Wolfgang Becker – „Das Leben ist eine Baustelle“ (1997)

Es ist es immer schön, diesen Film wiederzusehen. Eine Zeitreise, für die, die alt genug sind, sich zu erinnern. Und ein wilder Trip für die, deren Eltern damals nächtelang durch die Straßen der gerade eben wieder „Hauptstadt“ gerannt sind, um sich zu verlieben… so, liebe Kinder, hat das damals funktioniert… vor Tinder und dem Internet. (ARD, Wh.)

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Curtis Hanson – „L.A. Confidential“ (1997)

Ein Film über Macht, nicht über Moral. Über Strukturen, nicht über Einzelfiguren. Curtis Hansons Blick auf das Los Angeles der 1950er Jahre verweigert jede nostalgische Verklärung und legt stattdessen offen, wie Gewalt, Medien, Polizei und Kapital ineinandergreifen. Das sonnige Kalifornien als Bühne der alten weißen, vor allem männlichen Ordnung, die sich selbst bestätigt und zugleich zerstört. Ein Film, präzise, kühl und ohne jede Erlösungsfantasie. Für mich, ganz sicher einer der besten Filme der Neunziger. (3Sat, Neu)

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Harrison Ford, Brad Pitt – „Vertrauter Feind“ (1997)

Aus einem zusammengestümperten Skript, das Jahre in der Entwicklung war und dabei ein halbes Dutzend Autoren (alles Männer) verschlissen hat, noch einen Blockbuster zu machen, das gelingt nicht vielen. Alan J. Pakula hat es dennoch irgendwie hinbekommen – und dabei noch zwei Superstars und deren Egos soweit unter Kontrolle – dass doch ein ansehnlicher Polit-Thriller dabei herausgekommen ist.

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Hände weg von Grönland! – „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (1997)

Geständnis: Mit dem „Fräulein Smilla“ hatte ich eine leidenschaftliche literarische Affäre. Ich kann mich zwar beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wo ich das Buch von Peter Høeg gelesen habe. Doch daran, wie ich es an einem Stück aufgesogen habe, erinnere ich mich, als wäre es erst gestern gewesen. Merkwürdig ist das schon, oder..? (ARD, Wh.)

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Jennifer Love Hewitt, Sarah Michelle Gellar – „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ (1997)

Ein Titel wie ein Schuldspruch, und so schlicht, dass er sich sofort ins Gedächtnis gräbt. 1997 erschien der Film, der ausgesehen hat, wie ein kleines Studioprodukt, um auch die kleinen Säle der Multiplexe zu füllen, und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme seiner Zeit. Um das zu verstehen, lohnt ein Blick zurück: auf die Geburt des Slasher-Genres und auf die Schatten, in denen er stand. (ZDFneo, Wh.)

Jennifer Love Hewitt, Sarah Michelle Gellar - "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" (1997)

Ein Titel wie ein Schuldspruch, und so schlicht, dass er sofort ins Gedächtnis gräbt. 1997 erschien der Film, scheinbar ein kleines Studioprodukt, um auch die kleinen Säle der Multiplexe zu füllen, und er wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme seiner Zeit. Um das zu verstehen, lohnt ein Blick zurück: auf die Geburt des Slasher-Genres und auf die Schatten, in denen er stand. (ZDFneo, Wh)

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Ethan Hawke, Uma Thurman – „Gattaca“ (1997)

Die Dystopie ist ein klassisches Motiv des Science-Fiction-Genres. In diesem Gen-Technik-Thriller wird die Konsequenz der Wissenschaft zu einem Alptraum, den Individuen durch subversive Anarchie unterwandern und letztlich ad absurdum widerlegen. Ein episches Debüt von Andrew Niccol (Buch & Regie), das bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat. (ZDF, Wh)

Ethan Hawke, Uma Thurman - "Gattaca" (1997)

Die Dystopie ist ein klassisches Motiv des Science-Fiction-Genres. In diesem Gen-Technik-Thriller wird die Konsequenz der Wissenschaft zu einem Alptraum, den Individuen durch subversive Anarchie unterwandern und letztlich ad absurdum widerlegen. Ein episches Debüt von Andrew Niccol (Buch & Regie), das bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat. (ZDF, Wh)

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Lars Becker – „Landgang für Ringo“ (1997)

Ein Marinesoldat geht von Bord, landet im Betonmeer Hamburgs, und will zurück zu einer alten Liebe, die aber schon weitergezogen ist. Das hier ist kein Thriller, keine Ballade, sondern eine Fernsehminiatur, die Lars Becker auf den Punkt bringt: das Gespür für Milieus, für Menschen, die zwischen Hoffnung und Bankrott hängen. Fernsehen, das nicht schreit, aber wirkt. Das ist seine Stärke. (ARD)

Lars Becker - "Landgang für Ringo" (1997)

Ein Marinesoldat geht von Bord, landet im Betonmeer Hamburgs, und will zurück zu einer alten Liebe, die aber schon weitergezogen ist. Das hier ist kein Thriller, keine Ballade, sondern eine Fernsehminiatur, die Lars Becker auf den Punkt bringt: das Gespür für Milieus, für Menschen, die zwischen Hoffnung und Bankrott hängen. Fernsehen, das nicht schreit, aber wirkt. Das ist seine Stärke. (ARD)

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Kurt Russell – „Breakdown“ (1997)

Ein Film in der langen Tradition von Roadmovies, die zur Albtraumfahrt mutieren: Die Landschaft wird feindlich, die Straße zur Todeszone, und plötzlich sind die Protagonist:innen ganz allein, verloren zwischen Bedrohung und Ohnmacht. Doch das hier ist keine philosophische Meditation über die endlosen amerikanischen Highways, sondern ein gnadenloser, auf den Punkt gebrachter Thriller, der sich auf das Grundelement eines jeden Horror- und Verschwörungsfilms konzentriert: die Auflösung jeder Illusion von Kontrolle. (ARD)

Kurt Russell - "Breakdown" (1997)

Ein Film in der langen Tradition von Roadmovies, die zur Albtraumfahrt mutieren: Die Landschaft wird feindlich, die Straße zur Todeszone, und plötzlich sind die Protagonist:innen ganz allein, verloren zwischen Bedrohung und Ohnmacht. Doch das hier ist keine philosophische Meditation über die endlosen amerikanischen Highways, sondern ein gnadenloser, auf den Punkt gebrachter Thriller, der sich auf

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