl und so weiter. Entweder baut man eine fertige Vorlage, die fĂŒr die ErfĂŒllung der Aufgaben mehr als ausreichend sein sollten, man kann aber auch das eigene GlĂŒck versuchen, eine eigene Bahn zu errichten. Und das ist gar nicht so einfach, wie man denken mag. Jegliche Höhen und Tiefen, jede Rechts- und Linkskurve, alles sollte sorgfĂ€ltig geplant werden, damit die Bahn problemlos vorankommt und die Besucher diese annehmen.
Jeder fĂ€ngt mal klein an: das Szenario âForest Frontiersâ mit ein paar Attraktionen fĂŒr den Start.
Drei Faktoren gilt es dabei zu beachten: Erregungs-, IntensitĂ€ts- und Ăbelkeitsrate. Ideal sind eine sehr hohe Erregungsrate bei niedriger IntensitĂ€ts- und gar keiner Ăbelkeitsrate, das ist aber ĂŒberhaupt nicht möglich. Selbst in meinen Versuchen blieb es nur bei hohen IntensitĂ€tsraten, auf die ausschlieĂlich die Harten wollten und sich spĂ€ter nach dem wilden Ritt die Seele aus dem Leib gekotzt haben. An anderen Bahnen vorbei, nahe der Wegen oder BĂ€ume oder Extras wie der âRadarfalleâ oder den PfĂŒtzen erhöhen auĂerdem die Erregungsrate und machen den Besuchern richtig Lust.
Mit Transportfahrten kann man die Besucher durch den Park lotsen oder fĂŒhren. Sei es mit Mini-Dampflokomotiven, Einschienenbahnen oder durch die Luft mit dem Sessellift. Zudem gibt es noch speziell fĂŒr die SchwĂ€chlinge gemĂ€Ăigte Attraktionen wie Karussells, RiesenrĂ€der, GeisterhĂ€user und so weiter. Besonders das Karussell trĂ€gt mit seiner einprĂ€gsamen und ohrwurm-verdĂ€chtigen Musik sehr zur ParkatmosphĂ€re bei. Aufregende Fahrten und Wasserattraktionen sind selbsterklĂ€rend.
Das monatelange Aufhalten im Park (in Echtzeit sind es eher wenige Stunden oder Minuten) macht die GĂ€ste hungrig und durstig. Entsprechende StĂ€nde mit allerlei âgesundenâ Fastfood wie Burger, Eis, Zuckerwatte, Pommes-Frites oder Pizza kann man dabei am Wegesrand hinstellen. Damit der Mageninhalt auch in nicht nĂ€her genannten Formen heraus kann, ist es möglich, Toiletten platzieren, bei denen auf einem Block erschreckend viele Leute reinpassen. Und mit einem Infostand können sich die Besucher eine offenbar sich permanent aktualisierende Ăbersichtskarte vom Park sowie einen Regenschirm kaufen. SouvenirstĂ€nde sorgen fĂŒr zusĂ€tzliche Einnahmequellen.
Und man ist nicht auf die vorhandenen Attraktionen beschrĂ€nkt, es kommen dank der Forschungsabteilung nach einer gewissen Zeit neue hinzu. Je nachdem, wie stark man die Forschung finanziert und was man alles erforscht haben möchte. Wenn es soweit ist, steht am unteren Bildrand, dass eine neue Attraktion vorhanden ist. Manchmal sind es aber auch nur neue Extras fĂŒr bereits existierende Bahnen, etwa neue Typen oder neue Streckenelemente.
Ich möchte etwas aufregenderes als Karussell 1 ausprobieren
Szenario âBumbly Beachâ: das Verlangen, die freie FlĂ€che mit allerlei Attraktionen vollzustopfen, kommt sehr schnell.
Die geschlechtslosen Besucher, die im ĂŒbrigen allesamt Kinder sind, kommen mit prallgefĂŒllten Portemonnaies und wollen unterhalten werden. Sie mĂŒssen einen sauberen Park vorfinden, die Attraktionen mĂŒssen sie ansprechen und sie wollen all ihre WĂŒnsche möglichst schnell und unkompliziert erfĂŒllt haben. Quasi sind diese Kinder schwierige Kunden. Durch verwinkelte Wege finden sie sich nicht zurecht und können dabei so frustriert oder erschöpft sein, dass selbst der Ausgang unauffindbar ist. Selbst das Preisempfinden ist wechselhaft. Kommt einem die Bahn zu teuer vor, mĂŒssen wir den Preis entsprechend anpassen. Kommt es denen zu billig vor, können wir die Kosten sogar etwas anheben.
Frustrierte Besucher schlagen ĂŒbrigens gerne irgendwas kurz und klein, diese haben entweder einen wĂŒtenden Gesichtsausdruck oder gar einen roten, dampfenden Kopf. Findet man einmal im Park kaputte Lampen, zerrissene MĂŒlleimer oder in der Mitte durchgetrennte SitzbĂ€nke vor, sollte man den Kindern nicht nur unbedingt den Zutritt zu Anabolika verbieten, sondern sich um die Problemchen kĂŒmmern. Und sollte es doch eskalieren: Aufseher passen auf, dass so etwas nicht passiert, ebenso auch Entertainer in TierkostĂŒmen, die einem die Wartezeit im Wartebereich verkĂŒrzen.
Jeder Besucher tickt anders. Manche fĂŒhlen sich auf gemĂ€Ăigten Bahnen wie zuhause, manche wollen aber die volle Action haben und trauen sich selbst auf Achterbahnen mit völlig ĂŒbertriebenen G-KrĂ€ften, die einem das RĂŒckgrat brechen könnten. Deshalb ergibt es Sinn, von jeder Kategorie etwas zur VerfĂŒgung zu stellen.
Die Details der Besucher kann man durch Anklicken herausfinden. Scheinbar sind alle Roboter und haben eine Zahl. Besucher 1337, Besucher 404, man kann sie aber auch eigenhĂ€ndig umbenennen. Man kann dadurch ihre Vorlieben, ihren Tascheninhalt und ihre Gedanken sehen. Wer eine genauere Verfolgung wĂŒnscht, kann sich ĂŒber die Benachrichtigungsleiste am unteren Bildschirmrand genauer ĂŒber bestimmte Besucher und ihre derzeitigen Aktionen informieren lassen. 1984 lĂ€sst grĂŒĂen.
Achterbahn 3 sieht mir zu extrem aus
Manchmal gibt es schon einen prĂ€chtig gestalteten Park, den wir trotzdem ausbauen mĂŒssen, wie etwa hier im Szenario âDiamond Heightsâ.
Es stehen viele Management-Funktionen bereit, die eine gute Ăbersicht ĂŒber das ganze Geschehen bieten. Je nach finanzieller Lage bekommt man meist kleine Kredite gewĂ€hrt oder muss diese zurĂŒckzahlen. Jedoch kann man auch Werbung schalten oder Gutscheine verteilen, um noch mehr Besucher anzulocken. Ăber eine AttraktionsĂŒbersicht kann man sehen, welche Bahn beliebt ist, welche oft kaputtgeht oder wie viele gerade darauf warten, diese zu betreten. Mit einem Klick kann aber auch alles geschlossen werden. Manchmal ist es auch möglich, zusĂ€tzliche FlĂ€che oder die Berechtigung, auĂerhalb des ParkgelĂ€ndes zu bauen, zu kaufen.
Hin und wieder gibt es Auszeichnungen fĂŒr den Park, die einem ein gröĂeres Vertrauen geben. Entweder hat man den sichersten Park, den schönsten Park, den saubersten Park oder den Park mit dem höchsten Dingenskirchenwert. Je aktueller und je reichhaltiger der Park mit Sachen gefĂŒllt ist, desto stĂ€rker erhöht sich auch der Verkehrswert. Bei einigen Szenarien ist das Erreichen eines bestimmten Verkehrswerts sogar das Ziel. Sonst gilt es, bis Ende Oktober eines Jahres eine beliebige Anzahl an Besuchern bei einer entsprechenden Parkbewertung zu erreichen. Wenn alles sauber ist und keine Dummheiten auftreten, ist es recht simpel, die Parkbewertung aufrechtzuerhalten.
VergnĂŒgungsparks haben im Ăbrigen keinen Winterdienst, weshalb man sich nicht ĂŒber den gewaltigen Sprung zwischen Ende Oktober und Anfang MĂ€rz wundern darf. Bei Schnee kommt kein VergnĂŒgen auf. Aber zwischen Anfang MĂ€rz und Ende Oktober kann es regnen. Genau dann möchte sich niemand bei FahrgeschĂ€ften anstellen, die kein Dach ĂŒber dem Kopf haben. Das sorgt teilweise fĂŒr EinbuĂen bei den Einnahmen.
Man kann es fĂŒr schockierend halten, aber in RollerCoaster Tycoon können die Personen sterben. Das sieht aber nicht sehr brutal aus. Wenn bei einer Achterbahn mit sinnvollen Verlangsamungen vor der Station gegeizt wurde, kann ein Wagen bei der Panne âStationsbremsen versagenâ hinten in einen anderen Wagen prallen und explodieren. Passiert ĂŒbrigens auch, wenn eine Attraktion aus der Schiene fliegt. Zum GlĂŒck fliegen dabei nur Stahlteile rum und keine GedĂ€rme. Man kann die Besucher woanders platzieren, etwa ins Wasser. Dort ertrinken sie.
Apropos âPannenâ: die passieren in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden und mĂŒssen durch Mechaniker repariert werden, die den Auftrag vorher ĂŒber ein Mobiltelefon bekommen. Bei einigen Bahnen mit Pannen funktionieren die Ketten nicht, bewegen sich nicht mehr oder drehen völlig am Rad. Der Mechaniker betritt dann immer den Ausgang und macht Dinge. Manchmal klopft er auf die Bahn und dann lĂ€uft sie wieder. Itâs magic.
Mir ist furchtbar schlecht
So toll auch das Bauen eines VergnĂŒgungsparks in RollerCoaster Tycoon sein kann, es gibt auch Schattenseiten. Ein Park voller BĂ€ume mag wunderschön aussehen und ist auch sicher gut fĂŒr den Landschaftswert, dennoch stören diese erheblich beim Bau. Denn beim Bau werden diese nicht mal eben abgeholzt, man muss sie eigenhĂ€ndig entfernen. Das kann in einem Wald zur Tortur werden.
Beim Bootsverleih können Besucher mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln wie Paddelbooten, WasserdreirĂ€dern oder Kanus sich ĂŒbers Wasser bewegen. Man muss dafĂŒr nicht zwingend eine FĂŒhrungsschiene bauen, man kann diesen einen freien Willen anbieten. Wenn auch auf eigene Gefahr. Manchmal verfangen sie sich in Ecken oder mehrere Boote verheddern sich bei der Einfahrt in die Station.
Wenn eine Attraktion vorher einen Unfall hatte und diese wieder neu aufgerichtet hat, will trotz beseitigter Schwierigkeiten und vergangener Sorgen keiner wirklich einsteigen, geschweige denn die wilde Fahrt geht ĂŒberhaupt los. Dieses Problem lĂ€sst sich durch einen Doppelklick auf die rote Ampel beheben. Die Bahn vor lauter Frust abzureiĂen ist nicht nötig.
So viele Fenster, da wirkt das Spiel fast schon wie ein Betriebssystem.
Erst in spĂ€teren Teilen gab man den Spielern mehr Freiheiten, in der ursprĂŒnglichen Version konnte man nur die Szenarien durchspielen bzw. welche freischalten. Wenn man einfach nur bauen möchte, womit man durchaus einen Einblick in alle möglichen Attraktionen bekommen könnte, muss man auf Trainer oder Cheats zurĂŒckgreifen.
Sobald es an höhergelegene Wege geht, fĂŒhrt kein Weg an einem Tool vorbei, wo man die entsprechende Richtung vorgibt (Himmelsrichtung, Winkel, Wegtyp) und diese dann Block fĂŒr Block baut. Diese Art von Wegbau war schon zu Transport Tycoon-Zeiten nicht gerade bequem.
Eine unfassbar starke Grafikkarte ist fĂŒr den Betrieb des Spiels nicht notwendig, allerdings wĂ€re eine potente CPU ratsam. Ideal wĂ€re laut Originalverpackung ein Pentium II mit 350 MHz und 64 MB Arbeitsspeicher. Sobald der Park gut gefĂŒllt ist (was nach einer gewissen Spielzeit unumgĂ€nglich ist), ist das Spiel eine einzige Ruckelpartie, die selbst in der niedrigsten Auflösung von 640Ă480 Pixel nicht mehr spaĂig ist. Deshalb wurde als Testsystem ein AMD Athlon 1000 mit 384 Megabyte RAM eingesetzt, der zwar den Stand eines High-End-PCs von 2000 hat, aber damit das Spiel selbst auf 1024Ă768 Pixel Ă€uĂerst gut spielbar war. Mindestvoraussetzung ist ĂŒbrigens ein Pentium 90. Bitte nicht!
Im zweiten Teil war diese Option glĂŒcklicherweise nicht mehr standardmĂ€Ăig: âRasen mĂ€henâ bei den HilfskrĂ€ften. Es hat keinerlei Einfluss darauf, wie gepflegt der Rasen aussieht. Doch sobald diese Option aktiv ist, beschrĂ€nken die HilfskrĂ€fte sich eher aufs RasenmĂ€hen als auf wichtigere Aufgaben.
Schiffsschaukel 1 ist sein Geld wirklich wert
Im Regen sind FahrgeschĂ€fte ohne Dach keine Option. Nebenbei ârepariertâ der Mechaniker gerade das Bootsverleih oben.
Einziger Konkurrent zu der Zeit war das fĂŒnf Jahre Ă€ltere âTheme Parkâ von Bullfrog, dessen Konzept seinerzeit als innovativ galt und von den Spielezeitschriften hochgelobt wurde. Man begrĂŒĂte den knuffigen Aufbau einer sonst harten Wirtschaftssimulation. NatĂŒrlich ist der Detailgrad bei âRollerCoaster Tycoonâ deutlich höher, so wirkt dieses zeitgemĂ€Ăer und ist ein guter Ablöser fĂŒr den Ă€lteren MS-Dos-Titel.
Aus Sawyers Hand stammt das ebenfalls fĂŒnf Jahre Ă€ltere âTransport Tycoonâ. Hatte man dies vorher gespielt, dĂŒrfte einem die Bedienung und die Grafik ein klein wenig bekannt vorkommen. Basierend auf der Engine, die âRollerCoaster Tycoonâ verwendet, sollte eigentlich ein zweites Transport Tycoonâ entstehen. Das Ergebnis daraus wurde âChris Sawyers Locomotionâ von 2004, welches allerdings wegen der schon als veraltet abgestampften Grafik verspottet wurde.
Wenn man eher Vergleiche im gleichen Genre machen möchte statt explizit im Bereich âManager eines VergnĂŒgungsparksâ zu suchen, stöĂt man auf das wenige Monate zuvor erschienene âSim City 3000â, welches zwar grafisch besser ausschaut, dessen Schwierigkeit aber ziemlich hoch angesetzt wurde.
Nach âRollerCoaster Tycoonâ kamen Spiele wie âTheme Park Worldâ, welches sogar eine 3D-Grafik bot und in manchen Details besser war. Der zweite Teil von âRollerCoaster Tycoonâ erschien 2002. Es sah zwar dem ersten Teil Ă€hnlich, brachte aber in vielen Details deutliche Verbesserungen und lieĂ sich angenehmer spielen. Aktuell gibt es mit âParkitectâ eine Wirtschaftssimulation, die sich grafisch an die isometrische Perspektive orientiert, sonst findet man mit âPlanet Coasterâ aktuell das Spiel schlechthin, um einen eigenen VergnĂŒgungspark zu bauen.
âRollerCoaster Tycoonâ ist bei Steam oder DRM-frei bei GOG in einer Deluxe-Variante mit den beiden Add-ons âAdded Attractions Packâ (1999) und âLoopy Landscapesâ (2000) erhĂ€ltlich und auf neueren Betriebssystemen lauffĂ€hig. Die âClassicâ-Variante bietet eine fingerfreundliche aktualisierte OberflĂ€che, fĂŒhlt sich aber eher wie der zweite Teil mit den Szenarios und Attraktionen des ersten Teils an. Hin und wieder gibt es das Originalspiel bei Ebay fĂŒr einen relativ niedrigen Preis.
RollerCoaster Tycoon 1 war groĂartig
Da kann man ruhig mal klatschen. (Sobald ein Szenario geschafft wurde, schauen die Besucher Richtung Spieler und applaudieren. AuĂerdem lassen alle ihre Luftballons los.)
âRollerCoaster Tycoonâ bietet viele GrĂŒnde, warum es zu einem meiner absoluten Lieblingstitel gehört. Der Einstieg ist ziemlich leicht, das Bauen von Attraktionen bietet eine gute Herausforderung und selbst das simple Nichtstun, um die Menge zu beobachten, macht SpaĂ. Auch wenn ich bis heute in dem Spiel keine vernĂŒnftige Achterbahn hinbekomme, ist es mir immer wieder eine Freude, stundenlang an einem Szenario zu sitzen, um die kleinsten Feinheiten am Park zu erstellen.
Hinweis: Die Ăberschriften sind allesamt Zitate der Gedanken der Besucher.
Das war mein Artikel zum Spiel âRollerCoaster Tycoonâ, der am 12. April 2019 in leicht anderer Form auf dem bis Ende 2023 aktiven Blog âQUICK-SAVE.deâ erschienen ist. Ein kleiner Teil der Infos ist inzwischen veraltet, jedoch wollte ich den Artikel zum 25-jĂ€hrigen JubilĂ€um meines absoluten Lieblingsspiels der Community von Videospielgeschichten zur VerfĂŒgung stellen. Und vor allen Dingen wieder zugĂ€nglich machen, nachdem âQUICK-SAVE.deâ nicht mehr existiert.
Wie ist Eure Meinung zu âRollerCoaster Tycoonâ? Gehört es auch zu Euren absoluten Lieblingsspielen auf dem PC? Oder fallen Euch andere VergnĂŒgungspark-Managementspiele ein, die Ihr eher bevorzugen wĂŒrdet? Teilt Eure Diskussionen, Meinungen und Erinnerungen im Kommentarbereich.
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