NEUER BEITRAG: Währenddessen… (KW 30)

Aly Fell belebt das klassische britische Mädchencomic neu. Christian gefällt das.

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#AlyFell #BritischeComics #Misty #PatMills

Währenddessen… (KW 30)

Aly Fell belebt das klassische britische Mädchencomic neu. Christian gefällt das. Christian: Die britische Comicrevolution begann nicht erst in den 1970ern mit 2000 AD. Schon davor wurden Erzählmittel gefunden und Nischen entdeckt, die in den Jahren danach enorm einflussreich sein sollten. Eine Nische war der britische Mädchencomic. In Karl Stocks Buch Comic Book Punks – How a generation of Brits reinvented pop culture wird dazu Gerry Finley-Day zitiert: „If there was a conflict in a boys‘ comic, they’d have a punch-up, whereas in those days girls‘ comics had to be more Jane Austen, you know? For characters to get the better of somebody required decent plotting.“ 1978 rief 2000 AD-Gründer Pat Mills die Serie Misty ins Leben, ein Mädchencomic mit starkem Mystery-Touch. „Moonchild“, die erste, von Mills geschriebene Story ist eine Variation des Carrie-Themas, worin sich eine telekinetisch begabte Schülerin gegen üble Mobber zur Wehr setzen muss, danach übernahm der Autor Malcolm McShaw  das Storytelling. Shaws „Four Faces of Eve“ ist eine effektvolle Mystery-Story, in der sich eine junge Frau Flashbacks ausgesetzt sieht, die sie …

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NEUE REZENSION: "The Kissing Gate – Eine Geistergeschichte" von Aly Fell

"Eine „Geistergeschichte“ – das klingt so zeitgemäß wie das Cover ausschaut: Piratenhut und Holzschwert. Mit Piratenromantik hat The Kissing Gate aber wenig zu tun."

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#Comicrezensionen #AlyFell #SkinlessCrow #Mystery #BritischeComics #Geistergeschichte

The Kissing Gate – Eine Geistergeschichte

Eine „Geistergeschichte“ – das klingt so zeitgemäß wie das Cover ausschaut: Piratenhut und Holzschwert. Mit Piratenromantik hat The Kissing Gate aber wenig zu tun. Die Handlung beginnt im Oktober 1957. Die 33-jährige Alice Eaton besucht ihren persönlichen Kindheitsort im nordenglischen Yorkshire. Das ländliche Anwesen gehört ihrer Tante Elspeth, die sich nach dem frühen Unfalltod von Sophies Eltern um das kleine Mädchen kümmerte und nun ihrerseits im Sterben liegt. Hier springt die Handlung ins Jahr 1928, und wir sehen die trauernde Alice, das Opfer unbekümmert-sorgloser Rabeneltern, die sich mit der gleichaltrigen Sophie anfreundet, als sie unvermittelt in dem Haus auftaucht. Elspeth sitzt währenddessen ununterbrochen an ihrer Schreibmaschine, während Alice und Sophie allerlei Abenteuer erleben. Aber auch Alice dämmert irgendwann, dass hier etwas im Argen liegt: „Aber wo wohnst du? Wo schläfst du? … Wenn wir uns sehen, trägst du immer dasselbe Kleid … dein Haar ist immer gleich.“ Wir Leser*innen wussten von der ersten Begegnung an schon, dass Sophie ein Geist ist, nun endlich, auf Seite 32, ahnt dies auch Alice. Sophie verstarb vor vielen Jahren, …

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