Sergio Leone – „Es war einmal in Amerika“ (1984)

Bei Sergio Leone war Zeit nie linear. Sie war immer Erinnerung. Sie war eine offene Wunde. Und sie war ein Echo. „Es war einmal in Amerika“ („Once Upon a Time in America“) war sein letzter Film – und sein persönlichster. Ein großes Epos über Freundschaft, Verrat, Begehren, Gewalt und das Amerika, das sich nie an seine eigenen Versprechen gehalten hat. Mit Robert De Niro und James Woods. (ARTE, Wh.)

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Rowdy Herrington – „Tödliche Nähe“ (1993)

Das ist einer dieser frühen Neunziger-Thriller, die noch so tun konnten, als sei das amerikanische Polizei-System ein moralisch noch reparierbares Konstrukt. Das war wohl ein Irrtum, der im Rückblick fast rührend wirkt. Oder gefährlich ehrlich, je nachdem, wie genau wir hinschauen. Dieser Film glaubt noch an die interne Lösung, an den einen Helden, der sich durch die eigenen Reihen frisst und am Ende Wahrheit produziert. Doch genau dieses Vertrauen ist bereits die ideologische Falle des Genres. Mit Bruce Willis und Sarah Jessica Parker. (ZDF, Wh.)

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Zev Shalev: "I’ve dropped the paywall from this post for the next few hours.

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The Greatest Heist: Atomic Spy.

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THE GREATEST HEIST: ATOMIC SPY

BONUS CHAPTER: The Real Business Was Always the Bomb

Narativ with Zev Shalev
Jon Amiel – „Copykill“ (1995)

Noch so ein Relikt aus der Zeit, bevor das Internet unsere kollektive Paranoia gänzlich neu strukturiert hat. Dieser Triller gehört genau in diese Übergangszone. Einer, der Serienmördern folgt wie andere Menschen heute Influencer:innen. Einer der Wissen zur Waffe macht und Intelligenz als etwas Bedrohliches codiert. Und mittendrin Sigourney Weaver und Holly Hunter. Eine Frau, die zu viel weiß und eine andere die handelt. Das funktioniert hier ziemlich gut! (3Sat, Wh.)

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Ridley Scott – „Legend“ (1985)

Ich habe das hier damals im Kino gesehen, weil Ridley Scott für mich zu seiner Zeit eines seiner größten Versprechen war. „Alien“ lag noch wie ein kalter Schweißfilm auf meiner Netzhaut, der „Blade Runner“ hatte alle meine Sinne gerade erst neu verkabelt. Und dann kam dieser Märchenfilm. Einhörner im Fantasy-Wald. Dazu ein sehr junger, langhaariger Tom Cruise. What the fuck? (ZDFneo, Neu)

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Curtis Hanson – „L.A. Confidential“ (1997)

Ein Film über Macht, nicht über Moral. Über Strukturen, nicht über Einzelfiguren. Curtis Hansons Blick auf das Los Angeles der 1950er Jahre verweigert jede nostalgische Verklärung und legt stattdessen offen, wie Gewalt, Medien, Polizei und Kapital ineinandergreifen. Das sonnige Kalifornien als Bühne der alten weißen, vor allem männlichen Ordnung, die sich selbst bestätigt und zugleich zerstört. Ein Film, präzise, kühl und ohne jede Erlösungsfantasie. Für mich, ganz sicher einer der besten Filme der Neunziger. (3Sat, Neu)

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Mark Steven Johnson – „Daredevil“ (2003)

Ein blinder Mann, der nachts Verbrecher verprügelt, tagsüber Anwalt spielt und dazwischen in einer roten Lederkluft durch die Straßen von Hell’s Kitchen wandert. Ein Film aus den frühen 2000ern, der auf dem Papier wie eine postmoderne Parabel über Männlichkeit und Macht aussah, in der Praxis aber grandios an seiner eigenen Selbstwichtigkeit gescheitert ist. (ZDFneo, Wh.)

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Beloved sitcom returning after 20 years as fans go crazy for first trailer

https://fed.brid.gy/r/https://www.mirror.co.uk/tv/tv-news/beloved-sitcom-returning-after-20-36359901

Ben Affleck – „Daredevil“ (2003)

Ein blinder Mann, der nachts Verbrecher verprügelt, tagsüber Anwalt spielt und dazwischen in einer roten Lederkluft durch die Straßen von Hell’s Kitchen wandert. Ein Film aus den frühen 2000ern, der auf dem Papier wie eine postmoderne Parabel über Männlichkeit und Macht aussah, in der Praxis aber grandios an seiner eigenen Selbstwichtigkeit gescheitert ist. (ZDFneo, Wh.)

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Ben Affleck - "Daredevil" (2003)

Ein blinder Mann, der nachts Verbrecher verprügelt, tagsüber Anwalt spielt und dazwischen in einer roten Lederkluft durch die Straßen von Hell’s Kitchen wandert. Ein Film aus den frühen 2000ern, der auf dem Papier wie eine postmoderne Parabel über Männlichkeit und Macht aussah, in der Praxis aber grandios an seiner eigenen Selbstwichtigkeit gescheitert ist. (ZDFneo, Wh.)

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Gareth Edwards – „The Creator“ (2023)

Ein ziemlich großartiges postkoloniales SciFi-Märchen über Macht, Angst und das Scheitern menschlicher Hybris. Eine Zukunftsvision, die aussieht wie eine Erinnerung an den alten Westen: erschöpft, imperial, sentimental. Zwischen Los Angeles und Neu-Asien kämpft der Mensch gegen die eigene Erfindung – eine künstliche Intelligenz – und verliert dabei alles, was ihn menschlich machen könnte. (ZDF, Neu)

Gareth Edwards - "The Creator" (2023)

Ein ziemlich großartiges postkoloniales SciFi-Märchen über Macht, Angst und das Scheitern menschlicher Hybris. Eine Zukunftsvision, die aussieht wie eine Erinnerung an den alten Westen: erschöpft, imperial, sentimental. Zwischen Los Angeles und Neu-Asien kämpft der Mensch gegen die eigene Erfindung – eine künstliche Intelligenz - und verliert dabei alles, was ihn menschlich machen könnte. (ZDF, Ne

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