Samstag - wäre da nicht der Buchladen unseres Vertrauens, es hätte ein Sonntag sein können. Aber der erste Weg des Tages führt die beste Ehefrau von allen und mich eben zwischen Bücher, Schallplatten und allerlei Tand. Und heraus kommen wir mit einer Handvoll Bücher und Untersetzern in Form von Single-Vinyls. Letztere sind Quatsch, weil wir keine Untersetzer nutzen, aber das Plattenregal wird sich über den Schmuck freuen! Ansonsten wird heute Wäsche gebügelt, die Kaffemaschine poliert, und ich habe Gelegenheit, mich mal ausgiebig um Musik zu kümmern. Tut auch mal gut!
#amEndedesTages freue ich mich, wie erholsam der Tag doch war. Jetzt tauche ich wieder ein in die Welt der Wikinger, natürlich stilecht mit einer Tasse Tee!
Morgen gibt es natürlich keine Pläne. Oder doch... Es ist ja Ostern, und da warten die Schwiegereltern mit einem Kuchen auf uns. Aber mehr Pläne gibt es nun wirklich nicht.
Freitag - und das meine ich wörtlich! Ausschlafen muss sein heute. Was bedeutet, dass ich morgens um sieben meine familienfreie Zeit genießen kann, weil ich sonst ja immer um halb fünf in der Nacht aufstehen muss. Ein gemütliches Frühstück, noch ein gemütlicher Kaffee, und dann nur noch tun, was mir Spaß macht. Kochen zum Beispiel, mit der besten Ehefrau von allen. Und ich versuche mich an der Erstellung einer eigenen Datenbank. Was ich mir tatsächlich einfacher vorgestellt habe. Aber ich lerne gern! Dauert nur mittlerweile alles ein bisschen länger. Immerhin, ein erster Rumpf steht schon mal. Fehler müssen noch korrigiert werden und auch noch ordentlich Fleisch an das Gerüst. Aber das bekomme ich auch noch hin!
#amEndedesTages lockt nicht nur das Weib, sondern auch das Sofa! Und das Buch, natürlich. Ich hege die Hoffnung, mal ein bisschen mehr als einen Absatz lesen zu können.
Morgen ist unter anderem ein Besuch (mal wieder) beim Buchhändler unseres Vertrauens angesagt. Und wenn der noch ein paar Schallplatten mehr im Regal hat... (hier die Story gern selbst weiterstricken!)
Letzte Amtshandlung: 'n
#Whisky! 🥃
Donnerstag - mein Herz ist leicht heute, die Laune gut. Das bemerkt auch die Wache, als ich versuche, statt mit meinem Dienstausweis mit der IKEA Family Card in unseren abgesicherten Bereich zu kommen. Letztlich muss ich doch noch nach dem Ausweis kramen, aber immerhin habe ich ein paar Gesichter zum Lachen gebracht. Im Büro setzt sich die leichte Stimmung fort. Wir lachen viel, machen Scherze, sind fröhlich. Es tut gut, und schuld daran ist die Tatsache, dass nun einige freie Tage auf uns warten. Nicht für alle, aber jene, die über die Feiertage arbeiten müssen, lassen sich trotzdem von den anderen anstecken.
Der Feierabend kommt recht schnell, der Weg zum Familiensitz wird allerdings eine Geduldsprobe. Irgendwo in der Stadt muss was passiert sein, was zu einem respektablen Kollaps führt. Die Dauer der Fahrt verdoppelt sich beinahe, aber das macht nichts, denn jetzt habe ich Urlaub! Die Rüstung wird in die Ecke gestellt und bis zum Dienstbeginn in bummelig zwei Wochen wieder entrostet und poliert.
#amEndedesTages schleicht sich ein erstes Gefühl der Erholung an: Der Wecker wird ausgeschaltet! Was für ein schönes Gefühl! Und jetzt tausche ich den Bürostuhl gegen einen Platz auf dem Sofa ein.
Morgen ist planlos. Immerhin ist Feiertag! Obwohl - einen Plan habe ich ja: Ausschlafen!
Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
#gestrichen - bleiben noch (hier Trommelwirbel einfügen!) 100.
Mittwoch - eine scheinbar endlose Fahrt durch den nordfriesischen Nebel - ich folge einem LKW, dessen Fahrer vergessen hat, dass seine Nebelschlussleuchte noch Löcher in die dichte Wolke brennt. Ich wünsche mir eine Sonnenbrille. Oder irgendwas, womit ich das Licht ausschießen kann. Im Büro ist es auch heute ruhig. Die Osterferien machen sich bemerkbar. Ich stochere in meinen Tabellen herum, auf der Suche nach Ideen, die sich in den Spalten zwischen den Zellen versteckt halten. Irgendwann ist der Pflichtaufenthalt beendet, und ich wende mich den Dingen zu, die mir Spaß machen: Heute steht ein Familienausflug zum Jahrmarkt auf dem Programm, mit mir als Lord Taschenbewahrer, während die Kinder fast alle Fahrgeschäfte und meine beste Ehefrau von allen doch so das eine oder andere ausprobieren. Nach einigen Schwindelanfällen, jeder Menge Pommes, Pizza und Bratwurst und tausenden von Schritten über den Platz umarmt uns die heimatliche Scholle mit viel Wärme, zwei Katzen und jeder Menge Gemütlichkeit.
#amEndedesTages sind wir alle satt, müde und irgendwie auch glücklich. Der Plan steht: Im Herbst zum nächsten Jahrmarkt gehen wir wieder hin! Aber jetzt ist das Sofa mein bester Freund. Und mein Buch wartet auch schon auf mich.
Morgen nochmal ein paar Stunden im Büro abhängen, dann reicht es auch für die Woche.
Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
#gestrichen - bleiben noch 101.
Dienstag - immer noch so dunkel, wenn ich durch den Hohen Norden gleite... Und im Büro ist es immer noch langweilig. Bis ich auf eine kleine neue Idee für meine Datenbank komme, mit der ich die Arbeit vielleicht noch ein bisschen einfacher gestalten könnte. Ich mache mich ans Werk, eine neue Tabelle zu entwerfen, inklusive den Forderungen an ein Skript, das mir diese Tabelle automatisch befüllt. Das muss aber einer machen, der skripten kann. Ich kann es nicht...
So vergeht der Arbeitstag dann doch noch ziemlich schnell und einigermaßen sinnvoll. Den Nachmittag widmen meine beste Ehefrau und ich der Zahnpflege unserer felinen Familienmitglieder, was im Endeffekt bedeutet, dass wir im Tierbedarfshandel nach Futtermitteln suchen, die eine Dentalreinigung unterstützen. Und was entdecke ich? Zahnpasta für Hund und Katze! Wenn ich irgendwann einmal unzählige Kratzwunden und wilde Zahnabdrücke am ganzen Leib haben möchte, probiere ich das mal an unseren beiden Fellnasen aus. Aber so abenteuerlustig bin ich eigentlich nicht...
#amEndedesTages wird noch eine Mail für die Zukunft geschrieben. Aber dann geht es wieder ganz analog in die mittelalterliche Welt der Wikinger zwischen den Seiten meines Buches.
Morgen suche ich mir jemanden, der mir hilft, meine Ideen in ein Skript umzusetzen, und dann schau ich mal, ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle.
Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
#gestrichen - bleiben noch 102.
Montag - beim Aufstehen stelle ich fest, dass ich offenbar noch alle Gliedmaßen beisammen habe. Sie melden sich alle schreiend zu Wort. <ironie>Ein netter Start in die Woche. </ironie> Die Fahrt ins Büro findet schon wieder in der Dunkelheit statt. Schade, die Sonnenaufgänge vor dem Wochenende haben mir besser gefallen. Aber in ein paar Tagen (Wochen?) sehe ich die Sonne ja wieder aufgehen, wenn ich zur Arbeit fahre. Im Büro bemerke ich schnell, dass dieser Tag nur wenig mit "Arbeit" zu tun hat. Die Aufgaben sind verteilt, meine Hilfe nur noch selten benötigt, und überhaupt: "Du gehst doch jetzt bald in Pension! Da brauchst du doch nicht mehr..." Doch! Ich langweile mich!
Zum Ausgleich beschäftige ich mich mit den im Internet zu findenden Handbüchern von
#libreoffice. Wer weiß, wofür es gut ist...
Der Nachmittag bringt leichte Beschäftigung. Ein paar Kartonagen von der Möbelaufbauaktion am Samstag sollen noch zum Recyclinghof, ein paar kleine Einkäufe werden unterwegs auch noch erledigt. Und dann ist auch schon Abend...
#amEndedesTages habe ich vielleicht heute ein wenig mehr Aufmerksamkeit für mein Buch übrig, sodass ich nicht gleich wieder nach einer Seite einschlafe. Das hat die Story nicht verdient! Andererseits ist das Sofa so irrsinnig gemütlich, seit wir die neuen Kissen haben.
Morgen steht im Büro mal wieder nichts für mich an. Aber dieses Mal bin ich gewappnet! Ich nehme mir ein paar höchst private Ideen für die Katalogisierung meiner Vinyl- und Büchersammlung mit, die ich dann genüsslich theoretisch ausarbeiten kann. Es geht doch nichts über einen guten Plan!
Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
#gestrichen - bleiben noch 103.

@IdleHirn Du hast wieder angefangen, die Hashtags klein zu schreiben. Screenreader können aber nur #AmEndeDesTages richtig lesen. Oder hat damit Sharkey Probleme und wandelt die automatisch so um?

Weiterhin viel Erfolg beim Packen und Umziehen. 🍀

Montag - Der Tag begann ziemlich hektisch, weil die Kinder ihrer Weckfunktion nicht nachgekommen sind. Also bis 8 Uhr alles in Turbomodus gemacht. Am Vormittag kam dann eine große Ikea-Lieferung ins neue Haus. Wie soll das alles in ein kleines Zimmer passen? Dann eine schlechte Nachricht vom Maler aber dafür eine gute vom Elektriker. Irgendwie ausgeglichen würde ich sagen…
Am Nachmittag dann rin Kundenmeeting das von der Dauer ein klein wenig aus dem Ruder lief. Immerhin konnten die Fragen des Kunden einigermaßen beantwortet werden.
#AmEndeDesTages bin ich emotional ausgelaugt und möchte einfach nur auf der Couch vergammeln. Das Geschirr will aber auch noch verpackt werden. Schließlich ziehen wir nächste Woche um..
Sonntag - das Aufstehen geht ja noch. Mit dem altersüblichen Stöhnen, natürlich. Bewegung allerdings ist heute eher sparsam zu verwenden. Aber das macht ja nix. Ist ja Sonntag.
Ich freue mich über die neue Grafikkarte, die mir ein ungetrübtes Spielen am Rechner erlaubt, eine etwas schnellere Bildbearbeitung auch, und ansonsten lassen wir es alle heut ruhig angehen. Solche Tage darf es öfter geben. Getrübt wrid das ganze wie üblich nur von der Vorbereitung meines Bürofutters, denn morgen ist der Tag, dessen Name nicht genannt werden soll. Immerhin sind es ab morgen brutto nur noch genau sechs Monate, bis mir der Mo.. der Tag, der nicht genannt werden soll, herzlich egal sein kann. Heute allerding heißt es nochmal
#weckereinschaltgeräusch, und das tut mir mal wieder richtig leid.
#amEndedesTages beschließt der Fernseher, dass er nichts mehr fernsieht. Na gut, wir haben Musik und Bücher. Und den Rest werden wir dann sehen.
Morgen also wieder Bürotag, obwohl ich mich langsam frage, was ich da noch soll. Aufträge gibt es im Moment erstmal keine für mich. Es scheint also eine recht unspektakuläre Woche zu werden.
Samstag - ein bisschn länger schlafen tut der Psyche schon mal ganz gut. Und irgendwie klappt heute auch alles wie am Schnürchen. Die Möble werden noch am Morgen geliefert, und so können die beste Ehefrau von allen, zwei Teenies und ich den Tag nutzen und Möbel im Akkord aufbauen. Nach neun Stunden sind ein Schlafzimmer, ein Wohn- und Esszimmer und ein Bad eingerichtet und bezugsfertig. Und wir sind auch fertig. Highlight des Tages sind die erleichterten Gesichter der beiden Möblpacker, als ich ihnen sage, dass sie die ganzen Pakete nicht bis in den vierten Stock schleppen brauchen! Zwei Menschen glücklich gemacht, zumindest für den Moment. Das gibt Karma-Punkte!
#amEndedesTages liegen wir alle ziemlich müde in der Ecke. Aber wir haben geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, und sogar noch ein klein wenig mehr. Zeit für einen Belohnungsdrink, unsere Bücher und viel Gemütlichkeit.
Morgen werden die geschundenen Knochen und Muskeln geschont. Und das reicht dann auch an Aktivität...